Selbstmanagement

Wie ich mich von einer Sprossenwand einschüchtern ließ.

Gitte Härter • 31.01.2011 • email Weiterempfehlen

Heute komme ich mir vor wie eine alte Frau. Bei jedem Aufstehen knirscht es im Gebälk und die kleinste Bewegung ist von einem Ächzen begleitet. Der Grund ist ein guter: Ich habe mich an eine Sportübung getraut, um die ich seit Wochen herumgeschlichen bin. Diese Tatsache ist wiederum ein schöner Aufhänger, um über trauen, zutrauen, den Mut, etwas auszuprobieren und sich selbst überraschen zu sprechen. Und über das tolle Gefühl, das darauf folgt.

Seit Dezember mache ich ja Krafttraining. Ich trainiere in einer Rehasporteinrichtung. Dort gibt es auch eine Sprossenwand. Vor einigen Wochen bin ich auf eine wunderbare Übung aufmerksam geworden, bei der man sich an die Sprossenwand hängt und dann - natürlich oft hintereinander - ganz weit die Knie anzieht.

Jetzt wird es kompliziert. grin ... und da ich sicher bin, dass viele von Ihnen auch ganz oft in anderen Disziplinen ähnliche Gedankengänge haben, splitte ich das gleich mal ein wenig auf.

Meine Erfahrung:
Ich habe zwar immer schon Sport gemacht, aber nie Krafttraining.
Ich schaffe nicht mal eine einzige richtige Liegestütze.

Meine Bedenken:
Ich kann das ja gar nicht: das ist nicht nur unangenehm, weil „alle schauen“, sondern es wäre für mich selbst ja enttäuschend, wenn ich mir bestätige, dass ich es nicht kann.

Also bin ich jetzt einige Wochen um die Sprossenwand herumgeschlichen, ohne es zu wagen. Letzte Woche, als ich im Zuge unseres Verbesserungsmarathons mein Sportprogramm verbessert habe, gab es kein Zurück: Ich wollte es zumindest endlich versuchen, um überhaupt mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich das anfühlt und zu sehen, wie weit ich komme.

Was soll ich sagen? - Es war überhaupt kein Problem! Klar wars anstrengend, aber ich konnte die Übung sofort in voller Länge durchziehen - und war verdammt stolz! Heute laufe ich zwar muskelkaterig und ächzend, bin aber immer noch stolz wie Harry.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Vielleicht trauen Sie sich manchmal nicht, jemanden auf Ihre Leistungen aufmerksam zu machen. Oder Sie wollten schon immer mal einen Artikel oder ein Buch veröffentlichen, aber scheuen genau diesen Schritt in die Öffentlichkeit. Vielleicht würden Sie eigentlich gerne mal einen Vortrag halten, aber Ihre Erfahrung ist, dass Sie sich schon in Vorstellungsrunden bei Seminaren fast in die Hose machen ...

Was auch immer so Ihre Themen sind. Meistens begrenzen wir uns selbst, indem wir etwas einfach nicht tun.

  • Wir trauen uns nicht.
  • Wir trauen es uns nicht zu.
  • Wir haben Erfahrungswerte in anderen (oft früheren) Situationen, so dass wir voreilig auf eine andere Sache schließen.

Ich probiere es aus!

Was wir uns auf jeden Fall gönnen sollten, das habe ich in diesem Fall wieder einmal selbst gemerkt: es ausprobieren! Ich habe mich davon abgehalten, weil ich dachte, ich könnte enttäuscht sein, wenn ich es nicht auf Anhieb meistere. Doch ich hätte ohnehin nur gewonnen! Denn wenn mir die Übung nicht geglückt wäre, wäre ich durch das Ausprobieren nämlich dennoch sehr viel weiter gekommen:

  • Ich hätte einen ersten richtigen Schritt ins Tun gemacht.
  • Ich hätte die Erster-Hand-Erfahrung, wie sich die Übung überhaupt anfühlt.
  • Ich hätte gemerkt, woran es hapert, wenn ich die Übung nicht oder nicht so lange durchgehalten hätte – und hätte dann gezielt darauf hintrainieren können.
  • Ich hätte mir durch das Hintrainieren ein motivierendes Ziel gesetzt: Diese Übung meistere ich, das beweise ich mir!

Das Interessante ist aber auch, dass wir alle ganz vielfältige Erfahrungen haben und uns in anderen Lebensbereichen ohne mit der Wimper zu zucken an ganz ähnliche Situationen herantrauen.

Sie können mich beispielsweise jederzeit spontan in einen Saal mit 500 Leuten schubsen und verlangen, dass ich ohne Vorbereitung einen Vortrag zu irgendeinem Thema halte. Mach ich Ihnen ohne zu zögern. Ich weiß, dass ich mit Leuten gut kann. Ich weiß, dass ich immer etwas zu sagen habe. Und improvisieren geht eh.

Oder nehmen wir eine Grafikerin, die sich nicht traut, sich gegenüber einem sehr fordernden Kunden durchzusetzen. Gleichzeitig setzt sie sich vehement und ohne Bedenken bei einem Lehrer durch, der ihr Kind unfair behandelt.

Bei der nächsten Sache, bei der Sie herumschleichen, wie ich um die Sprossenwand, fragen Sie sich doch mal:

  • Worin genau liegen meine Bedenken?
  • Welche Erfahrungen habe ich ... und welche Erfahrungen habe ich noch – aus anderen Bereichen, die mir genau das Gegenteil belegen?
  • Wie könnte ich einen ersten Versuch gestalten, der die Hemmschwelle senkt und der mir wertvolle Erkenntnisse liefert, wie ich an dieser Sache weitertrainieren kann?


Haben Sie ähnliche Beispiele, bei denen Sie schon lange zögern oder wo Sie sich selbst überrascht haben, als Sie es endlich probiert haben?

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Heidi Gröbler am 31.01.2011
Genau so hab ich mich von meinem Schaukasten einschüchtern lassen... Wie die graue Maus kleingeschriebenes reingepostet - wer's lesen will soll halt näher kommen... Es könnt ja sein, dass es der Verkehrte findet und mir mit seinem Neid eins auswischen will. Gestern packte mich die Wut auf mich selbst und hab sämtliche Frustenergie umgewandelt in Lustenergie.
Die alten Blätter raus und 10 cm hohe Schriftzeilen reingetan - schließlich soll man es an der Hauptstraße lesen können. Ich bin ja ein Schussel - das Altenheim daneben, die Post, der Bahnhof und die Apotheke gegenüber und ich versteck meine Fähigkeiten... grrrh... Aber jetzt nicht mehr grin
Von: unbekannt bleiben am 31.01.2011
Zur Zeit kämpfe ich noch sehr mit mir. Auf der einen Seite weiß ich es ist dran, auf der anderen Seite habe ich Angst für verrückt erklärt zu werden. Jetzt beim schreiben fällt mir was ein, mein Exmann sagte mal zu mir, Du bist ja verrückt, vielleicht liegt da der Knackpunkt.
Von: Eva am 31.01.2011
Einen Punkt würde ich persönlich als möglichen Output nach dem Ausprobieren ergänzen:
- Feststellen, dass die Sprossenwand gar nicht mein Ding ist, denn die Übung ist nicht gut für mich oder entspricht mir nicht. Dann brauche ich künftig da auch nicht mehr drum herum schleichen und kann sie abhaken.

Grüße an den Muskelkater!
Eva
Von: Ulla Vogeley am 31.01.2011
Liebe Gitte,
vor einigen Monaten keimte die Idee in mir hoch, meine 20-jährige Selbständigkeit (morgen ist sie!)zu feiern - auch öffentlich auf meiner Website.

Nach einigem - "trau ich mich DAS"?, "ist das nicht doch irgendwie zu Selbstlobmässig" und "naja wenn Du jetzt noch die 25 vollmachen willst, wen interessierts dann noch"... habe ich mich mehrfach mit meinem PC Spezi dazu abgesprochen, bis es zu mir passend wurde - und habs gemacht.grin
Juhuuu!
Mit durchschlagendem Erfolg - ganz alte wie neue Kunden und Kollegen fanden und finden die Idee und die Umsetzung gelungen, wie inzwischen zahlreiche höchstnette Rückmeldungen zeigen.grin

Ich bin inzwischen reichlich froh, dass ich mich getraut habe. Und das impliziert ja auch noch weiteres Lebendighalten der HP, wenn dann etwas später ein paar der Feedbacks veröffentlicht werden... Bingo!

liebe Grüße an Dich, mit deren Hilfe ja auch im 3. Relaunch diese HP entstanden ist, die immer wieder inhaltlich wie von der Aufmachung der Texte her gelobt wird!

liebe Grüße und viele weitere interessante Übungen an der Sprossenwand grin
Ulla
Von: Gitte Härter am 31.01.2011
Hallo zusammen,

dankeschön für die Ergänzungen und eigenen Erfahrungen.

@Heidi
Das ist ja ein wunderbares, ganz praktisches Beispiel, wie man oft an sich sehr gute und wichtige Aktionen selbst boykottieren kann ... es fängt bei solchen Details wie der Schrifgröße an! Großartig, dass Sie das sofort geändert haben. Zumal man als Passant das ja auch als absoluten Service empfindet, wenn man etwas Interessantes überhaupt - buchstäblich im Vorbeigehen - bemerkt! Ich wünsche Ihnen viele neue Kunden.

@unbekannt
Das ist auch eine ganz wichtige Ergänzung! Wenn andere uns etwas sagen (oder mal gesagt haben) und zweifeln, abschätzig sind, uns das Gefühl vermitteln, nicht gut genug zu sein oder einfach ganz pauschal etwas abtun oder sonstwie bewerten. Manchmal sind das Statements, die schon lange zurückreichen ... sogar bis in die Kindheit kann das sein.

Nun gibt es Menschen, die sowas vergessen. Andere stellen sich auf dem Standpunkt "Jetzt erst recht! Dir zeig ichs!" und sind sogar noch angespornt. Und wieder anderen steckt das - bewusst oder unbewusst - so richtig in den Knochen und hemmt das Selbstbewusstsein und Tun. Da gilt dann der alte Spruch "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt", denn wenn Sie soetwas bei sich erkennen, können Sie wieder handlungsfähig werden. Das ist nicht so einfach, weil es ja mit der Erkenntnis meistens noch nicht getan ist - aber es ist ein erster wichtiger Schritt, weil Sie solche Statements für sich neu bewerten und einordnen können. Ich weiß nicht, womit Sie kämpfen, aber ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Kraft, gute Ideen und vielversprechende nächste Schritte!

@Eva
Herzlichen Dank, Eva, für die Muskelkatergrüße wink ... vor allen Dingen aber für den ganz, ganz wichtigen Punkt, den Sie noch ergänzen: dass man es ausprobiert und dadurch auch merken kann, dass es nichts für einen ist! Ganz genau! Auch solche Herumschleichereien, die oft in Hätte-Könnte-Würde-Sollte enden und einen plagen, wollen idealerweise auch vermieden werden. Die belasten ja völlig unnötig.

Plus natürlich die darin steckende weitere Dimension, dass man selbst wenn man etwas kann, aber nicht mag, die Finger von lässt und sich was sucht, das einem Freude macht.

@Ulla
Herzlichen Glückwunsch zum 20jährigen! Wow, das ist wirklich ein Meilenstein.

Schön, dass Du Dein Zögern im Blog mitteilst, denn das ist wieder so eine Sache, wo man als Außenstehender sagt: Natürlich machste das! Zwanzig Jahre, der perfekte Anlass! Raus damit! ... und es gleichzeitig manchmal einfach so ist, dass man sich selbst lieber mehr zurückhält. Völlig zu Unrecht. Denn ein Grund zum Feiern, der noch dazu mit einer schönen Marketingaktion verknüpft ist, wie Du das auf der Website ja jetzt super vormachst, ist ein toller Anlass, der auch jeden freut und zur Resonanz einlädt (= eben auch eine sehr gute bestehende Kunden-Aktion).

Sehr gut!

Ich freue mich, dass ich seinerzeit bei den Texten mitwirken durfte. grin
Von: Katrin Aldag am 01.02.2011
Liebe Gitte,

ich hab auch so ein schönes Beispiel von "ich trau es mir immer nicht zu" und dann doch - und jetzt: Stolz wie Oskar!

Vor 2 Monaten bin ich in meine erste eigene Single-Wohnung gezogen. Frisch getrennt, meine erwachsenen Söhne haben gerade auch ihre eigenen Wohnungen bezogen. Und wie das so ist, in einer neuen Wohnung gibt es viel Handwerkliches zu tun. Mein größtes Problem war, wie bekomme ich Lampen, Gardinenstange oder Küchenregale aufgehängt?

Bisher hatte ich immer - ähääämm - einen männlichen Partner oder meine großen Jungs "zur Verfügung". Aber in der letzten Wohnung hatte ich nicht mal meine großen Bilder und meinen Spiegel aufgehängt, weil niemand Zeit hatte und ich nicht noch mehr bitten wollte! Ich selbst hab es mir nicht zugetraut.

Nun hätte ich herumfragen und warten müssen auf einen guten Freund oder Partner meiner Freundinnen. Wollte ich nicht!

Ich hab mich also von meinen Kollegen beraten lassen. Als erstes hab ich mich an die Wohnzimmerlampe getraut - und siehe da, es war doch gar kein Problem! Schrauben in die Holzdecke, hier ein Drähtchen, da ein Drähtchen, mein lieber Kollege, dem ich dann berichtete, brachte mir sogar noch eine Lüsterklemme mit. Wie stolz war ich, als ich den Schalter anknipste, und es brannte sogar Licht!

Dann habe ich mir einen guten Schlagbohrhammer gekauft. Kurz danach einen Akkuschrauber. Dazu Schrauben- und Dübelsätze. Hab im Internet Bohranleitungen gelesen (nicht lachen!!). Und dann ging es los!

Hilfe, war ich aufgeregt. Mit Herzklopfen hab ich meine ersten Löcher gebohrt. Und es klappte gut! Und sieht klasse aus. Letzte Woche habe ich die Küchenregale montiert. Es hat zwar Stunden gedauert - Anzeichnen und Bohren über dem Kopf, und ich hatte danach Muskelkater, aber ich freu mich einfach nur, dass ich das jetzt kann. Das ist mein eigenes Werk! Mensch, bin ich stolz. Und tatsächlich - ich habe jetzt das Gefühl, ich kann viel mehr und trau mir noch ganz andere Sachen zu.

Etwas anderes habe ich gestern festgestellt: Ich konnte gelassen und ungeniert etwas zugeben, das ich - trotz vieler Versuche - nicht kann. Da hätte ich mich früher geschämt. Gestern habe ich einfach gesagt: Das kann ich nicht, ich steh dazu. Man kann ja nicht alles können.

Vielen Dank für den schönen und Mut machenden Brief, Gitte, und herzliche Grüße an alle!

Katrin
Von: Angela Siemon am 01.02.2011
Ich habe 20 Lebenshilfe Bücher geschrieben, aber es geht nicht weiter. Ich könnte sie selber verlegen, das kostet aber viel Geld das ich nicht habe. Dann die Frage ob es überhaupt gut genug ist. Wirklich dumm, weil die Bücher die veröffentlicht sind sind gut angekommen.Manchmal steht man sich selbst im Weg.
Von: Matthias Allemann am 01.02.2011
Liebe Gitta,

ich bin ein tuer. Egal was es ist, ich versuche es einfach mal. Ausser Bungee Jumping und solche verrückte Sachen.

Und meinen Wert kehre ich nie unter den Teppich. Bisher bin ich gut damit gefahren.

Kürzlich habe ich einen ferngesteuerten Helikopter geschenkt bekommen. Ich hätte mir nie so ein Ding gekauft. Doch ich habe es versucht und nach 2 bis 3 Reparaturen und etlichen Ersatzrotoren beherrsche ich das Ding ganz gut.

Einfach nur TUN wirkt Wunder.

Lieben Gruss

Matthias
Von: Jane (59 :-)) am 01.02.2011
Hallo
Meine Sprossenwand ist meine Webseite.
Was fatal ist, da ich ja im Aufbau eines Webshops bin.
Nur jetzt schon, beim Gedanken daran fällt mir das Atmen schwer.
Habe aber den Artikel aufmerksam zweimal durchgelesen. Auch den Hinweis von Matthias Allemann: tun tun tun, hat was sehr Wahres.
Drückt mir die Daumen!

GlG
Jane
Von: Gitte Härter am 02.02.2011
Hallo zusammen,

dankeschön für die weiteren Erfahrungen und Ergänzungen. Ich finde es sehr schön, dass der Artikel wieder etwas in Gang setzt.

Und genau das "Just do it", wie Nike das so einfach auf dem Punkt gebracht hat, ist es immer ... aber wir sind ja dennoch alle "nur Menschen" und jeder einzelne von uns hat immer mal einen Bereich, wo man nicht zu Potte kommt oder sich nicht so recht heranwagt. Genau dann, wenn wir Bedenken haben, ist das Ausprobieren ... oder das Tun in ersten kleinen Schritten angesagt, vielleicht auch mit einem Verbündeten.

Viele Grüße
Gitte
Von: Norbert Lewin am 14.02.2011
Hallo Gitte, mittlerweile dürfte Dein Muskelkater von dannen sein, und Du die Übung an der Sprossenwand beherrschen. Als ich zur Reha war, hatte ich starke Rückenschmerzen, kam mit den Fingern nicht mehr auf den Boden, und verfluchte meinen Bandscheibenvorfall. Da ich aber ein lebenswertes Leben führen möchte ohne Schmerzen, habe ich mich durch die vielen Übungen während der Reha gequält. Es hat sich gelohnt. Die Schmerzen sind zwar partiell noch da, nur ohne die Reha und die Übungen wären sie viel schlimmer. Ausprobieren lohnt immer.
Von: Gitte Härter am 14.02.2011
Das stimmt, Norbert! Kein Muskelkater mehr. Ich war eben in Sport und habe "wie ein Einser" (aber immer noch stolz) besagte Übung durchgezogen. Und das Beste: ich sehe schon, wo das bauchtechnisch hinführen wird. Sehr gut!

Du sprichst da auch was Wichtiges an: Neben dem Ausprobieren eben auch manchmal erstmal durchbeißen. Die meisten Dinge fallen einem am Anfang nämlich nicht ganz so leicht oder es ist einfach schlicht zu neu, um es zu genießen - da ist dann vieles noch mit Technik oder sehr starkem Aufpassen-müssen verbunden. Oder, wie in Deinem Fall, sogar mit Schmerzen.

Nur, wenn man diese Anfangsphase auch durchsteht, kann man in der Folge auch davon profitieren. Das Schöne bei so Bewegungsthemen ist, dass man relativ schnell Fortschritte merkt, was natürlich noch mehr motiviert, dranzubleiben - auch wenn die Fortschritte vielleicht anfangs nur klein sind.

Ich habe zum Beispiel nach so ca. 6 Wochen Krafttraining auf einmal gemerkt: Ha! Du bist merklich stärker geworden in diesen wenigen Wochen.

Und dieses "stärker werden" gilt natürlich auch für Traumuskeln, Akquisemuskeln und was wir als Selbstständige sonst so brauchen.

Einen schönen Nachmittag
Gitte

 

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