Twitter (4): Empfehlung – erste Twitter-Schritte
Heute, zum Abschluss der Twitter-Beitragsserie, möchte ich Ihnen noch ein paar Start-Tipps geben, die ich selbst nützlich fand, um erstmal auszuprobieren, wie Twitter funktioniert, ob es mir liegt und um nicht mit völlig leerer Seite zu starten, wenn ich mich als Twitterer „oute“.
Natürlich können Sie sich einfach mal eben einen Account anlegen und in wenigen Sekunden loslegen. Wenn Sie Twitter im Businesskontext nutzen, ist die Seite von Anfang an mit Ihrem Unternehmensauftritt und dem Bild, das sich andere von Ihnen machen, verbunden. Darum empfehle ich Ihnen, sich erstmal damit vertraut zu machen.
Ich hab’s so gemacht:
Twitter „undercover“ testen
Nachdem wir bei uns im Seminar so oft von Twitter gesprochen hatten und auch ein wenig „analog getwittert haben“ (auf Flipchartblättern), was ebenfalls witzig war, habe ich mich unter einem anderen Namen angemeldet und mich zunächst einige Tage undercover bei Twitter herumgetrieben. Ich habe mich mit einigen Seminarteilnehmern unterhalten und mich so mit der Technik vertraut gemacht. Außerdem musste ich mir keine großartigen Gedanken zum Außenbild machen.
Das ist auch praktisch, um mit dem Design herumzuprobieren.
Twitter“look“ bestimmen
Es gibt den Standard-Twitterlook. Sie können aber sehr einfach Ihre Seite anders gestalten: mit anderen Farben, Bildern im Hintergrund oder – wie man das bei vielen sieht – eine Art Visitenkarte über das eigene Business.
Im Netz finden Sie viele Beschreibungen, was bei einem individuellen Hintergrund wichtig ist. Und es gibt auch Service-Seiten wie freetwitterdesigner.com, mit denen es noch einfacher geht.
Wenn Sie Ihren richtigen Namen angeben, findet man Sie schnell über die Namenssuche.
Im Profil können Sie sagen, was Sie beruflich tun. Sie können sich aber auch hier natürlich idealerweise noch persönlicher präsentieren und noch etwas mehr oder eine andere Seite von sich preisgeben.
Informationen im Internet nutzen
Da ich, wie im zweiten Teil schon geschrieben, nicht wusste, ob Twitter nicht vielleicht doch nur Zeitverschwendung sein würde, habe ich mir parallel intensiv Blogartikel und Webtipps angesehen, speziell zum Thema „Was bringt Twitter?“. Diese sind nützlich, weil häufig Do’s and Don’ts dabeistehen – was gerade als Anfänger immer hilfreich ist.
Gestern bin ich via Twitter auf einen aktuellen Blogbeitrag von Klaus Eck aufmerksam geworden, der auf einen älteren nützlichen Blogartikel verweist: 30 Tipps zum erfolgreichen Twittern.
Andere Twitter-Seiten aufmerksam anschauen
Dann habe ich mir genauer angeschaut wie andere Leute twittern, ganz besonders die erfolgreichen. Erfolgreich waren für mich vorrangig die Leute mit vielen Followern, einige Prominente (die natürlich den Vorteil der Prominenz haben) und ich habe bekannte Namen aus Deutschland gesucht.
Die Qualität variiert hier sehr stark, finde ich: es gibt viele größere Namen, die eine Twitterseite haben, wo seit Ewigkeiten nichts mehr steht oder die ausschließlich Werbung einstellen. Andere sind ganz aktiv, vielseitig und bieten nützliche oder auch einfach lustige Informationen.
Aus der Art, was die Leute tun und wie sie es tun, kann man sich viel abschauen und sich vor allen Dingen mit den anfangs sehr ungewohnten Kurztexten vertraut machen.
Die Seite schonmal mit ein paar Tweets „füllen“ vor Bekanntmachung
Nach einigen Tagen habe ich für mich festgestellt, dass ich das gerne mal ernsthaft probieren möchte. Natürlich habe ich mir auch überlegt, wie das wohl sein würde, wenn kein Schwein meine Sachen lesen will. ![]()
Ich habe dann mein Undercover-Profil gelöscht und eine offizielle Seite gemacht, sie aber eine Woche lang nicht öffentlich bekanntgegeben, sondern ich war einfach schon da.
Der Grund: Ich habe viele Seiten gesehen von Leuten, die gesagt haben „Ich twittere jetzt auch!“, aber mehr stand dann da nicht. Dabei möchte man sich ja einen Eindruck verschaffen, wie und was jemand twittert, ob es sich lohnt, demjenigen zu folgen oder nicht. Darum finde ich es gut, anfangs erstmal einige Tage ins Land ziehen zu lassen. So kann man üben, sich noch vertrauter machen und hat dann auch schon etwas zu zeigen.
Das muss man natürlich alles nicht machen, aber ich fand den Einstieg auf diese Weise hilfreich. Wenn Sie das Ganze für sich jetzt ausprobieren möchten: Viel Spaß und Erfolg. Sagen Sie Bescheid, wenn Sie 1 Mio. Follower haben! ![]()
Sie können diesen Beitrag
kommentieren oder ihn an einen Freund oder Bekannten
weiterempfehlen
oder
Twitter den Beitrag.
Anmerkungen & Kommentare
Anmerkung schreiben
Bitte keine Firmen im Namensfeld und keine Webadresse oder sonstige Eigenwerbung im Kommentar.
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.
Unsere aktuellen Selbstlernkurse:
- Wenn die Selbstständigkeit belastet (21-Tage-Programm)
- Wie Sie Ihr Angebot Schritt für Schritt verbessern
- Erfolgreiche E-Mail-Newsletter (Tagesversion / Wochenversion)
- Webseiten, die verkaufen
- Erfolgreiche Telefonakquise (Business-to-Business)
- Akquise mit Spaß und Motivation
- In 3 Schritten zu einem aussagekräftigen Profil
- Geschäftliche und persönliche Ziele finden
Kategorien
Die letzten Kommentare
Heute lernen Sie: Größenwahn
Beatrice Legien
22.05
Manche Kunden machen einem nur Arbeit
Michael
22.05
Heute lernen Sie: Größenwahn
B. Waldhauser
22.05
Was ist Ihre beste Qualität?
Sommerwind
22.05
Heute lernen Sie: Größenwahn
Amos Ruwwe
22.05
7 Erfolgsfaktoren für Ihre Akquise!
Gute – und damit erfolgreiche – Akquise weist sieben wichtige Eigenschaften auf. Sie ist ...
111 Annahmen ...
... mit denen Selbstständige
meistens danebenliegen
Gitte Härter •
Mir gefallen hierbei besonders die Ideen mit dem ersten "Undercover-Einsatz", um sich in die Sache "einzufuchsen", sowie die Hintergrundvorbereitung, um dann bereits eine etwas gefüllte Seite zu haben, wenn man "live" geht.
Sehr gut nachvollziehbar.
Herzliche Grüße aus Hamburg
Norbert