Kategorie: Selbstmanagement
Uns selbst zu steuern und zu managen gehört zur wichtigsten Aufgabe jedes Unternehmers und Selbstständigen. Nur wer sich selbst führen kann, kann auch sein Geschäft führen.
Mehr fordern ... sich und Ihre Kunden
Ich vorhin beim Probetraining: „30 Kilo? Nie im Leben“ – „60 Kilo! Spinnen Sie?“ Ächz ächz stöhn stöhn. Raus bin ich mit dem Gedanken an diesen Artikel hier: Sie können mehr, als Sie denken ... und ein paar philosophischen Gedanken zum Thema sich und andere fordern.
Sind Sie verkleidet?
Keine Ahnung, wieso mich der 11.11. – der mir eigentlich gar nichts bedeutet – heute zum Philosophieren angeregt hat. Aber es ist doch ein ganz interessanter Gedanke: verkleidete Selbstständige.
- Selbstständige, die in Wirklichkeit ihre Stärken, Talente und Wünsche in einer ganz anderen Leistungspalette hätten, aber aus Vernunftsgründen oder weil es sich so ergeben hat, im gewohnten Bereich bleiben.
- Selbstständige, bei denen alles gut läuft, die nach außen den Zufriedenen geben, das aber nur Fassade ist.
- Leute, die „offiziell“ selbstständig sind, aber in Wirklichkeit gar nichts dergleichen tun: keine Aufträge erledigen, nicht akquirieren, sich vielleicht nicht einmal um einen ordentlichen Unternehmensauftritt gekümmert haben.
- Angestellte, die sich schon sooo lange selbstständig machen wollten und planen und planen und planen und planen, sich aber in der „Ich bin demnächst selbstständig“-Verkleidung ganz wohl fühlen.
Sie wissen, worauf ich hinaus will. Nutzen Sie doch Ihre Kaffeepause auch mal, um ein wenig zu sinnieren, ob und inwiefern Sie vielleicht eine Maske tragen.
Was haben Sie, vielleicht auf die harte Tour, gelernt?
Vor über zwei Jahren haben wir zur Blogparade „Ihr bester Business-Tipp“ aufgerufen. Die Frage damals war: Was ist der beste Tipp für Ihr Business, den Sie jemals bekommen/gelesen haben und an den Sie sich halten – und warum?
Gemeinsam sind eine Fülle interessanter und nützlicher Tipps zusammengekommen, die ich hier zusammengefasst habe.
Jetzt frage ich Sie: Was haben Sie in Ihrer Selbstständigkeit, vielleicht auf die harte Tour, gelernt?
“Chill!”

entdeckt im Blog Herm’s Farm
Urheber: Alex Noriega. Stuff no one told me, der gleichzeitig gutes Marketing betreibt, indem er schreibt: You don‘t need to ask for permission if you want to share these comics on your blog, facebook or whatever. Just make sure that you point out where they are from and that you‘re not making money directly from my work. Aber gerne!
Leben Sie Ihre Werte?
Jeder von uns hat gewisse Wertvorstellungen und unser Befinden hängt im hohen Maße davon ab, ob wir diese Wertvorstellungen in unserem beruflichen Alltag leben können oder eben nicht.
Wenn Sie beispielsweise jemand sind, der Ehrlichkeit als hohes Gut schätzt und das auch lebt, werden Sie sich schlecht fühlen, wenn Sie im Beruf lügen müssten oder wenn Ihnen Menschen nicht ehrlich begegnen. Das ist nicht nur unangenehm und kann regelrecht stressen, sondern es stört auch die Lebensqualität und Beziehungen.
Nachgefragt: Ihr Jahresmotto
Sie erinnern sich? Anfang des Jahres gab es den Artikel Unter welchem Stern steht dieses Jahr? Darin habe ich angeregt, das Jahr unter ein bestimmtes Motto zu stellen (meins ist: radikaler Wandel). Seitdem habe ich jedes Quartal nachgefragt. Heute ist das dritte Quartal zu Ende. Zeit, zu berichten und bei Ihnen nachzuhaken!
Dünner Geduldsfaden
Zur Zeit ist mein Geduldsfaden ziemlich dünn. Ich bin sicher, die meisten von Ihnen kennen das auch: in einer Phase, wo man viel zu viel gearbeitet hat, keinen rechten Ausgleich hatte oder zu viel dummes Zeug auf einmal kommt, bleibt die Geduld auf der Strecke. Mir geht das zumindest so. Ich scharre dann schneller mit den Füßen, rolle wild mit den Augen und reagiere noch impulsiver als sonst.
Wie zufrieden sind Sie mit sich?
Im August habe ich einen kleinen Beitrag gebloggt zum Thema „Was wollen Sie im ‚Rest vom Jahr‘ noch reißen?“ Eine der drei Fragen, die ich darin stelle, lautet: Wie zufrieden bin ich mit mir: Wie aktiv habe ich heuer mein Business vorangebracht?
Da diese Frage essenziell ist, will ich sie gleich nochmal in den Mittelpunkt stellen. Wo Angestellte oft irgendeine Form von Feedback bekommen – oder sogar halb- oder ganzjährliche Ziel- und Performancegespräche führen, sind wir Selbstständige auf uns alleine gestellt.
Erfolgreiche Selbstständige hinterfragen meistens nicht nur ihre Aktionen, sondern auch sich selbst. Nicht, um sich runterzumachen, sondern um ganz konstruktiv-kritisch zu sehen: Was tue ich? Und wie? Ein schöner Beitrag aus 2008 dazu ist auch Würden Sie sich feuern?
Ich bin’s, das schlechte Gewissen.
Letzte Woche habe ich mich mit Christine darüber unterhalten, dass das, was man von außen sieht, ja oft nicht das ist, was wirklich ist. So sitzen an schönen Tagen oft viele, viele Leute im Café. Doch sind die wirklich alle relaxt und zufrieden? Oder haben sie ein schlechtes Gewissen, sind sorgengeplagt oder sind sie innerlich total gestresst, weil sie einen Berg von Dingen, die Sie noch erledigen müssen, vor sich sehen.
Gleichzeitig schwirrt mit schon seit Wochen eine Idee im Kopf rum, von der ich sehr unsicher bin, ob sie gut ankommt. Diese Idee ist „Meine Sünden als Selbstständige/r“.
Ich hatte überlegt, dass es lustig – und lehrreich wäre – mal ein wenig zu beichten, was die Verfehlungen in der Selbstständigkeit so waren und sind. Auch andere können davon lernen und so mancher ist froh, dass er nicht alleine mit dem gleichen Problemchen ist.
Wie ist der Ausblick?
Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einer Aussichtsplattform auf einem Berg. Vor sich haben Sie so ein komisches klobiges Fernrohr, in das man einen Euro wirft und damit ins Land schaut.
Dieses Fernrohr ist aber ein besonderes: es zeigt Ihnen keine Landschaft, sondern es zeigt Ihnen, wie es um Ihre Selbstständigkeit bestellt ist:
- Ist alles hell, fröhlich, blühend und unbeschwert?
- Ist es „ganz normal“, Ihre Firma steht auf festen Schienen und tuckert vor sich hin?
- Ist alles etwas getönt, fast trist?
- Oder ist es irgendwie unscharf. Erstmal die Linse putzen, um klar sehen zu können. Manchmal ist man auch etwas kurzsichtig geworden, weil man ständig nur den Alltag bewältigt und reagiert und das WEIT SCHAUEN verlernt hat.
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