Selbstmanagement

Wie berechne ich meinen Stundensatz?

Ralf Senftleben • 01.09.2008 • email Weiterempfehlen

Im Kommentar zum Beitrag Tauschen Sie Ihre Zeit gegen Geld? kam die Frage, wie man eigentlich seinen Stundensatz berechnet.

Damit die Antwort nicht in den Kommentaren untergeht, hier noch einmal als eigener Beitrag:

Schritt 1: Grundannahmen treffen

Zuerst müssen Sie sich überlegen:

  • Wie viele Stunden kann ich pro Woche realistischerweise abrechnen?

  • Wie viel Profit (nicht Umsatz) will ich pro Monat machen?

  • Wie hoch sind meine monatlichen Kosten?

  • Wie viel Urlaub will ich machen?

Schritt 2: Ein bisschen rechnen

Als nächstes berechnen Sie die Stunden, die Sie pro Jahr abrechnen können.

Wollen Sie pro Woche 15 Stunden abrechnen und wollen Sie 6 Wochen im Jahr Urlaub machen, kommen Sie auf

(52 - 6) * 15 = 690 Stunden im Jahr

Dann berechnen Sie den benötigen Jahresumsatz. Brauchen Sie im Monat 3000 € und haben Sie geschäftliche Kosten von 500 €, rechnen Sie

Erforderlicher Umsatz im Jahr = (3000 € + 500 €) * 12 = 42.000 €

Dann müssen Sie auf den Profit von (12 * 3000 € = 36.000 €) noch die Einkommensteuer draufrechnen. Ich rechne mal der Einfachheit halber mit 20% . Ihr Steuersatz ist natürlich anders, je nach Ihrer Situation.

Das wären dann 20% auf 36.000 € = 7.200 €

Der Gesamtumsatz, den Sie bei 3000 € Profit pro Monat erzielen müssen ist also Profit + Kosten + Einkommensteuer = 49.200 €

Schritt 3: Stundensatz ausrechnen

Zum Schluss teilen Sie jetzt nur noch den benötigten Gesamtumsatz durch Ihre abrechenbaren Stunden.

Das wären also 49.200 € / 690 = 71,30 € pro Stunde

Das ist die bittere Wahrheit. Wer als Freiberufler von seinem Job leben will, braucht vernünftige Stundensätze. Wer nur 30 € pro Stunde nimmt, betreibt Selbstausbeutung.

 

Sie können diesen Beitrag kommentieren oder ihn an einen Freund oder Bekannten email weiterempfehlen oder Ich lese: Wie berechne ich meinen Stundensatz?Twitter den Beitrag.

 

Anmerkungen & Kommentare

Von: Barbara Steldinger am 01.09.2008
Danke Ralf für diese Aufstellung. Ich finde es super, dies noch mal so gut aufgedröselt zu lesen. Es ist mir nämlich auch immer wieder untergekommen, dass sich Kunden über meinen (vermeintlich zu hohen) Stundensatz gewundert haben. Ich habe ihn mir aber genauso wie dein Beispiel es zeigt, errechnet und für mich als richtig akzeptiert. Das ist nämlich die Frage nach dem Selbstwert. Wenn ich meine Leistung für 30 Euro verkaufe, muß es schon einen wichtigen Grund dafür geben. Ansonsten ist es Selbstausbeutung, das stimmt. Zum Beispiel mache ich immer mal wieder Computerschulungen für Frauen. Stundensatz 35 Euro.Das mache ich, weil mir die Zielgruppe immernoch wichtig ist und gerade ihnen den PC nahe zu bringen u n d weil da meine potentiellen Kundinnen sitzen, die mich dabei so nebenbei gut kennen lernen u. die die beste Werbung für mich sind.

Für den normalen (hohen) Stundensatz ist es existenziell, wirklich dahinter zu stehen, es sich Wert zu sein. Ansonsten lässt er sich niemals durchsetzen. Denn wenn ich mich schon nicht ernst nehme, warum sollten das die Kunden dann tun?
in diesem Sinne

Barbara
Von: Sylke Hörhold am 01.09.2008
Guten Abend

vielen Dank Ralf für die Berechnungsmöglichkeit der Stundensätze.
Und ganz gewiss soll keine Selbstausbeutung daraus werden, sondern Lohn für gute Beratung, für Leistung, die mir auch Spaß macht.

Ich habe vor zu differenzieren. Im Moment, noch ohne amtsärztliche Prüfung heißen meine psychologischen Beratungen "Lebensberatungen" oder ähnlich.
Mit steigender Qualifikation ändere ich auch das geistige Produkt, dann wird daraus eine psychothearapeutische Sitzung bei diesem konkreten Beispiel.

Überhaupt finde ich eure Ansicht völlig richtig, seine Produktpalette zu streuen und ein produkt mehrfach in Abwandlungen zu verwenden.

So zum Beispiel meine Einstiegerberatung im Gesundheitstraining "Dauerhaft zum Wunschgewicht" heißt und erfolgreich praktiziert wird und im nächsten Jahr ein Online-Kurs werden soll. Auch ein artikel in der hiesigen zeitung im Januar, wenn alle die fetten Feiertagssünden loswerden wollen ist denkbar.
Solche Synergie spart viel Energie und ein Muster wirft mehrfach Mäuse ab.
wink

Sehr schöne Anregung!
Vielen Dank dafür

Lieber gruß

sylke
Von: Thomas H. Lemke am 01.09.2008
"Wer als Freiberufler von seinem Job leben will, braucht vernünftige Stundensätze. Wer nur 30 € pro Stunde nimmt, betreibt Selbstausbeutung." ...und kann seine Leistung nicht nachhaltig anbieten.
Danke Ralf! Das kann man nur immer wieder sagen. Ich mache gelegentlich Seminare für angehende Therapeuten zum Praxisaufbau und bin immer wieder erstaunt/erschrocken, für wie wenig manche glauben arbeiten zu können. Im Seminar sind dann natürlich die Teilnehmer erstaunt. Auch wenn die wenigsten danach direkt 70 Euro nehmen. Der Schritt von 30 auf 50 Euro fällt nach so einer Rechnung leichter.
Eine Anmerkung noch zu der Rechnung: Die 71,30 Euro sind netto, also noch ohne Umsatzsteuer, die kommt noch drauf.
Von: Ralf Senftleben am 01.09.2008
@Barbara, das mit dem Wert ist absolut richtig in meinen Augen. Wenn ich nicht von meiner Leistung überzeugt bin und davon, dass meine Leistung wirklichen Nutzen bringen, dann lässt sich ein hoher Stundensatz schwer argumentieren.

@Thomas, ja genau, wenn ich umsatzsteuerpflichtig bin, muss die natürlich noch oben drauf. Wobei ja viele Trainer und Berater als Freiberufler von der Umsatzsteuer befreit sind.

Gerade für Leute, die Privatleute als Kunden haben, bringt das einen 19%-igen Preisvorteil gegenüber denen, die Ust. draufschlagen müssen.
Von: Heike Thormann am 02.09.2008
<< @Thomas, ja genau, wenn ich umsatzsteuerpflichtig bin, muss die natürlich noch oben drauf. Wobei ja viele Trainer und Berater als Freiberufler von der Umsatzsteuer befreit sind. >>

Kleine Ergänzung: Von der Umsatzsteuer kann man sich meines Wissens nach auf Antrag befreien lassen, wenn mein Umsatz unterhalb eines bestimmten Satzes liegt. (Sog. Kleinunternehmer-Regelung) Nicht generell als Freiberufler.

Wobei es dann - auch bei Privatleuten als Kunden - mitunter schnell als Zeichen für "Unprofessionalität" gewertet werden kann, wenn ich (und dazu bin ich verpflichtet) angeben muss, dass ich als Kleinunternehmer von der USt. befreit bin. Also ein bisschen eine Marketing-Frage.

Und im B2B-Geschäft bzw. bei anderen Selbstständigen als Kunden ist das dann eh egal bzw. freut die, dass sie was "sparen". Also auch ein bisschen eine Frage, wen man als Kunden hat.

Mmh?

LG Heike
Von: Ralf Senftleben am 02.09.2008
Heike, du hast Recht. Ich habe das mit der Gewerbesteuer durcheinander gebracht. Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer. Umsatzsteuer muss jeder zahlen, der über einen gewissen Umsatz kommt.
Von: Heike Thormann am 02.09.2008
<< Heike, du hast Recht. Ich habe das mit der Gewerbesteuer durcheinander gebracht. Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer. Umsatzsteuer muss jeder zahlen, der über einen gewissen Umsatz kommt. >>

*schmunzel*, auf die Gefahr hin pingelig zu werden, aber Freiberufler können auch durchaus Gewerbesteuer zahlen müssen. Das kommt auf ihre Leistungen an.

Aber das wirklich nur nebenbei. Ich war nur gerade am Grübeln, ob ich meine Steuerkenntnisse aufpolieren müsste. wink

Deshalb danke.

LG Heike
Von: Thomas H. Lemke am 02.09.2008
Danke Heike und Ralf für die Klarstellung. Nur wenige Trainer und Berater werden von der Umsatzsteuer befreit sein, wenn Sie 50000 € Umsatz im Jahr machen. Die Befreiung gibt's neben der Kleinunternehmerregelung nur in genau beschriebenen Fällen. Siehe hier .
Von: Zamyat M. Klein am 03.09.2008
Hallo Ralf,

solche Stundensatzberechnungen habe ich schon mal irgendwo gelesen und kam damit nicht klar (Zahlen sind nicht meine Stärke!). Vor allem auch jetzt ist für mich eben der Punkt, dass ich als freiberufliche Trainerin vorher nie weiß, wieviel Seminartage und - stunden ich im Jahr haben werde. Daher habe ich da keine Basis, wie ich das ausrechnen könnte.

Und die vielen Stunden, die ich hier im Büro und am Laptop und Telefon sitze, werden ja nicht bezahlt.

Also irgendwie komme ich damit nicht weiter, obwohl es sicher wichtig und hilfreich wäre.

Mache auch gerade wieder eine Fortbildung zum Thema "Geld" (bei wem wohl grin - da passt das ja gerade wieder gut hin.

Diese Berechnungen können einem sicher helfen, etwas mehr Selbstbewusstsein bei Preisverhandlungen zu haben (vor allem für Anfänger).

Mir hat in der Phase des Fortschreitens von Non- Profit Organisationen hin zu Firmen und den steigenden Sätzen sehr geholfen, mich mit anderen Trainern auszutauschen und immer wieder zu fragen, was die pro Tag nehmen.

Da wurde mir am deutlichsten klar, dass ich früher viel zu günstig war. Dann nimmt einen keiner ernst - und man krebst so rum...

Das nur noch als kleiner Tipp.

Zamyat
Von: Loth am 04.09.2008
Sehr geehrte Damen u.Herren! Ich habe ein paar Fragen was meine berufliche Zukunft betrifft,zuvor möchte ich jedoch bitte wissen was dieser Service kostet und ob ich Mitglied werden muss.
Ich bedanke mich im voraus für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Loth
Von: Gitte Härter am 05.09.2008
Guten Morgen Herr Loth,

wir sind hier einfach ein Blog rund um Tipps für die Selbstständigkeit. Wenn Sie die eine oder andere Frage haben, die zu einem Artikel passt, dann können Sie diese einfach hier posten und wir oder auch ein Leser sagt Ihnen gerne etwas dazu.

Wir machen allerdings hier natürlich keine Online-Beratung, die sich spezifisch und umfassend um einzelne Belange drehen.

Sie müssen bei uns kein Mitglied werden. Kosten tut bei uns nur das, was Sie in unserem Shop kaufen (Selbstlernkurs, die Teilnahme an einem Online-Workshop, wenn wieder einer stattfindet o. Ä.).

Wenn Sie ein richtiges Coaching suchen, können Sie sich auf unserer anderen Website selbstmarketing.de informieren - ich coache Selbstständige.

Viele Grüße
Gitte Härter
Von: Beat am 24.11.2008
Hallo zusammen

Sehr interessant hier mitzulesen.
Ich hab dazu auch gleich eine frage.

Wo wird den zum beispiel die amortisation eines gerätes gerechnet. Der laptop, drucker oder eine maschine muss ja auch mal ersetzt werden oder man möchte sich ein weiteres gerät zu legen.

Danke schon mal für die antwort.

Gruess Beat
Von: Ralf Senftleben am 25.11.2008
Hallo Beat, da bin ich ehrlich gesagt überfragt. Aber wenn ich mir einen neuen Computer für 2000 € kaufe, dann könnte ich mir überlegen, wie lange ich ihn benutze (vielleicht 2 Jahre) und den Preis dann durch die Anzahl Monate teilen und dann könnte ich schauen, ob mir das neue Gerät pro Monat diesen Geldbetrag reinbringt.

Oder man nimmt die normalen buchhalterischen Abschreibungen als Ausgangsbasis.

Habe mir das aber noch nie als Frage gestellt grin
Von: Norbert am 25.11.2008
Hallo, Ralf!

Workstations, Personalcomputer, Notebooks und deren Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, Bildschirme u.ä.) werden laut AfA-Tabelle in Deutschland auf 3 Jahre abgeschrieben. Geschäfts- und Betriebsausstattung. (Siehe Webseite Bundesfinanzministerium.de) In der Schweiz und in Österreich gibt es wahrscheinlich ähnliche Abschreibungstabellen für allgemein verwendbare Abschreibungsgüter.
Somit müßte der Anschaffungspreiß durch 36 (mindestens) geteilt werden, wenn er in eine monatliche Kalkulation mit einfließen soll.

Hinzu käme dann aber auch der monatliche Betrag für die Rücklagenbildung, um sich nach drei Jahren ohne Kreditaufnahme (Fremdkapital) einen neuen Rechner anschaffen zu können.
Von: Beat am 25.11.2008
Hallo zusammen

Ich hab mich glaub im beispiel vertan.

Ich habe eine maschine um mein produkt herzustellen. Die amortisation von dieser muss doch auch irgendwo verrechnet werden. Also die rückstellungen die ich pro jahr oder monat für den ersatz der maschine mache. Aus welchem topf nehmen ich diesen betrag? wink

Gruess
Von: Ralf Senftleben am 25.11.2008
Norbert, genau, das meinte ich mit den Abschreibungen. Das ist auch ein Weg, nur manchmal sind die Abschreibungsfristen an der Wirklichkeit vorbei, ich benutze z. B. nie einen Computer länger als 2 Jahre und Gitte benutzt ihre Computer glaube ich 20 Jahre lang grin

Gitte, ich plaudere jetzt eines deiner Geheimnisse aus. Gitte verwendet noch Word 97 grin

Beat, schau mal hier:
wiki/Amortisationsrechnung
Von: Gitte Härter am 25.11.2008
tongue laugh

Ich bin halt treu.
Außerdem: Never change a running system.
Von: Norbert am 26.11.2008
Moin, Ralf!

Deshalb unterscheidet die Kostenrechnung zwischen Abschreibungen, die den AfA-Regeln folgenden (hier also drei Jahre, die den Wert des Anlagegutes Notebook über eine Zeit von drei Jahren mindern und in der Bilanz ausweisen) und den kalkulatorischen Abschreibungen, die in die Preisgestaltung einfließen und die tatsächliche Nutzungsdauer (in Deinem Falle zwei, in Gittes Fall dann etwa 10 Jahre (?) ) berücksichtigen, um Rücklagen für die Neuanschaffung bilden zu können.

Im Falle von Beat müßte die tatsächliche Nutzungsdauer (kalkulatorische Abschreibung) berücksichtigt werden. Diese Zeit (beispielsweise fünf Jahre) bricht er dann auf die Kosten pro Jahr, pro Monat und letztlich pro Stück herunter.

Bei Beat handelt es sich ja nicht um ein Notebook, sondern um eine Maschine, mit der er Produkte herstellt.

Hier wären wir dann bei der Stückkostenrechnung.
Von: Peter Bosman am 22.01.2009
In meinem Ratgeber werden fünf Methoden vorgestellt, mit denen Sie Ihren Basistarif berechnen können. Bei der ersten Methode bestimmen Sie Ihren Marktwert über eine Berechnung, bei der u.a. Ihre Berufserfahrung und Ausbildung Messfaktoren sind. Die zweite Methode orientiert sich am Markt, d.h. an der Frage, was zu diesem Zeitpunkt angemessen und realistisch ist. Methode drei geht von Ihrer eigenen Zielsetzung aus, bei Methode vier wird der Auftrag nach einem Gewichtungsschema bewertet. Die fünfte Methode geht vom Verdienst vergleichbarer Berufsgruppen aus.

Was ist der Kunde bereit zu bezahlen?
Die wichtigste Methode, einen guten Tarif zu bestimmen, liegt darin, herauszufinden, was Ihr Auftraggeber Ihnen für Ihre Produkte oder Dienste zu bezahlen bereit ist. Die Kosten für die Produktion dieses Buches sind nicht hoch; wenn die Auflage sehr hoch wäre, könnte das Buch vielleicht für einen Preis von € 5 noch mit Gewinn verkauft werden. Doch wenn die Käufer erwarten, dass sie durch dieses Buch ihren Umsatz verdoppeln können, dann sind sie vielleicht bereit, sogar € 50 oder mehr zu bezahlen.

Durch ein intelligentes Marketing können Sie Ihren Kunden den Eindruck vermitteln, dass sie die von Ihnen angebotenen Dienste oder das von Ihnen angebotene Produkt unbedingt benötigen. Aber manchmal kann es auch nützlich sein, Ihre Kunden zu fragen, welchen Vorteil sie durch die Abnahme Ihrer Dienste oder Ihres Produkts haben. Dies können Sie tun, indem Sie Ihre Kunden und potentiellen Kunden besuchen und mit Ihnen sprechen. Nicht alle Kunden orientieren sich vorwiegend am Preis, und wenn ein Kunde dies doch tut, sollten Sie seine Aufmerksamkeit auf andere Aspekte Ihrer Dienstleistung oder Ihres Produkts (Lieferzeit, Farbe, Qualität, Service usw.) lenken.
Manchmal kann der Vorteil, den Ihre Kunden aus den von Ihnen angebotenen Diensten ziehen, von ganz anderer Art sein, als Sie gedacht hatten. Dies erfahren Sie, indem Sie mit Ihren Kunden sprechen und sie fragen, was sie von Ihrer Arbeit halten und warum sie sich für Ihre Dienste oder Produkte entschieden haben. (Dies können Sie bereits tun, sobald bei Ihnen eine Anfrage für einen Kostenvoranschlag eingeht.)

Der neue Ratgeber Preise & Tarife bietet die richtige Antwort auf das Dilemma jedes Unternehmers. Der Ratgeber gibt Auskunft über die Stundentarife von mehr als hundertfünfzig Berufsgruppen.
Von: Gitte Härter am 23.01.2009
Guten Tag Herr Bosman,

vielen Dank für Ihre Ausführungen. Da Sie näher auf die Thematik eingehen, lasse ich Ihren Kommentar mit Hinweis auf Ihr Buch stehen (ohne den Werbelink innerhalb des Kommentares).

Wir möchten nicht, dass das Blog und die Kommentare in reine Werbung ausartet - darum behalten wir ein Auge darauf, dass nicht einfach auf Produkte verwiesen wird. Was bei einer Website wie der unseren gerne mal passiert.

Ein schönes Wochenende
Gitte Härter
Von: Alt Mylène Nicole am 11.03.2009
Grüezi mitenand

Tolles Schema, das war nämlich das, worüber ich mir als Start-up schon seit Tagen den Kopf zerbreche, wie komme ich da zu einer realistischen Zahl.

Bei den Kosten hätte ich noch eine Frage: Sie erwähnen Geschäftskosten von € 500.00. Was ist mit den Lebenshaltungskosten? Die müssen doch auch rein, oder?
Von: Gitte Härter am 12.03.2009
Guten Morgen Nicole,

da Ralf gerade in Urlaub ist, antworte ich Ihnen: Die Lebenshaltungskosten sind in Schritt 1 mit drin und zusammengefasst und im Beispielt in "Brauchen Sie im Monat 3000 €" enthalten.

Viel Erfolg mit Ihrem Business! grin

Schöne Grüße
Gitte
Von: Alt Mylène Nicole am 12.03.2009
Hallo Gitte

Danke für Info, habe bereits via xing.com Antwort von ihm erhalten. Es ist mir später dann eingefallen, dass diese wohl bereits in den € 3000.00 drin waren.
Von: Ernst am 18.11.2009
Guten Tag,.
ich finde Ihre Tipps gut, dennoch habe ich eine Frage zu Ihrem Beitrag bezüglich der Berechnung des Stundensatzes : wie kommen sie auf 690 Stunden?
Bei einer normalen Arbeitszeit von 8 Stunden arbei ich bei 11 Monaten Arbeit 1760 Stunden.(4 Wochen Urlaub)
Danke im voraus für die Antwort.

Ich werde weiterhin gespannt weiterlesen und auch weiter lernen.

Grüße

Ernst
Von: Ernst am 18.11.2009
noch einmal ich : natürlich weiss ich , wie Ihre 690 Stunden zustande kommen.
Aber, meinen Sie nicht, dass 15 Abrechenbare Stunden in der Woche ein bischen wenig sind?

Wenn ich doch Dienstleister bin, muss ich doch mehr Stunden in der Woche abrechnen können oder etwa nicht?
Mich hat diese Rechnung sehr verblüfft !!

Gruss Ernst
Von: Ralf Senftleben am 23.11.2009
Hallo Ernst,

die Anzahl der Stunden ist natürlich von Branche zu Branche unterschiedlich. Wenn ich als Coach arbeite und pro Tag mehr als 4-6 verrechenbare Stunden habe, dann gehe ich auf Dauer Koppeister oder es leidet meine Arbeit darunter.

Oder als Trainer: Wenn man mehr als 200 Trainingstage pro Jahr hat, bewegt man sich an den Rand des Nervenzusammenbruchs grin

Als Grafiker kann ich wahrscheinlich mehr Stunden in der Woche leisten. Oder wenn ich als Handwerker arbeite, auch.

Es hängt von der Branche und von dem ab, was genau ich tue und wie sehr mich meine Arbeit auslaugt.

Viele Grüße,
Ralf

 

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