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Warten, Teil 2: Gemeinschaftspuzzle

Gitte Härter • 03.01.2012 • email Weiterempfehlen

Passend zum Beitrag Die Psychologie des Wartens habe ich letzte Woche in der Blumenhof Klinik diesen wunderbaren Service entdeckt:

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Ein Gemeinschaftspuzzle! Dieser Tisch steht in einem kleinen Wartebereich in der Ecke, davor ein Stuhl. Jeder, der will, kann die Zeit nutzen, das Puzzle etwas weiter zu vervollständigen.

Besonders schön finde ich auch die Präsentation: Die Teile sind auf Tabletts übersichtlich sortiert. Als ich dran vorbeigegangen bin, glaubte ich zuerst an eine Kunstinstallation. grin Durch diese Ordnung sieht es nicht nur aufgeräumt aus, sondern lädt zum Ausprobieren aus. Man legt automatisch die probierten Teile wieder sauber an ihren Platz. Eine tolle Idee!

PS: Diese Woche habe ich noch frei, darum blogge ich nur sporadisch. Der nächste Newsletter erscheint am 16. Januar. Ein gutes neues Jahr!

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Alexandra Romeo am 03.01.2012
Schöne Idee
Von: Sylvie am 05.01.2012
Eine super Idee - vor allem, da besonders die Deutschen ja das Warten immer unglaublich verabscheuen. Leider kann man das im Supermarkt nicht realisieren, aber für Kliniken und Arztpraxen ist es doch ein willkommener Patienten-Stimmungsaufheller!
Von: noelani am 09.01.2012
Ich bin begeistert von dieser Idee. Ich selbst bin zwar keine tolle Puzzlerin. Hier wird es jedoch so präsentiert, dass ich mich angeregt fühle, zu puzzeln. grin!
Von: Rainer Engler am 09.01.2012
Mich berührt diese große Wertschätzung, die dir/mir als zufällig Wartendem entgegegebracht wird, durch diese sorgsam angeordneten Teile. Dadurch entsteht ein Einladung auch für sonst nicht puzzelnde Menschen. Gleichzeitig wird die Achtsamkeit herausgefordert und gefördert. Hierdurch ist Übersicht und Ordnung kein Zwang sondern macht Freude, die sich auf den nächsten übertragen kann. Kultur im Umgang miteinander auf feine Art.
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