Kategorie: Produktivität
Tipps, wie Sie produktiver werden. Zeitmanagement & Co.
Aufruf zur Anpack- und Fertigmachwoche!
Vor einem halben Jahr haben wir mit großem Erfolg zur Angeberwoche aufgerufen. Jetzt gibt es die Anpack- und Fertigmachwoche.
Ziel: Nehmen Sie sich diese Woche konzentriert anstehende Aufgaben vor oder machen Sie eine oder mehrere Aufgaben fertig, die Sie schon länger vor sich herschieben.
Was wollen Sie im „Rest vom Jahr“ noch reißen?
Immer, wenn im August die Anoraks in die Kaufhäuser zurückkehren, fühlt es sich so an, als ob das Jahr „auch schon wieder gelaufen wäre“. Geht es Ihnen auch so? Jetzt die Urlaubszeit. Im September läuft es dann erst nochmal so richtig an und dann ist eh schon fast wieder Dezember. Genau wie bei der Frage „Lohnt es sich, im Sommer zu akquirieren?“ besteht die Gefahr, dass Sie ins Trödeln kommen.
Die Evolution meiner To-Do-Liste
Vor einiger Zeit habe ich beschrieben, wie meine To-Do-Liste funktioniert. Ich arbeite mit einem Klemmbrett, das rechts neben mir lehnt, so dass ich es immer im Blick habe. Darauf ein Formular mit Wochenübersicht, auf das ich nur mit Bleistift schreibe. Sobald ich eine Aufgabe erledigt habe, radiere ich sie sofort weg. Auf diese Weise habe ich immer die totale Übersicht und bin motiviert, weil die Aufgaben vor meinen Augen nach und nach verschwinden.
Das Formular ist durchlaufend, das heißt, ich nutze es bis es unansehnlich wird. Danach kommt ein neuer Ausdruck aufs Klemmbrett. (Details und das Formular in diesem früheren Beitrag).
Im Laufe der Jahre habe ich das Layout meines Formulars geringfügig angepasst und festgestellt, wie mir diese kleinen Änderungen bei der Organisation helfen.
sollte wollte könnte würde müsste hätte wünschte
Habe. Werde.
Gestraffte Organisation
Mein Arbeitsplatz ist nicht sonderlich groß, er ist - mittlerweile - sehr gut organisiert und ich habe erst zum Jahreswechsel alles nochmal aussortiert, reduziert und weggeworfen (auch in meinen Ordnern). Am Freitag stand ich vor meinem Schreibtisch, sah mich um und dachte mir: „Jeder Text profitiert davon, wenn man ihn strafft – also sollte ich auch eine gute, reduzierte Organisation noch weiter straffen.“
Zeitdruck?
Unter Zeitdruck zu sein, ist nicht schön. Permanenter Zeitdruck sowieso nicht, aber auch einzelne Phasen von Zeitdruck sind nicht so der Hit: denn warum sollten Sie hektisch und mit einem irren Blick zum Kalender (oder der Uhr) Ihre Arbeit machen – und damit zudem Fehler oder einfach ein nicht so gutes Ergebnis in Kauf nehmen?
Zeitdruck ist immer gemacht. Nein, nein, nicht gleich sauer werden: ich habe nicht gesagt, dass er immer selbst gemacht ist – er ist jedoch immer gemacht. Zeitdruck ist nicht einfach. Und es ist wichtig, das zu wissen. Denn wenn etwas von irgendwem irgendwo gemacht wurde, kann man es auch ganz effektiv verändern.
Zeitdruck ist also kein Schicksal.
Raus aus der Theorie!
Ralf sagt immer: „Das Wissen ist nicht das Problem, sondern das Tun.“ – und da hat er natürlich völlig Recht. Die meisten Sachen wissen wir schon: aus der eigenen Erfahrung, aus Tipps, Büchern oder Trainings ... oder einfach durch gesunden Menschenverstand.
In meiner Stepptanzstunde ist eine Kursteilnehmerin, die ganz frisch beginnt und (natürlich!) noch nicht so gut mitkommt. Jetzt ist sie dazu übergangen, sich alles aufzuschreiben, und zwar nicht nach der Stunde, sondern sie steht mit Zettel und Stift mitten in der Stunde in der Gruppe aller Tanzenden und schreibt sich dauernd auf, wie die Schritte gehen. Die meiste Zeit der Stunde steht sie da und gegen Ende setzt sie sich an den Rand und schaut nur zu.
Großer-Brocken-Tag
Heute habe ich Großer-Brocken-Tag: ich arbeite hauptsächlich an größeren Projekten, die sich meistens regelrecht in der To-Do-Liste festsetzen, weil
- sie zu umfassend sind, um sie „mal eben“ zu erledigen,
- es Dinge sind, die zwar wichtig, aber nicht dringend sind,
- oder weil ich keine rechte Lust dazu habe.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
1. Gehen Sie zu Ihrem Bücherregal und greifen Sie wahllos 20 Bücher raus.
Stapeln Sie diese aufeinander mitten in Ihrem Zimmer. Bitte so,dass dieser Bücher-Turm Sie nicht behindert, aber dass Sie ihn immer voll im Blick haben.
Wenn Sie keine Abstellfläche auf einem Regal haben, dann stellen Sie den Turm neben sich auf den Boden.
2. Das Ziel: Sie tragen diesen Turm innerhalb dieser Woche nach und nach ab.
Jede Aktion, die Ihr Unternehmen NACH AUSSEN bekannt macht, berechtigt Sie dazu, ein Buch vom Stapel zu nehmen.
Auf Kurs mit 3 Listen
Der amerikanische Schauspieler und Comedian Tim Allen hat in einem Interview erzählt dass er am Anfang seiner Karriere kontinuierlich drei Listen gemacht hat:
1. Was werde ich heute tun?
2. Was werde ich in diesem Jahr tun?
3. Was werde ich (überhaupt) tun?
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