Wie Sie sich ganz schnell unbeliebt machen
Das geht nicht nur mir so: Allen um mich rum stößt es sauer auf, wenn man ungefragt andauernd Werberundmails bekommt oder einfach in Newsletter eingetragen wird.
Ob das der selbst gebastelte Mailverteiler ist oder ob man über eine Plattform wie XING ständig mit irgendwelchen Einladungen bombardiert wird. Mit sowas macht man sich mehr kaputt als es nützt. Es war noch nie eine gute Idee, mögliche Kunden und Multiplikatoren zu vergrätzen – und ich gestehe, dass es bei mir auch schon dazu geführt hat, dass ich Leute, die ich ansich gut fand, nicht mehr weiterempfohlen habe, weil sie mir zu sehr auf den Geist gingen.
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Anmerkungen & Kommentare
Wenn ich das mal immer so genau wüßte. Genauer ist das schon, wen mir jemand auf den Geist geht.
Es bleibt ja nicht bei einem jemand, sondern auch bei einem was geht mir auf den Geist. Besispielsweise Fernsehen, da besonders die privaten Sender. Kann ich was gegen machen, einfach nicht anschalten.
Sitze ich mit einer Runde Menschen zusammen, zum Beispiel bei einem Osterbrunch und einer erzählt ungefragt unablässig seine Urlaubserlebnisse,kann ich ihn unterbrechen und Gefahr laufen, das die Stimmung nachhaltig gestört ist. Da lasse ich es oft so wie es ist und schaue mir beim nächsten Mal die Gästeliste genauer an. Bei mir ist das oft von meinem Tagesgefühl abhängig. Manchmal geht es mir am A.... vorbei, manchmal auf den Geist.
Ein Geist kommt in Form von Feiertagen gerade auf uns zu, na dann wollen wir ihn mal reinlosse.Frohe Ostern
Hier gibt´s ja zum Glück wunderbare Methoden, um dem Anderen klar zu sagen, dass es nicht interessiert, man keine Zeit hat, nicht wieder angerufen werden möchte. Oder ganz einfach bei TV und Radio den Ausschalter benutzen. Oder, ohne auf die üblichen Verkäufer-Phrasen einzugehen, auch mal paradox zu reagieren, indem man seine Leistungen anpreist: "Wenn Sie als Callcenter-Mitarbeiter mal wieder ein Motivationstief haben, werfe ich mein Lasso aus und hole sie wieder raus. Gerne coache ich Sie. Meine Telefonnummer haben Sie ja bereits. Auf Wiederhören." Oder den Anderen mal auf seine „Nervereien“ hinweisen.
Spannend ist es doch herauszufinden, wann ich mein Gegenüber nerve, wodurch ich dies mache und was Alternativen sind.
Und es gibt ja auch noch den Anderen, der manchmal auch zu große Ohren einsetzt und denkt, "der macht das doch nur, weil ..." oder "... damit" oder „Der möchte mir nur was Schlechtes“ oder oder ..." Der Hammer von Watzlawick lässt grüßen.
In diesem Sinne Ostern und Ferienbegegnungen genießen und als wunderbare Lernmöglichkeit zum Abschalten oder „Zurücknerven“ nutzen
Viele Osterschleckereien,
Volkert
Eine schöne kurze Woche allerseite,
Gitte
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