Spielen!
Eigentlich sollte ich das, das und das fertigmachen. Aber tatsächlich sitze ich hier, höre Musik, räume etwas rum ... und zähle den Countdown runter bis zwei Uhr. Dann darf ich nämlich endlich meine Reisetasche schnappen und mich auf den Weg machen.
Es geht nach Neuhaus am Schliersee. Jedes Jahr verbringe ich dort mit meiner ältesten Freundin ein Wochenende: Wir hängen rum, essen gut, vor allen Dingen aber spielen wir. Billard, manchmal Tischtennis oder Kicker, stundenlang Kniffel oder Karten. Ganz wie wir lustig sind. Exzessives Spielen ist gut fürs Gehirn und die Erholung. Zumindest wenn man mit Leuten spielt, die auch mit Spaß dabei sind und keine Wettkampftypen, die nicht verlieren können.
Natürlich ist der Gedankensprung zur Kindheit nicht weit. Den ganzen Tag gespielt. Michael Gerhartz hat kürzlich in seinem Überzeugend präsentieren-Blog diesen Artikel geschrieben: Drei Dinge, die wir von Kindern lernen können.
In meinem letzten Fitnessstudio gab es am Eingang eine Kinderbetreuung. Jedes Mal, wenn ich daran vorbei ging, habe ich gehofft, dass es sowas auch für Erwachsene gibt. Stellen Sie sich das mal vor: Man geht einfach, wann immer man möchte, zum Spielen in den Erwachsenenkindergarten. Die Unbeschwertheit, andere anzusprechen und mit ihnen zu spielen würde den meisten von uns auch nicht schaden, was das Netzwerken angeht.
Apropos Netzwerken: Die Erwachsenenvariante vom “Sich an andere herantrauen” lernen Sie in unserem kostenlosen E-Mail-Kurs netzwerken
Sie sehen: ein relativ unzusammenhängender Artikel zu Spielen, freierem Denken und Gehirnentlastung.
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Wenn nicht: Auf jeden Fall schon mal ein wunderbares Wochenende!
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Anmerkungen & Kommentare
das ist ja eine großartige Idee dieses Kaufhauses, einen monatlichen Spieleabend OHNE VERKAUF anzubieten.
... sogar Gummitwist ("Gummihupfen") und Rollenspiele. Großartig!Und ganz sicher wird sich da eine schöne Bindung zum Kaufhaus, neue Bekanntschaften und mehr Verkäufe ergeben. Ein schönes Beispiel, wie Marketing aussehen kann.
Das mti dem Trommeln erinnert mich, dass ich vor einigen Jahren mal so ein Conga-Wochenende bei der VHS gemacht habe, und jetzt, wo Du das erzählst: Ich habe mich an diesem Wochenende ganz anders gefühlt. Das Trommeln, der Rhythmus, das "macht" irgendwas mit dem Körper - da ist "selbst Musik machen" wirklich nochmal ein völlig anderes Kaliber. Ebenfalls Tanzen.
Viele Grüße
Gitte
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Gitte Härter •
Trommeln gehört für mich zum Spielen im Spielsinn. Ich habe eine sehr klangvolle Djembe, mit ich unterschiedliche Klänge und Töne erzeugen kann. Am Anfang denke ich noch und später wandern meine Finger und Hände über die Ziegenhaut. Nach dem Trommel spielen bin ich entspannt, körperlich und geistig:-)!
Mittlerweile trommle ich ab und zu mit Freunden und Bekannten, denen es mehr am Spielen und Ausprobieren als an Erzeugung von wahrer Musik liegt. Immer wieder spannend, dass sich Melodien wie von selbst finden.
Ein frohes Wochenende,
Silke