Kategorie: Erfolgsprinzipien
Was zählt im Business? Was macht uns Selbstständige erfolgreich? Was sind Grundlagen, die man beachten sollte?
Was wäre wenn ...? – Die strategische Eiszeit
Sie kennen ja den Spruch, von wegen „an der richtigen Schraube drehen“. Machen Sie sich den doch einmal zu Nutze und drehen Sie an einigen hypothetischen Schrauben.
Nehmen Sie sich in den nächsten Tagen eine strategische Eiszeit.
Reklamationsmanagement mit Kundenbindung
Am Ostersonntag war ich eingeladen und habe in einer kleinen Münchener Café-Kette ein Mitbringsel gekauft: Osterhasen, die auf einer kleinen Kartonschachtel sitzen. Auf meine Frage, was denn da drin sei, bekam ich zur Antwort „zwei Pralinen“. Gekauft. Verschenkt. Herausgefunden, dass überhaupt nichts drin war.
Reklamations-Mail geschickt. Vorhin Anruf bekommen ... und zwar, und das ist der Knüller: vom Chef persönlich! Was für ein tolles Signal! Abgesehen davon, dass er die Sache souverän gelöst hat und ich gleich gar nicht mehr sauer war: Wie toll ist das denn, dass der Chef selbst anruft?! Besser kann man seinen Kunden nicht sagen, dass sie einem wichtig sind.
Könnten Sie mal kurz?
Vor knapp zwei Jahren haben wir schon mal über das Arbeiten für lau gesprochen. Dabei ging es um ganz unterschiedliche Varianten, wo Sie mit Arbeit in Vorleistung treten oder Ihr Know-how als Marketingeffekt einbringen sollen, was in vielen Fällen nur bewirkt, dass Sie arbeiten und der andere etwas davon hat.
In diese Kategorie gehören auch die „Könnten Sie mal kurz“-Anfragen. Die kennen Sie nur zu gut: Grafiker werden gefragt, ob sie mal kurz den Vereinsflyer entwerfen könnten. Computerleute sollen nur mal kurz ein technisches Problem lösen. Trainer oder Coaches könnten doch mal kurz Feedback zu Sache X geben.
Fragen Sie überhaupt? Und wenn ja: Wie?
„Wer nicht fragt, der nicht gewinnt“ heißt es so schön. Und es stimmt! Wie oft haben Sie schon etwas nicht gemacht, weil Sie angenommen – oder gewusst - haben, dass es nicht klappt, der andere „Nein“ sagen wird oder weil Sie lauter Gründe gefunden haben, die gegen Sie sprechen.
Wie aktiv sind Sie?
Etwas, das meine Kunden über die Jahre immer wieder gesagt haben: „Wenn ich aktiv bin, passiert auch was.“
Na, wie sieht Ihr Aktivitätsgrad aus?
Mühen Sie sich vergeblich ab?
Letztes Jahr war ich auf einem Jazzkonzert in einem Restaurant. Wir saßen fast direkt vor der Bühne: zwei Saxofonisten, ein Schlagzeuger, ein Kontrabassspieler und ein Pianist. Dummerweise war die ganze Chose nicht gut ausgesteuert, denn man hörte das Klavier überhaupt nicht.
Was man sah, war ein Pianist, der sich die Seele aus dem Leib spielte. Leider vergeblich. Man hörte ihn nicht. Das war fast schon Satire, denn er hängte sich ersichtlich rein und ging voll in der Musik auf.
Wie blöd, dachte ich mir. Alles umsonst.
Es ist Angeberwoche auf unternehmenskick.de!
Neigen Sie dazu, Ihr Licht unter den Scheffel zu stellen? Kommt Ihnen das Wort „Stolz“ auf keinen Fall über die Lippen? Sind Sie insgeheim überzeugt von sich, aber würden sich nicht offen auf die Schulter klopfen, weil Eigenlob stinkt?
Pah!
10 Gründe, warum Sie einen Auftrag besser nicht sofort annehmen sollten
1. Weil Sie gerade eh schon zu viel an der Backe haben ... und dadurch Gefahr laufen, dass der neue Auftrag nicht gut abläuft, Sie diesen oder andere Termine nicht einhalten können, Fehler machen oder aber schlicht und ergreifend auf dem Zahnfleisch daherkommen.
2. Weil Sie es nicht (wirklich) können. Sie haben nicht wirklich Erfahrung, Sie wissen vielleicht gar nicht genau wie es geht. Oder Sie könnten es zwar schon ganz ordentlich hinbekommen, wissen aber, dass andere darin viel besser sind.
Von Begeisterung über Enttäuschung bis hin zum Zorn
Jetzt ist es mir wieder mal selbst passiert: Nach der hellen Begeisterung und glühenden Weiterempfehlung eines Unternehmens bin ich erst erkaltet und dann zornig geworden. Und das ist das Schlimmste, was uns Selbstständigen passieren kann. Denn damit verlieren wir nicht nur einen Kunden, sondern vor allen Dingen jemanden, der uns eifrig weiterempfiehlt. Marketing auf zwei Beinen, das wir weder anzustupsen brauchen noch irgendetwas dafür zu bezahlen – und das als persönliche Weiterempfehlung sehr viel mehr bringt als alle schönen Worte, die wir auf andere Weise über uns verbreiten können.
Erfolgsverhinderer: Kunden erschlagen
Alles, mit dem Sie (potenzielle) Kunden erschlagen, törnt ab oder treibt sogar weg:
- zu viele Informationen auf einmal
- zu viel Werbung („Marketinggeplapper“)
- zu aufdringlich sein, z. B. Interessenten gleich „catchen“ wollen, wenn sie zur Türe reinkommen oder nur mal etwas fragen wollen
- zu viele Fragen und Gegenfragen
- zu viele Umständlichkeiten
- gleich festnageln wollen (sofort alle persönlichen Daten nennen, Sachen unterschreiben ...)
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