Was machen Tipps mit Ihnen?
Letzte Woche hat Ralf ja darüber geschrieben, warum Produktivitätstechniken oft nichts nützen und dass es beispielsweise mit dem Lesen von Büchern nicht getan ist. Eine Sache, die wir natürlich alle wissen, und doch handeln wir oft irgendwie anders.
Oder arbeiten Sie alle Übungen in Büchern durch? Ich mache das nicht. Manchmal finde ich eine Übung interessant, aber ich beantworte sie nicht. Oder ich denke mir: Ach, jetzt liest du mal das ganze Buch durch und anschließend kommst du noch mal darauf zurück! Aber oft tue ich das dann doch nicht.
Hin und wieder gibt es eine Einsicht oder einen Tipp oder eine Übung, die mich packt, und die mache ich dann auch und merke – wie Sie sicherlich auch –, wie viel man doch vom Tun tatsächlich profitiert.
Jetzt geben wir ja hier ständig irgendwelche Tipps: Themen, die uns bewegen und interessieren, Erfahrungen, was bei uns gut funktioniert – oder auch nicht.
Letztens hat M. in den Kommentaren aufgegriffen, dass sie oft genervt ist. Dass Ratschläge auch Schläge sind. Dass es manchmal einfach zu viele Tipps seien – nicht nur bei uns, sondern generell im Netz. Und auch wenn wir natürlich weiterhin unsere Erfahrungen in Form von Tipps, Selbstlernkursen oder auch gelegentlichen Online-Workshops weitergeben werden, finde ich dieses Thema sehr wichtig: Wie wirken Tipps auf mich? Was „machen“ Tipps mit mir?
Ich schreibe mal ein paar Möglichkeiten auf, die mir spontan einfallen:
- Aufsaugen. Je mehr Tipps, desto besser, daraus lernen, mehr wissen wollen.
- Wissen und Tipps anhäufen. Das ist das Sammeln und Konsumieren von Tipps, das aber nicht wirklich ins Handeln führt, sondern zum theoretischen Meister macht.
- Rauspicken und ausprobieren. Anregungen rausgreifen, gucken, wie das ist, wenn ich es mache. Sich rantrauen und schauen, was passiert.
- Überlegen, drehen und wenden und prüfen. Tipps lesen und mit dem eigenen Filter angucken: Ah, was sagt der da? Wie denke ich darüber? Was mache ich schon? Wie könnte es mir noch besser gelingen? Wie mache ich das für mich passend?
- Tipps als Sprungbrett für eigene Einfälle. Nachdenken, den Tipp weiterentwickeln. Mich an frühere Erfahrungen erinnern. Einen Querschläger-Gedanken bekommen und vielleicht ganz woanders damit landen.
- Sie als „Schläge“ betrachten. Mit dem Filter des „Ich tue das nicht“ oder „Jemand kritisiert mich durch die Blume damit“ sehen.
- Sich schlecht und „klein“ dadurch fühlen. Der andere hält mir seinen Erfolg vor, tut so, als wenn er es besser wüsste. Ich finde den Tipp vielleicht richtig, habe ein schlechtes Gewissen, dass ich danach nicht handle.
- Glauben, dass der Tippgeber einfach ein Klugscheißer ist, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Weniger den Tipp wahrnehmen, sondern mehr damit beschäftigt sein, was für ein Typ der Tippgeber sein könnte. Mich ärgern, dass jemand „Selbstdarsteller“ ist, indem er mir Tipps reindrückt.
- Sich unter Druck gesetzt fühlen. Mich mit Tipps überfordern und in ständigen „Rückstand“ geraten. Ich sammle Tipps und komme nicht nach. Ich habe in meinem Mail-Postfach zig Newsletter und komme nicht dazu. Der Berg wächst. Ich sollte und müsste ...
- Anti-Haltung einnehmen. Alles gleich widerlegen: Das ist nicht realistisch. Das ist eine naive Sicht. So läuft das echte Leben nicht. Bei mir ist das ganz anders. Also ausschließlich Gegenargumente finden.
- Mit einem „Das wusste ich eh schon. Nix Neues!“ abtun. Nichts als selbstverständlich abtun
- Abprallen lassen. Spielen Sie mit Tipps Tennis?
Wie Tipps so ankommen, hat ja auch immer viel mit einem selbst zu tun. Wenn ich beispielsweise mit mir hadere, weil ich mich schlecht fühle, wenn ich etwas schleifen lasse, dann werde ich einen Aufruf, dies und das zu machen, vielleicht eher als Kritik verstehen.
Wenn jemand sagt: „Hey, ich mache regelmäßig Akquise und dadurch konnte ich meinen Umsatz letztes Jahr verdreifachen“, dann erlebe ich es vielleicht als Aufschneiderei und nehme die Tipps dabei nicht wahr.
Warum reagiere ich so?
Ich selbst finde es beispielsweise sehr hilfreich, wenn ich merke, dass ich beim Lesen einer Sache „anti“ bin, mich zu fragen: Wieso ist das denn jetzt so? Wieso lese ich, wenn ich es nicht relevant finde, nicht einfach drüber weg?
Oder: Warum löst ein Tipp, der für sich gesehen gar nicht besonders oder neu ist, manchmal so ein richtiges Aha-Gefühl aus? Das kennen Sie auch, oder? Manchmal ist etwas eine immer wiederkehrende olle Kamelle, die mit einem Mal eine besondere Bedeutung erhält. Man hat plötzlich eine regelrechte Offenbarung, es legt sich ein Schalter um, und man kommt ins Tun. Weil es gutes Timing ist und der Tipp jetzt genau zur rechten Zeit kommt? Weil man genau jetzt bereit dafür ist? Weil der Mensch, der einem den Tipp gibt, irgendwie den Funken rüberbringt? Weil ein Beispiel einen motiviert oder bewegt? Oder auch weil der Kontext des Tipps oder des Buches das Ganze in einem besonderen Licht dargestellt hat?
Ich finde das hoch spannend. Und es ist ganz maßgeblich dafür, ob wir mit Input etwas tun und uns gut dabei fühlen. Uns eine tolle Bestätigung holen können. Oder aber uns irgendwie gar nicht so gut damit fühlen.
Wie ist das denn bei Ihnen?
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Anmerkungen & Kommentare
gute Frage. Ich fürchte, ich bin dann auch so eine von diesen "unsäglichen Tipp-Gebern". *schmunzel*
Und das praktisch von Berufs wegen, da ich als Sachbuchautorin Tipps am laufenden Band produziere - ob für andere Medien oder auf meiner eigenen Seite.
Mmh, was sind Tipps für mich, und wann kommen sie gut und wann weniger gut?
Mal kurz gebrainstormt würde ich sagen:
Nicht so gut kommen sie, wenn ich mies drauf bin. Dann will ich einfach nur getröstet werden. Jemanden haben, der da ist, zuhört, Präsenz zeigt. Wenn mir dann noch einer mit "hätt'ste doch" oder "mach doch, total easy" kommt, mache ich komplett dicht.
Oder wenn sie im Ton mal eher (ungewollt) unglücklich ankommen. Dann produzieren sie bei mir eine automatische (ebenso ungewollte) Abwehrreaktion. Die berühmten "Ratschläge als Schläge".
Ansonsten sind Tipps für mich eine schöne "Hilfe zur Selbsthilfe".
Die ich annehmen kann, aber nicht muss.
Genauso wie ich meinen Teilnehmern (als Trainerin) immer sage:
Ich gebe Euch hier zwar Tipps, zeige Euch, wie ich etwas mache. Aber das ist nur meine Wahrheit. Das muss nicht Eure sein.
Genauso "weigere" ich mich auch immer, wenn ein Teilnehmer praktisch eine Vorlage haben möchte, wie er jetzt etwas tun soll. Dann sage ich ihm, dass die Anpassung an seine eigene Situation der eigentliche Lerneffekt, das Kreative daran ist. Nicht das gläubige Nachahmen.
Also gebe ich auch weiterhin Tipps - und freue mich, wenn ich selbst welche bekomme.
LG Heike
Tipps sind doch ein Geschenk eines Jeden, der sie gibt.
Natürlich Geschenke kann jeder annehmen oder es bleiben lassen. Bei mir kommt auch nicht jedes Geschenk positiv an. Möglicherweise kann ich es gar nicht gebrauchen, aber das entscheide ich doch immer selbst.
So geht es auch mit Tipps in Newslettern und Büchern. Manchmal fühle ich mich damit wohl, weil es meine Art zu handeln bestätigt. Oftmals fühle ich mich auch ertappt, weil ich den Tipp zwar kenne, jedoch trotz aller guten Vorsätze immer noch nicht umgesetzt habe.
In einigen Fällen ist es dann auch der entscheidende Impuls, ins Handeln zu kommen, weil die gefundene Sprache direkt "in mein Herz geht".
Ich denke jeder, der einen Tippgeber kritisiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Absender z.B. in Ihrem Fall Frau Härter, aber auch bei mir in meinen Trainings, sich monate- oder jahrelang Gedanken zu einem Thema gemacht hat und seine Erkenntnisse in guter Absicht weitergibt.
Ich vergleiche Tipps immer mit einem Ideenwarenhaus. Wenn ich in den Kaufhof gehe, kaufe ich auch nur das, was ich benötige. Der Rest bleibt für die anderen Kunden liegen. Möglicherweise kaufe ich später einen anderen der angebotenen Artikel.
Ich bin auch der Meinung, dass eine Anregung, die ich als wertvoll erachte, aber noch nicht umgesetzt habe, sich niemals wiederholen kann. Ebenso, wie man nicht 2 mal in den selben Fluss steigen kann, trifft jede Wiederholung bei mir auf eine veränderte Situation. Ich habe mich schließlich seit dem letzten Lesen/Hören verändert.
Nur jemand, der auf der Stelle tritt, hört vom selben Standort den selben Tipp.
Deshalb, vielen Dank für Ihre Tipps. Den mir wichtigen Teil ziehe ich immer daraus.
LG Jürgen Gräbel
Umsetzungsweltmeister bin ich aber nicht! Sonst wäre ich in Konfliktgesprächen echt souverän, hätte meinen ersten 10 - km - auf schon längst absolviert ( oder festgestellt, dass meine Knie Laufen tatsächlich nichtvertragen) , hätte mich entschieden, ob ich ein Zusatzfernstudium mache ...
Es muss immer noch der richtige Kick dazukommen, dann setze ich um. Immerhin schaffe ich es jetzt 2 x pro Woche zur Fitness, 1 x zum walken und ...
Also sammle ich weiter Tipps und wenn die Zeit kommt, dann setze ich um!
Viele Dank übrigens für EURE TOLLEN Tipps.
Angela Becker
ja, manchmal ist es schwierig mit den Tipps. Man meint es dann gut, mit dem Kunden/Leuten, aber sie wollen es nicht hören. Dann wieder fällt so ein Tipp so nebenbei und eine greift ihn auf.. Unterschiedlich sag ich mal. Wiederum freue ich mich über jeden Tipp (auch von Euch) und greife manchen auf oder lass ihn liegen..
Und manches kommt einen tatsächlich sehr bekannt vor, wo ich denke, kenn ich doch jetzt schon. Mir ist neulich richtig aufgefallen, das ich Eure Tipps sehr gerne lese und von anderen weniger gern, auch wenn sie ähnlich sind.
Manchmal hab ich direkt den "drohenden" Zeigefinger vor Augen bei den anderen (ähnlichen) Tipps.
Ich wünsche allen Hierlesenden eine wundervolle Woche
Rena Berger
das mit den Tipps ist so eine Sache.
Ich kann nur bestätigen, dass der Umgang mit Tipps nicht nur von deren Qualität (Verständlichkeit, Umsetzbarkeit etc.), sondern auch sehr von den Umständen abhängt, unter denen sie mich erreichen.
Zeitweise bin ich so "zu" (getrieben statt handelnd), dass ich Eure Tipps -manchmal über Wochen- überhaupt nicht lese oder nur wenige Sekunden darauf schaue. Ich weiß, das ist schlecht - aber ich weiß oft nicht, wie ich so einen Zustand vermeiden oder gar beenden kann (außer durch Insolvenz, aber das will ich ja gleich gar nicht).
Und so geht es auch manch anderem Tipp, den ich -in ruhigeren Zeiten- zwar gelesen und prinzipiell für gut befunden habe (die anderen fallen sowieso gleich durch meinen Filter), für den ich aber keine "Übersetzung" in meine konkrete Situation finde. Dann liegt er im "Wissensspeicher" und wartet dort auf eine Chance, die sich ihm später vielleicht mal bietet... in einem anderen Kontext und/oder mit einer dann verfügbaren "Übersetzung".
Natürlich gibt es auch Tipps, die ich spontan aufgreifen und umsetzen kann
Dann bin ich dem Tippgeber dankbar - auch wenn er leider in aller Regel nichts davon erfährt.
Also: Auch wenn für mich letztendlich nur ein Bruchteil Eurer Tipps einen konkreten Nutzen bringt:
Herzlichen Dank und viel Erfolg bei Euren Vorhaben!
Christian Schmidt-Gütter
Das kommt sehr auf meine Stimmung an.
Sicher - manche Tipps finde ich Schwachsinn und sie gehen mir auf die Nerven. Solange mir dabei keiner persönlich gegenübersteht und sie mir aufdrängen will, geht das. Im Internet klicke ich einfach weiter.
Andererseits habe ich auch schon viele sehr wertvolle Tipps erhalten, die ich nicht missen möchte.
Ich glaube mit Tipps ist es wie mit einem Riesen-Buffet: Mancher fühlt sich von der Menge an Angeboten vielleicht unter Druck gesetzt und meint, er müsse nun alles Ausprobieren.
Ich nehme mir, was mich anspricht, probiere es aus. Und den Rest lass ich liegen.
Wenn ich mir von den Lesern meiner eigenen Tipps etwas wünschen könnte wäre es das Gleiche. Wen beispielsweise die Finanztipps für Selbständige in dieser Woche nicht ansprechen, der soll sich davon auch nicht nerven lassen, sondern lieber wegklicken und nächste Woche wieder vorbeischauen. vielleicht ist ja dann für ihn etwas nützliches dabei.
Sicher lasse ich mehr Tipps an mir vorbeirauschen, als ich ausprobiere. Um aber die für mich guten finden zu können, nehme ich das Handling der (derzeit) unbrauchbaren in Kauf.
wenn die Grammatik nicht ganz stimmt, dann weil Deutsch nicht meiner Muttersprache ist, sieht einfach drüber hinweg. Dies sind persönliche Erfahrungen, keine Besserwisserei.
Früher habe ich viele Tipps gelesen, manche ausprobiert und dann vielleicht weiter nicht genügend beachtet. Der Alltag war/ist nicht immer wie geplant, manchmal kommt halt einiges ungeplantes oder unerwünschtes dazwischen.Dann geraten solche Dinge öfters wieder in Vergessenheit.
Nun habe ich folgende Methode bei Marc M. Chagall entnommen, widme Dich selber, bzw. Deine Weiterentwicklung JEDEN Tag MIN. 10 Minuten.
Ich lese nicht nur die Tipps, sondern notiere mir SOFORT wie ich das für mich umsetzen kann und tue es. Was Du schriftlich hast wird nicht mehr vergessen. Dies Dinge arbeite ich auch wieder nach, korrigiere sie, ändere sie.
Ein Buch das mir auch sowohl Privat als geschäftlich hilft ist: "Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner." von Talane Miedaner. Fand ich durch Zufall im Buchladen
Es geht mir sehr gut dabei.
LG Robert De Taey
herzlichen Dank für die zahlreichen Kommentare und Ihre/Erfahrungen. Es lohnt sich, darüber nachzudenken und auch zu hören, wie es anderen damit so ergeht.
Den Vergleich mit dem Buffet finde ich besonders schön - denn da drin steckt ja außerdem die gezielte Auswahl, die wir Selbstständige auch idealerweise treffen. Eben um, wie einige auch betonten, genau die für einen gerade Richtigen und Wichtigen auszuwählen.
Danke auch an Erwin und Robert für die ganz konkreten Tipps, wie sie mit Tipps umgehen, um an der Umsetzung auch wirklich dranzubleiben.
Einen schönen Tag
Gitte
PS: Wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Tipps gerne lesen. Danke!
und andere Leser/innen,
ich finde Tipps sehr gut, bekomme sehr viele davon, probiere sie aus, setze sie um und gebe sie weiter. Die Leute, die solche Tipps von mir bekommen, sind dankbar dafür, so sind meine bisherigen Erfahrungen. Sicher kann es auch mal anders sein, aber es muss ja nicht jeder alles annehmen, was er gesagt bekommt. Ich sage nur: Bitte weiterhin Tipps zu mir. Und vielen Dank dafür.
Freundliche Grüße
Petra Grimmling
Sie haben die Wirkungen von Tipps in ihren unterschiedlichen Facetten anschaulich aufgezeigt. Ich selber finde Tipps oft hilfreich, manchmal möchte ich aber lieber eigene Erfahrungen machen, das kommt darauf an, um welches Gebiet es sich handelt. Wenn ich selber Tipps gebe, achte ich darauf, dass das Gegenüber auch bereit ist, sie anzuhören (z.B. frage ich ihn, so dass das gegenüber entscheidet, ob es einen Tipp hören will oder nicht und sich dadurch nicht geschulmeistert fühlt. In der Psychotherapie wollen viele Tipps haben, dort sind sie aber oft fehl am Platz, weil es die eigene Entwicklung bremsen würde. Das Thema "Tipps" ist also sehr vielfältig. Bei Ihren Tipps schaue ich gerne rein und nehme das an, was hilfreich für mich ist. Also: Weiter so!
Herzliche Grüsse
Dagmar Wemmer
danke für Ihren Kommentar. Das ist schön, dass Sie unsere Tipps gerne lesen.
@Frau Grimmling. Bei den Stichworten "ausprobieren" und "weitergeben" fiel mir noch ein, dass man ja auch viele Tipps erst später mal brauchen kann. Manchmal weil es selbst eine gewisse Reifezeit braucht oder der Anlass dazu fehlt. Und manchmal beim Weitergeben, weil man später irgendwann mit einer Frage konfrontiert wird, wo man dann merkt "da war doch mal was ..." und es dann wieder hervorholen kann.
@Frau Wemmer: Das mit den eigenen Erfahrungen ist so wichtig. Auch was fremde Tipps angeht, gell? Das "zu eigen machen" oder auch zu schauen "liegt mir das denn genau so oder will ich es abwandeln oder doch lassen".
Ja, manchmal will/sollte man auch selbst drauf kommen - nicht nur in der Therapie - und ein andermal doktert man ewig an etwas rum, da wäre ein Tipp von außen (den man bekommt oder sich sucht) eine gute Abkürzung.
Einen schönen Tag
Gitte Härter
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Gitte Härter •
Ich liebe Bücher mit konkreten Übungen. Diese nehme ich immer mit in die Türkei und arbeite die da systematisch von vorne bis hinten durch.
(Habe schon wieder drei für Mai da liegen).
Das ist für mich total lustvoll - und so habe ich auch eine Menge davon. Fast zu viel an Ideen- ich schreibe das natürlich auch alles auf!
Da sind Menschen wohl wirklich sehr unterschiedlich.
Entsprechend schreibe ich ja auch meine Bücher. Die kann man ja auch nicht einfach nur so durchlesen (naja, können schon). Und viele sagen: nee, aus Büchern lerne ich so was nicht, muss ich selbst erleben. Bei Seminarmethoden ja auch ok.
Also, ich liebe Tipps.
Und du hast Recht: wie Sie bei mir gerade ankommen, hängt sicher von vielen Zufällen ab.
Manche lese ich nur und bei anderen machte es "Tschabumm!!".
Weil ich plötzlich eine Sache, die ich schon lange "wusste" und hundert mal gelesen habe, auf eine andere tiefere Art kapiert habe. Sei es, dass der andere sie auf eine besondere Art dargestellt hat oder dass gerade bei mir der richtige Moment war.
Also, ruhig weiter her mit den Tipps
Eine schöne Woche wünsche ich dir
Zamyat