Erfolgsprinzipien

Sind Sie dumm ... oder haben Sie Köpfchen?

Gitte Härter • 04.10.2011 • email Weiterempfehlen

Seit ich mit Selbstständigen arbeite, treffe ich andauernd Menschen, die in puncto Schulabschluss oder Allgemeinbildung etwas an sich zu meckern haben. Das geht bis hin zu Minderwertigkeitsgefühlen. Dieses Gefühl geht quer durch alle Branchen und es spielt dabei übrigens überhaupt keine Rolle, was die Leute bereits erreicht haben:

  • Der selbstständige Unternehmer, der früher bestbezahlter Geschäftsführer mehrer Firmen war und anschließend ein eigenes Business erfolgreich hochgezogen hat, knabbert dennoch daran, seinerzeit das Studium abgebrochen zu haben.
  • Die Grafikerin, der ihre Kunst im Blut liegt, hadert bei der Akquise immer wieder damit, keine einschlägige Ausbildung zu haben.
  • Manchen ist es auch einfach peinlich, keine besondere Allgemeinbildung zu haben.

Nun ist es in der Selbstständigkeit so: Das eine ist das „Buchwissen“. Als Selbstständige/r müssen Sie das für Ihren Fachbereich wichtige Wissen beherrschen. Je nach Beruf gehören dazu natürlich auch formelle Gegebenheiten. Und je nachdem, für welchen Kundenkreis Sie tätig werden möchten, gibt es formelle Voraussetzungen, die diese Zielgruppe möglicherweise an Sie stellt. So kann es sein, dass ein potenzieller Kunde bestimmte Abschlüsse einfach voraussetzt. Nehmen wir die Grafikerin von oben: wenn Auftraggeber Wert auf eine formelle Ausbildung legen und keine Autodidakten beauftragen möchten, dann ist das so. In diesen Fällen heißt es dann entweder, entsprechende Nachweise einzuholen, oder es zu akzeptieren, dass Sie den einen oder anderen Auftrag nicht bekommen werden.

In den meisten Fällen ist theoretisches Wissen über den alltäglichen Facheinsatz hinaus nicht nötig. Es ist also reine Zeitverschwendung, wenn Sie damit hadern, dass Sie damals nur den Hauptschulabschluss machen konnten oder durchs Abi gerasselt sind. Oder hat kürzlich mal jemand bei Ihnen geklingelt und Sie über Geschichte ausgefragt? Nicht zu hadern brauchen Sie also mit der Allgemeinbildung. Meine ist übrigens auch lausig, aber dafür kann ich Ihnen sagen, wer JR erschossen hat.

Weil ich gerade von der Schule spreche: Erinnern Sie sich noch an die Merksätze?

Merke: Sie sind nicht “dumm”, nur weil Sie früher in der Schule mittelmäßige Noten hatten, keinen höheren Schulabschluss haben, QuereinsteigerIn in Ihrem Gebiet sind oder Ihr Allgemeinwissen nicht der Brüller ist.

Wenn es Sie stört, dann gehen Sie in die nächste Buchhandlung und lernen Sie – oder melden Sie sich bei einem Kurs an und erwerben Sie sich das Wissen, das Sie gerne hätten. Wenn Sie das nicht möchten, dann gewöhnen Sie sich das Hadern ab.

Denn wir Selbstständigen brauchen in erster Linie Köpfchen. Und Köpfchen ist etwas ganz anderes als Buchwissen.

Haben Sie Köpfchen?

Hier zehn Faktoren, die ich mit Köpfchenhaben gleichsetze. Wie schätzen Sie sich ein?

1. Ich vertraue auf mich.

Gerade als EinzelunternehmerIn brauchen Sie einen starken Partner: sich selbst! Klug ist also, wer weiß, dass er auf sich selbst vertrauen kann – und das auch tut.

Frage: Sind Sie sich bewusst, dass Sie sich immer auf sich verlassen können – und worauf genau diese Verlässlichkeit basiert?

To do: Meine starken Eigenschaften und Fähigkeiten aufschreiben, und zwar ganz konkret.

Zum Beispiel: Ich bin ein Stehauf-Männchen. Mit meiner Grundeinstellung “Wer weiß, wozu es gut ist!” kann ich immer wieder aufstehen, den Staub abklopfen und etwas anderes versuchen. Auch kann ich mich darauf verlassen, dass ich unter großem Zeitdruck immer ein gutes Ergebnis hinkriege ...

2. Ich gleiche Defizite aus.

Wer Köpfchen hat, kann sich richtig einschätzen. Neben den starken Eigenschaften und Fähigkeiten, auf die Sie bauen können, gibt es natürlich auch Defizite.

Frage: Sehen Sie Ihre schwachen Seiten und nehmen Sie wahr, wo diese Sie blockieren?

To do: Herausfinden, was mein größtes Defizit ist, das meine Selbstständigkeit blockiert ... und wenn ich es schon weiß: es endlich angehen.

zum Beispiel: Ich kann mich nicht so gut vermarkten, weil ich “gut über mich reden” immer mit Angeben gleichsetze. Das weiß ich zwar, aber bisher habe ich nichts dafür getan. Jetzt gehe ich es an! Mein Plan ist ...

3. Ich blicke den Dingen realistisch ins Auge.

Es ist einfach, ein Geschäftsjahr optimistisch vorauszusagen und mit Zahlen ein gutes Ergebnis hochzurechnen: doch haben Sie mit einbezogen, dass Sie das erstmal alles akquirieren müssen? Ist Ihnen der Vorlauf vieler Maßnahmen klar, bevor Sie Früchte ernten können? – Andererseits: Sehen Sie Probleme oder reden Sie sich gut zu und ignorieren sie? Arbeiten Sie eher nach dem Prinzip Hoffnung?

Frage: Haben Sie einen ausgewogenen Blick? Sehen Sie das Positive, das Neutrale und das Negative, und zwar im richtigen Maß? Oder blenden Sie etwas davon aus?

To do: Mir mal ehrlich darüber klar werden, in welche Richtung ich kippe, wenn ich mein Business und das Geschäftsleben allgemein anschaue.

4. Ich gehe auf Schwierigkeiten einen Schritt zu.

Kluge Selbstständige kennen keinen Rückzug! Sich zurückzuziehen, wenn das Herz im Hals klopft oder wenn es handfeste Schwierigkeiten gibt, ist immer die schlechteste Idee von allen.

Frage: Wie gut können Sie sich den Dingen stellen? Wie offen gehen Sie auf andere zu?

To do: Mir meiner Muster klarzuwerden, wie ich damit umgehe, wenn mir etwas sehr schwer fällt – besonders, wann ich dazu neige, den Kopf einzuziehen.

5. Ich bin vorausschauend.

Fahren Sie Auto? Dann wissen Sie, wie wichtig das vorausschauende Fahren ist: nicht nur sich auf das Steuern des Autos konzentrieren, sondern auch die Umgebung im Blick haben, mit Störfaktoren umgehen, für andere mitdenken und für Unfälle gerüstet sein.

Frage: Wie vorausschauend führen Sie Ihr Business? Bewältigen Sie einfach den Alltag, reagieren Sie nur auf Anfragen – oder haben Sie weiterführende Pläne, die Sie gezielt durchführen und sind für Eventualfälle gerüstet?

To do: Notieren, in welcher Beziehung ich vorausschauender planen und agieren kann/sollte.

6. Ich verbessere meine Kommunikation.

Zum Köpfchen gehört auch das Bewusstsein dafür, dass wir in puncto Kommunikation nie auslernen. Und Kommunikation ist einer der Dreh- und Angelpunkte für alle Selbstständigen!

Frage: Wie gut schätzen Sie sich in den verschiedenen Disziplinen ein? Dinge verständlich auf den Punkt bringen, mich einfühlen, Dialog führen, zuhören, Glaubwürdigkeit, Selbstmarketing, argumentieren, Ideen präsentieren, verhandeln, Konflikte und Beschwerden managen.

To do: Wo bin ich bisher ganz schlecht (oder weiß gar nicht genau, wie ich abschneide)? Wo bin ich zwar schon ganz gut, sollte aber noch besser werden? Achtung: Gerade bei Kommunikation neigen wir Menschen oft dazu, das, was uns leicht fällt, weiter zu verbessern und gerade das, wo wir Defizite haben, unter den Tisch fallen zu lassen!

7. Ich schaue, was andere erfolgreich machen.

Damit ist nicht gemeint, andere zu kopieren oder gar von ihnen Inhalte und Geschäftsideen zu klauen. Sondern es geht darum, ein Bewusstsein dafür zu bekommen, sich auf konstruktive Weise zu vergleichen und von den Erfolgreichen in Ihrer Branche zu lernen. Das geht nur, wenn Sie Impulse aufnehmen und diesen Ihren eigenen Stempel aufdrücken.

Frage: Wie ausgewogen und interessiert schauen Sie auf andere? Können Sie andere bewundern und ihnen Achtung zollen vor dem, was sie erreicht haben? Oder neigen Sie dazu, andere (oder sich selbst) schlecht zu machen?

To do: Die nächste Woche mal mit neugierigen, weit offenen Augen nach Trüffeln bei Mitbewerbern suchen, die ich genial finde. So schule ich meine Beobachtungsgabe für inspirierende Ideen und bringe mein Gehirn auf Trab.

8. Ich korrigiere Fehler und lerne daraus.

Jeder macht Fehler. Und in der Selbstständigkeit ist “Versuch und Irrtum” ohnehin ein ständiger Begleiter. Wichtig ist, dass Sie den gleichen Fehler nicht wieder und wieder machen!

Frage: Wie gehen Sie mit Fehlern um?

To do: WIE lerne ich eigentlich aus Fehlern? – Es reicht nicht, nur zu deklamieren, dass man aus Fehlern lernt!

9. Ich entwickle Geschäftssinn.

Ihr eigenes Business erfordert, dass Sie sich um die Zahlen kümmern – besonders, wenn Sie keine Hobbyselbstständigkeit führen, sondern davon leben wollen. Wenn Sie es selbst nicht können oder wollen, brauchen Sie Menschen, die das in Ihrem Sinne für Sie tun.

Frage: Wie schätzen Sie Ihren Geschäftssinn ein?

To do: Notieren, wo es hakt, was ich bisher in puncto Finanzen vernachlässigt habe oder nicht weiß. In letzterem Fall unbedingt mit einem Profi meine Leistungen und die Preisgestaltung durchgehen! Auf dieser Basis kann ich mir Wissen aneigenen beziehungsweise gezielt Unterstützung suchen.

10. Ich fordere mich konsequent.

Und schließlich hat Köpfchen, wer sich immer wieder aus seiner Komfortzone begibt. Nur, wenn wir uns immer etwas weiter hinauswagen, uns neu fordern und nicht immer nur das tun, was wir eh schon können, können wir uns entwickeln – und damit auch unser Business.

Frage: Fordern Sie sich ständig, auch wenn es unbequem wird – und wie?

To do: Mir jetzt gleich drei Dinge vornehmen, wie ich mich diesen Monat (heraus)fordern möchte, um eingerostete Fähigkeiten zu aktivieren oder meinen jetzigen Wissens- und Praxis-Stand auf eine größere Probe zu stellen.

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Anne am 04.10.2011
Liebe Gitte,
Deine Frage "Sind Sie dumm..oder haben Sie Köpfchen?" hat gerade ein persönliches Erntedankfest in mir ausgelöst.
Jahrelang hatte ich das Gefühl nicht genug Schulwissen zu haben.8 Jahre hatte ich in einer Zwergschule verbracht mit insg. 25 Kindern in den Klassen 1 - 8. Später hab ich dann mein Abi nachgeholt und studiert, hab mir in langen Jahren mit Versuch und Irrtum sehr viel erarbeitet,bin heute selbst. und immer noch im Wandel und gerade heute sehr, sehr dankbar für all die Erfahrungen, die ich machen durfte.
Was die Zwergschule angeht, sehe ich gerade das große Plus (die einen rechnen, die anderen lernen das Alphabet,wieder andere lesen und alles zugleich in einem Raum). Das prägt.Und dadurch, daß man immer ein Ohr bei den anderen hatte, hat man viel gleichzeitig gelernt. Ich möchte diese Erfahrung wirklich nicht missen.Was wäre ich ohne sie?
Danke.
Von: Sabine am 04.10.2011
Herrlich, Gitte!

In der Tat ein großes Thema für viele. Dieses ständige Hadern, dauernd wird sich darauf konzentriert, was wir nicht können.

Es hat sicher damit zu tun, dass wir - wenn wir auf etwas stolz sein können, etwas gut geschafft haben - ja selbst dafür verantwortlich sind. Wir haben das gemacht. Und da Selbstbeweihräucherung und Eigenlob Dinge sind, die uns unangenehm sind, suchen wir nach Mängeln und Makel, weil dafür sind ja in der Regel in unseren Augen die anderen "Schuld", verantwortlich oder aber die Umstände waren eben so oder so.

Wie schade.
Um so besser, dass du das mal wieder auf den Punkt gebracht hast, danke dafür!

Ach, und wer hat denn eigentlich JR erschossen? grin)
Habe mich gerade dabei ertappt, dass ich - wenngleich ich alle Familienmitglieder und Geschehnisse ebenfalls aus dem Ärmel schütteln könnte - daran nicht mehr erinnern kann ... lässt mich da mein Köpfchen im Stich?

Egal, danke Gitte für diesen wunderbaren und humorvollen Wochenstart und
herzliche Grüße
Sabine.
Von: Silke am 04.10.2011
Hallo Gitte,

das ist eine großartige Aufstellung! Besonders gut finde ich, dass du mich durch deine Fragen und To-Dos wirklich dazu bringst, mir selbst auf den Zahn zu fühlen.
Die Liste bietet so viele Anknüpfungspunkte, dass ich auch noch längerfristig damit arbeiten will. Heute bin ich bereits an den ersten beiden Punkten hängen geblieben. Die Aufforderung, entweder die eigenen Defizite zu akzeptieren oder sie anzugehen, bringt eine Menge Klarheit und befreit richtiggehend!

Ich lese deine NL immer sehr gerne, aber heute hast du bei mir den Nagel so richtig auf den Kopf getroffen!

LG Silke
Von: Out of the Blue... am 04.10.2011
Doll, Gitte, du bist wirklich gebildet... Ich weiß noch nicht einmal, wer JR war!
Im Ernst: Ich habe genaugenommen gar keinen ,,richtigen Schulabschluss". Wie kommts? Geboren 1933, Volksschule 4 Jahre (davon eine Zeitlang krank, in der Zeit Schriftumstellung auf heutiges Latein), 4 Jahre auf dem Gymnasium rumgesessen (einmal sitzengeblieben) oder auch im Luftschutzbunker oder in Evakuierung ohne Schule. Dann 3 Jahre Lehre als Schriftsetzer (gibts so nicht mehr, war ,,Bleizeit". Also ,,schulisch" wenig gelernt. Doch habe ich durch meinen Beruf und durch Fernlehrgänge, Seminare und was noch viel gelernt - und bin noch dran. Natürlich kann man nie nicht alles wissen im Leben. Doch konnte ich gut mit allen (mit)reden.... Vom Herr Direktor bis zum Penner....
Wie kommts? Das Eine hat man vom lieben Gott, das andere muss man eben lernen (wollen). Selbstverständlich auch akzeptieren, dass man nicht alles wissen kann/muss... und dabei selbstbewußt und selbstvertrauend sein/bleiben. Das ist eher eine psychologische Kategorie... voila!
Traut euch was!
Von: Martin am 05.10.2011
Ich kenne jemanden, der so ziemlich alle geläufigen Qualifizierungen im IT-Bereich abgelegt hat, die es so gibt. Nun macht die Firma zu, für die er jahrelang gearbeitet hat und er steht ziemlich hilflos da. "Mach dich doch selbständig!" hab ich ihm gesagt.
Das ist für ihn jedoch ein Schritt, den er sich nicht zutraut.
Auch wieder ein Beispiel dafür, dass nicht die Qualifizierungen und Nachweise auf dem Papier unsere Selbständigkeit ausmachen, sondern letztendlich das, was wir unseren Kunden bieten. Viele Grüße an alle.
Martin
Von: Noelani am 05.10.2011
Danke, liebe Gitte, dass du mich immer wieder mit deinen Beiträgen zum nachdenken bringst. Ich bin jetzt soweit, dass ich mein "Bauchwissen" immer mehr wertschätze und es mit meinem "Kopfwissen" verbinde. Es macht mich zufriedener und entspannter. Einen wunderbaren, sonnigen Mittwoch wünscht dir Noelani
Von: Gitte Härter am 07.10.2011
Hallo zusammen,

Entschuldigung, dass ich mich erst heute melde: mich hatte ein Virus dahingerafft.

Ich freue mich, dass der Artikel so nützlich ist + vielen Dank für die Ergänzungen und Einblicke in Eure eigenen Erfahrungen.

@Outoftheblue: Ja, in "Eurer Generation" waren das nochmal besondere Umstände. Mein Vater, der Jahrgang 37 ist, war auch kaum auf der Schule, musste früh mit arbeiten und geht wie Du auch recht locker damit um, dass er zum Beispiel beim Schreiben oft Fehler macht. Lebenserfahrung und alles, was man sich sonst noch so aneignet (kann und möchte, wie wahr!) und die persönlichen Qualitäten, das ist eine völlig andere Sache.

Und JR ist aus einer sehr populären amerikanischen Fernsehserie, die in den 80ern auch bei uns lief. Da es damals noch so wenige Sender und noch viel weniger Sendungen gab, war das damals auch bei uns ein Publikumsmagnet und wer JR angeschossen (nicht erschossen, das war ein Fehler von mir!), hat sozusagen die Welt bewegt HIHI ...

@Sabine: es war Kristin, die Schwägerin (die ich nie mochte).

Ein schönes Wochenende
Gitte
Von: Sabine am 10.10.2011
Mensch, Gitte - du hast ja wirklich ein irres Gedächtnis! Respekt, ich hätt's jetzt nicht mehr gewusst.
Der hatte aber auch eine Begabung, sich Feinde zu schaffen ... grin)

Ich hoffe, es geht dir wieder besser und du hast diesen Virus gut überstanden.

Einen guten Start in die Woche
und herzliche Grüße
Sabine.
Von: Matthias am 10.10.2011
Wie Phoenix aus der Asche...grin

Super, Gitte, herrlich und ich bin hier wieder dabei und muss mich nicht alleine fühlen mit meinem "Zaudern und Hadern" -
Danke!Danke! Danke! Danke! Danke! -

Übrigens, ich bin so einer der hat ein supertolles Vergrößerungsglas und ich neige dazu, mit damit meine diversen kleinen Schwächen "riesengroß" zu machen, wenn es aber um meine tatsächlichen STÄRKENgeht, da drehe dasselbe Vergrößerung herum und dann sehe ndie Stärken ganz winzig uas... schrecklich oder?
Ein absolutes "no go" - ein Wunder, daß ich bis jetzt trotzdem überleben konnte grin
(Tröstend, daß es mir nicht alleine so geht)-

Aber: WOHER kommt so ein MIST???????

Das werden wir doch wohl nicht alle mit der "Muttermilch" eingesogen haben?

Wenn das so wäre, würde ich stattdessen fast für "Weizenbier für Säuglinge" plädieren...
schlimmer könnte es kaum werden!:-)
hahahahahahaha...

Grüßle
Matthias


PS: Natürlich ist es großartig zu wissen, wer JR erschossen hat... ich habe auch jede Menge so "wichtiges" (für mich!)Wissen...hahahahaha...
Von: Gitte Härter am 11.10.2011
Hallo Sabine und Matthias,

dankeschön, es geht mir wieder total gut. War wirklich "nur" eine heftige, kurze Sache, die zur Zeit wohl rumgeht.

So: Erstmal habe ich sehr darüber gelacht, die Lupe einfach umzudrehen.

Und das mit dem unnützen Wissen ist wirklich eine Begabung: vieles Wichtige rutscht mir im Nullkommanix durch ("ich habe da was Interessantes gelesen zur Hirnforschung! Das war toll! Da haben irgendwelche Leute irgendeine Studie gemacht, um irgendwie zu testen, ob ... oder war es doch wieder anders? Jedenfalls war es beeindruckend!") - aber Film, Fernsehen und Musik, da bleibt jeder Furz über Jahrzehnte hängen .. hihi ...

Einen schönen Tag!
Gitte

 

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