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Wie Sie sich ganz schnell unbeliebt machen

Gitte Härter • 31.03.2010 • email Weiterempfehlen

Das geht nicht nur mir so: Allen um mich rum stößt es sauer auf, wenn man ungefragt andauernd Werberundmails bekommt oder einfach in Newsletter eingetragen wird.

Ob das der selbst gebastelte Mailverteiler ist oder ob man über eine Plattform wie XING ständig mit irgendwelchen Einladungen bombardiert wird. Mit sowas macht man sich mehr kaputt als es nützt. Es war noch nie eine gute Idee, mögliche Kunden und Multiplikatoren zu vergrätzen – und ich gestehe, dass es bei mir auch schon dazu geführt hat, dass ich Leute, die ich ansich gut fand, nicht mehr weiterempfohlen habe, weil sie mir zu sehr auf den Geist gingen.

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Ralf Jansen am 31.03.2010
... und ganz besonders geht einem auf den Geist, wenn man sich durch den in den Mails enthaltenen Links abmeldet oder - sofern der Versender "vergessen" hat, einen solchen anzubieten - ihm sogar noch eine Mail schreibt, dass man seinen Werbekram nicht mehr haben will ... und dann wunderlicherweise immer wieder damit bombardiert wird. Da bleibt dann nur die Maßnahme, diese per automatische Posteingangsregel direkt in den Papierkorb zu befördern. Wie Sie schon schreiben: Ein negatives "Gschmäckle" bleibt immer zurück. Ergo: Unternehmer/innen sollen was unternehmen - aber unter Einhaltung des guten Stils.
Gruß aus Darmstadt
Ralf Jansen
Von: Amos Ruwwe am 02.04.2010
Auf den Geist gehen...! Wann gehe ich wem auf den Geist und natürlich weshalb?
Wenn ich das mal immer so genau wüßte. Genauer ist das schon, wen mir jemand auf den Geist geht.
Es bleibt ja nicht bei einem jemand, sondern auch bei einem was geht mir auf den Geist. Besispielsweise Fernsehen, da besonders die privaten Sender. Kann ich was gegen machen, einfach nicht anschalten.
Sitze ich mit einer Runde Menschen zusammen, zum Beispiel bei einem Osterbrunch und einer erzählt ungefragt unablässig seine Urlaubserlebnisse,kann ich ihn unterbrechen und Gefahr laufen, das die Stimmung nachhaltig gestört ist. Da lasse ich es oft so wie es ist und schaue mir beim nächsten Mal die Gästeliste genauer an. Bei mir ist das oft von meinem Tagesgefühl abhängig. Manchmal geht es mir am A.... vorbei, manchmal auf den Geist.
Ein Geist kommt in Form von Feiertagen gerade auf uns zu, na dann wollen wir ihn mal reinlosse.Frohe Ostern
Von: Volkert am 02.04.2010
Na, Jemanden auf den Geist gehen, geht doch ganz einfach: Jemand etwas ungefragt verkaufen wollen, was er garantiert nicht braucht, Newsletter versenden, die man nicht bestellt hat, die uninteressant und schlecht aufgemacht sind, "rumlabern" statt konkret werden am Telefon, informieren, ohne etwas Greifbares zu sagen, morgens um 8 über´s Radio "zwanghaft" gute Laune versprühen, "unabhängige Umfragen" am Telefon machen, aber eigentlich nur die eigenen Produkte verkaufen wollen / müssen, ... Man kann auch Menschen damit nerven, bei Kurzpräsentationen oder Mini-Workshops ganz schnell, so nach 4 Minuten seine Leistungen anzupreisen. Oder etwas einem Auftraggeber versprechen und nicht einhalten ...
Hier gibt´s ja zum Glück wunderbare Methoden, um dem Anderen klar zu sagen, dass es nicht interessiert, man keine Zeit hat, nicht wieder angerufen werden möchte. Oder ganz einfach bei TV und Radio den Ausschalter benutzen. Oder, ohne auf die üblichen Verkäufer-Phrasen einzugehen, auch mal paradox zu reagieren, indem man seine Leistungen anpreist: "Wenn Sie als Callcenter-Mitarbeiter mal wieder ein Motivationstief haben, werfe ich mein Lasso aus und hole sie wieder raus. Gerne coache ich Sie. Meine Telefonnummer haben Sie ja bereits. Auf Wiederhören." Oder den Anderen mal auf seine „Nervereien“ hinweisen.
Spannend ist es doch herauszufinden, wann ich mein Gegenüber nerve, wodurch ich dies mache und was Alternativen sind.
Und es gibt ja auch noch den Anderen, der manchmal auch zu große Ohren einsetzt und denkt, "der macht das doch nur, weil ..." oder "... damit" oder „Der möchte mir nur was Schlechtes“ oder oder ..." Der Hammer von Watzlawick lässt grüßen.
In diesem Sinne Ostern und Ferienbegegnungen genießen und als wunderbare Lernmöglichkeit zum Abschalten oder „Zurücknerven“ nutzen

Viele Osterschleckereien,
Volkert
Von: Gitte Härter am 06.04.2010
In diesem Fall geht es mir persönlich immer um den "freien Willen". Ich freue mich, wenn ich interessante Menschen und Leistungen kenne, aber ich will nicht ständig mit der Schaufel auf den Kopf gehauen werden.

Eine schöne kurze Woche allerseite,
Gitte

 

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