Umstellen!
Die letzten Wochen habe ich unter anderem damit verbracht, alle meine Möbel an andere Stellen zu rücken. Das mochte ich schon immer gerne, auch als ich noch angestellt war: Wenn man seine Umgebung verändert, ist alles total neu! Wenn der Schreibtisch ganz woanders steht, verändert sich auch der Blickwinkel und das Gefühl. Das fand ich immer bereichernd, besonders als Mensch, der die Abwechslung liebt.
Positiver Nebeneffekt solch einer Umräumaktion ist natürlich auch immer das gnadenlose Ausmisten und nebenbei in allen Ecken mal zu putzen.
Manchmal ist weniger mehr
Anhand meiner Küche ist mir noch was anderes aufgefallen, das natürlich auch für den Arbeitsplatz Relevanz hat. Ich hatte bei meinem Einzug ein ca. 1-m-breites, hohes IKEA-Regal in meine Küche gestellt. Irgendwann wurde mir der Platz zu klein und da der Raum auch nicht so riesig ist, habe ich einfach ein weiteres sehr schmales Regal angebaut.
Das hat die Küche relativ eng gemacht. Es war zweckmäßig und okay, aber ich habe gar nicht gemerkt, dass ich mich immer weniger lange in meiner Küche aufgehalten habe. Früher bin ich da gerne mal sitzen geblieben, um zu lesen.
Jedenfalls habe ich im Zuge der Umbauaktion das Regal verkleinert, und zwar kurioserweise das hohe Regal behalten, aber mit den kurzen Brettern. Ich hatte also 80 % weniger Stellfläche plötzlich in der Küche, konnte aber die Hälfte davon ausgleichen, indem ich weitere Regalböden einzog.
Warum erzähle ich Ihnen von meiner Küche?
Weil ich Sie anregen möchte, mal gerade an Ihrem Arbeitsplatz (oder, wenn Sie zu Hause arbeiten, vielleicht auch in der ganzen Wohnung) einmal rumzugucken, wo Sie sich vielleicht nicht so ganz wohlfühlen ... wo es eng oder unordentlich ist ... wo es Platznot gibt. Und weil Sie anhand meiner „Küchenerfahrung“ sehen, dass man manchmal mehr gewinnt, wenn man etwas wegnimmt.
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Anmerkungen & Kommentare
aaaaah! Sowas begeistert mich immer ganz besonders: wenn eine Sache - wie hier das "Umstellen" bzw. Wegnehmen - auf einen völlig anderen Bereich natürlich ganz genauso angewandt wird, man selbst aber nie dran denkt oder es sich - wie bei Dir in einem anderen Universum bewegt.
Es gibt ja die verschiedenen Universen, in denen manche Leute leben und man selbst nicht. Das Mütter-Universum, das Autofahrer-Universum, das Musiker-Universum zum Beispiel ist alles Fremdland für mich.
Ich bin zur Zeit sowieso (mal wieder!) voller Ehrfurcht und Bewunderung vor "Leuten wie Dir": Musik machen, komponieren, arrangieren ... toll!
Was ist aus dem Paparazzi-Wettbewerb geworden? Kam noch was? Da haben ja irre viele Leute mitgemacht!
Viele Grüße
Gitte
ja, beim Paparazzi-Wettbewerb haben viele mitgemacht, und wie ich sah sogar einige ziemlich Bekannte. Trotzdem kamen die nicht weiter (SO!). Aber es hat sich noch nichts ergeben, da laut 1live, sich das Managment noch nicht geäußert hat. Nun ja, sollte es sich um einen billigen Trick gehandelt haben, um Traffic für d1live.de zu generieren, fände ich das sehr niveaulos. Wie der Stadtwerkeverkäufer aus dem anderen Blog-Beitrag. Mal sehen...
Einen schönen Abend wünscht MAris.
nein, das glaube ich nicht, dass das im Sand verläuft! Tatsächlich ziehen sich ja oft (leider!) solche Aktionen dann etwas länger hin, gerade bei so vielen Mitmachern.So ein renommierter Sender würde sowas zudem nicht machen (könnten sie sich gar nicht leisten).
Ich bin zuversichtlich. Sag Bescheid!
Einen schönen Tag!
Gitte
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111 Annahmen ...
... mit denen Selbstständige
meistens danebenliegen
Gitte Härter •
beim Arrangieren von Musikstücken verhält es sich oftmals ähnlich: Man gewinnt mehr, wenn man etwas wegnimmt.
Auch an meinem Arbeitsplatz muss ich mal wieder einiges wegnehmen...
Dir eine schöne Woche.