Wie gehen Sie mit Durchhängern um?
Die letzten paar Wochen bin ich auf halber Kraft gefahren. Zwar hat man es meinen Output (hihi) nicht angesehen – ich war schon fleißig. Aber ich selbst habe gewusst: Ohoh, da hast Du einen ganz schönen Durchhänger! Ich habe weniger geschafft als sonst. Ich war unmotivierter und habe mich oft gezwungen, Sachen zu machen.
Seit Montag ist der Knoten wieder geplatzt: alles fühlt sich anders an, ich erledige mühelos eins nach dem anderen, ich habe wieder Lust zum Arbeiten – und spüre Tatendrang.
Kennen Sie das auch?
Wie gehen Sie mit Durchhängern um?
Aussitzen, gegensteuern, besonders motivieren?
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Anmerkungen & Kommentare
Durchhänger sind ein interessantes Phänomen.
Meine Tipps und persönlichen Erfahrungen sehen so aus:
Produktivität und Erfolg hängen stark mit guten Gewohnheiten zusammen. Wenn die mal etabliert sind, gibt das viel Stabilität.
Pausen machen ist auch eine erfolgreiche Gewohnheit. Dazu gehören die Mini-Auszeiten tagsüber genauso wie das Entspannen und Loslassen, das schon mal ein paar Tage Urlaub beinhalten kann.
Ein Durchhänger kann ein Anzeichen für Überlastung sein oder auch ein Verlieren des Fokus. Denn Ziele motivieren, vor allem dann, wenn man täglich merkt, dass man auf dem richtigen Weg ist!
Und schließlich ist es einfach für jeden einzelnen wichtig, seine eigenen Knöpfe zu finden, die Energie freisetzen und auch immer ein offenes Ohr für das Innere zu haben, damit man eben nicht im Eifer des Gefechts übertreibt.
Viel Erfolg weiterhin!
Bei mir wäre das dann das Erlernen einer neuen Programmiersprache (oder zumindest einen Überblick gewinnen), an einem kostenlosen Web-Seminar teilnehmen, ein Schulungsvideo zu etwas ansehen, von dem ich noch gar keine Ahnung habe, oder Material für einen Kurs sammeln, den ich noch nie vorher angeboten habe.
dankeschön für die Kommentare, Ideen und Erfahrungen. Da kommt wieder mal viel Vielseitiges zusammen - kann man dann für alle Fälle das eine oder andere gezielt rauspicken. Am Montag ist es auch im Newsletter drin, wie immer, da kommen sicher noch weitere gute Anregungen.
Einen schönen Sonntag
Gitte
erstmal an Dich ein Kompliment dafür, dass Du Deinen Durchhänger nicht nach außen sichtbar geworden ist.
Das finde ich nämlich auch eine wichtige Komponente: Im Inneren nicht voll da zu sein, aber nach außen hin, so tun als ob. Die Kunden müssen nicht immer alles wissen, oder?
Für mich gibt es mehrere Arten von Durchhänger:
- die kurzfristigen, die durch Stimmungsschwankungen am Tag verursacht werden.
- die mittel-langfristigen, die sich über Tage und Wochen hinziehen.
Die kurzen Durchhänger haben natürlich nicht so die Pest im Leibe wie die sich lang hinziehenden. Für mich stellt sich bei den langen Durststrecken immer die Frage:
- Bin ich bei dem, was ich noch mache, noch richtig?
- Muss ich irgendetwas ändern, damit es wieder fließt?
Bei den kleineren Durchhängern hilft meist schon etwas ganz Banales, was mir Energie bringt:
- die Vorfreude auf ein Eisessen mit einer Freundin/Freund
- ein schönes Wellness-Wochenende
- ein tolles Buch/Gespräch
- ein geiles Tennismatch
Viele Grüße
Heike
... dass Dein Durchhänger nicht nach außen sichtbar geworden ist...
danke für einen Einblick in Deine Tipps bei Durchhängern.
Und: Das "So tun als ob" ist ja nicht nur für Kunden und Geschäftspartner wichtig, sondern nützt einem ja selbst. Gerade, wenn alles beschwerlich ist, ist es ja viel besser, sich nach dem ersten Aufraffen in "Alles-ist-gut-Modus" reinzusteigern. Dann flutscht es zumindest (oft besser als man so meint).
Einen schönen Tag
Gitte
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ja das kenne ich auch - Du denkst du hast noch dies und das vor, aber irgendwie keine Lust dazu.
Ich gehe sehr unterschiedlich damit um. Manchmal gebe ich dem nach, so z.B. letztes Wochende: Ich wollte einige Einstellungen am Blog ändern, aber das Wetter war einfach zu sonnig und das Schwimmbad zu kühl. Da es nichts lebensnotwendiges war habe ich halt nachgegeben.
Dann gibt es wieder Situationen, in denen ich den inneren Schweinhund überwinde und loslege.
Sonnige Grüße
Mario