Erfolgsprinzipien

Nur brennen reicht auch nicht

Gitte Härter • 17.10.2011 • email Weiterempfehlen

  • „Du brauchst nur genug für deine Sache zu brennen, dann wirst du erfolgreich sein!“
  • „Finde deine Berufung – und das Geld strömt.“
  • „Du musst den Erfolg nur stark genug wollen!“

Ich glaube nicht, dass Wollen und Brennen reicht. Ich glaube nicht, dass mir das Universum Wünsche erfüllt. Ich glaube nicht an Schicksal. Und ich vergrabe im Mondschein keine toten Katzen.

Mein Glaubensbekenntnis

Ich glaube an mich. Ich weiß, wer ich bin und was ich kann. Ich kenne meine momentanen Grenzen, lasse mich durch sie aber nicht einschränken. Ich kann mich auf mich verlassen.

Ich glaube an Ausstrahlung. Ich glaube daran, dass, was drinnen ist, rauskommt. Darum ist das, was aus mir rausstrahlt (oder mitunter nicht strahlt) auch immer ein gutes Indiz dafür, wenn innen was nicht stimmt.

Ich glaube an Ursache und Wirkung. Ob es die Zuversicht in sich selbst ist, der positive Ausblick oder konkrete Handlungen: Was ich tue, hat eine bestimmte Wirkung. Was ich unterlasse, auch.

Ich glaube, das Wissen Macht ist. Nur wenn man konkreter hinschaut, sich Informationen besorgt und nützliches Wissen aneignet, kann man die richtigen Fragen stellen und informierte Entscheidungen treffen.

Ich glaube an Können – und an Talent. Ich glaube, dass man weniger reden und mehr tun sollte. Ich glaube daran, sich immer zu hinterfragen, um noch besser zu werden. Ich glaube daran, seine Talente zu erkennen und einzubringen und sich das, was einem nicht gegeben ist, anzueignen.

Ich glaube an Fleiß und Durchhaltevermögen. Ich glaube, dass sich Fleiß und Einsatz lohnt. Ich glaube, dass das Wichtigste für Erfolg die Ausdauer ist.

Ich glaube an Leichtigkeit. Wenn die Dinge dauerhaft schwer, mühsam und zäh sind, stimmt was nicht – ob das das Business allgemein ist, einzelne Themen oder die Zusammenarbeit mit anderen.

Ich glaube an Möglichkeiten und möglich machen. Ich glaube, dass die meisten Einschränkungen im eigenen Kopf passieren. Ich glaube daran, dass vieles geht und dass manchmal eine direkte Frage Türen öffnet, die man verschlossen glaubte.

Ich glaube an Glück und Pech. Ich glaube, dass es eine richtige Zeit und richtigen Ort gibt. Ich glaube, dass man durch Präsenz, gute Beziehungen und Direktheit die Wahrscheinlichkeit steigern kann, dass einem etwas zufällt. Und ich glaube daran, dass immer mal Dinge einfach blöd laufen.

Ich glaube, dass die Umstände mich beeinflussen und dass ich die Umstände beeinflussen kann. Ich glaube, dass mit die wichtigste Fähigkeit die ist, sich nicht zum Opfer zu machen und “regieren zu lassen”.


Und ich glaube, dass die Kombination von alledem Erfolg „verursacht“.

Woran glauben Sie?

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Maria am 17.10.2011
1. Da fällt mir das ein:
"„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten.
Achte auf Deine Verhaltensweisen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Achte auf Dein Schicksal,
indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.“
(Autor: umstritten)
2. Was haben Gitte und Käse gemeinsam?
"Beide werden mit der Zeit BESSER" wink
Von: Claudia am 17.10.2011
Hallo Frau Härter,
ich glaube, oder besser gesagt, die FAZ glaubt, dass Ihr Stil eher an Friedrich Nietzsche erinnert, und nicht an die Bibel. http://www.faz.net/ichschreibewie - ein Tool zur Analyse des Schreibstils . Glauben Sie an so etwas?

Liebe Grüsse
Claudia
Von: Luitgard Gasser am 17.10.2011
Liebe Gitte,
Du sprichst mir aus der Seele.
Gruß,
Luitgard
Von: Bettina am 17.10.2011
Ich glaube daran, dass meine Zeit noch kommen wird.

Deine Glaubensbekenntnisse finde ich gut.
Von: Petra Schuseil am 17.10.2011
Liebe Gitte, guten Morgen, ich stimme in allen Punkten zu.

Ich glaube daran, dass jedes Lebenstempo in Ordnung ist .. ob schnell oder langsam ...

Schöne Woche. Herzlich. Petra
Von: Noelani am 17.10.2011
Liebe Gitte,
dein biblischer Stil gefällt mir und ich stimme in allen Punkten zu.
Einen sonnigen Montag wünscht dir
Noelani
Von: Martina Fuchs am 17.10.2011
Liebe Gitte, ich hätte es nicht besser ausdrücken können - für mich gehört noch dazu: Ich glaube an die Macht des TUN - raus aus dem Kopfkino und ran an die Aktion. Po nach oben - Fuß nach vorn und losgeht's.

Erfolgreiche Woche für Dich

Martina
Von: Colleen Sheedy am 17.10.2011
Liebe Gitte,

als hätten Sie es geahnt... grin Genau heute habe ich genau dieses Bekenntnis benötigt! Vielen Dank dafür.

Colleen Sheedy
Von: Ulrike Bergmann am 17.10.2011
Liebe Gitte,

ergänzen möchte ich noch:
Ich glaube an Verbindlichkeit im Handeln - vor allen gegenüber sich selbst. Für mich eines der wichtigsten Erfolgsgeheimnisse - un dso unterschätzt wink

Herzichst
Ulrike
Von: Ulla Vogeley am 17.10.2011
Liebe Gitte, wie passend zu meiner aktuellen "Arbeitsstimmung" grin
Und hier noch ergänzend:
Ich glaube daran, dass
* not-wendige Lösunge(en) oft NICHT da liegen, wo wir sie suchen oder (krampfhaft) vermuten...

* dass konfrontieren besser ist als "totstreicheln" oder verstummen...

*dass Loslassen von Illusionen wiederkehrend die wichtigste Lebenslektion ist...

in diesem Sinne mit herzlichen Grüßen
Ulla
Von: Sabine Weiss am 18.10.2011
manchmal erlebe ich in meinem umfeld, dass der glaube "es muss leicht sein" den glauben an den fleiß ersetzt. statt dessen kommt der "glaube" daran, dass die ersten 3 jahre einfach immer schlecht laufen. irgendwie wird dann wohl ein wunder erwartet ab jahr 4.

daher vielen dank, dass auch der fleiss mal zu wort kommt wink
liebe grüße, sabine
ps: jetzt wo ich drüber nachdenke, diese parallele der unternehmer sehe ich eigentlich auch bei meinen jetzigen klienten (liebeskummerer)- witzig wink
Von: Reinhold Rohnacher am 19.10.2011
Hallo Frau Härter,

Ich glaube, dass sich Ihre Statements kaum von den Eingangs zitierten "Glaubenssätzen" unterscheiden. Sie sind nur anders formuliert. Einzig den Satz mit den toten Katzen finde ich etwas daneben. Das gehört in eine andere Zeit. Ansonsten habe ich Ihre Newsletter bisher gern gelesen.
Freundliche Grüße
Reinhold Rohnacher
Von: Barbara Steldinger am 19.10.2011
Ich glaube, dass es das Allerwichtigste ist im Herzen zu sein und das, was ich mache wirklich aus dem Herzen heraus zu machen.

Dafür gibt es das schöne Bild, etwas zu tun, das "das Herz zum Singen bringt". Dann ist es auch leicht weil es sich richtig, rund und stimmig anfühlt.

Dann bin ich ganz von selbst fleissig ohne zwanghaftes Wollen weil es mir Freude bringt und dann ich erlaube mir auch meinen Erfolg.

Diesen Punkt halte ich für ganz wichtig. In meiner täglichen Arbeit treffe ich auf so viele Menschen, die sich ihren Erfolg unbewusst gar nicht erlauben.

Da kann dann man so fleissig sein wie man will. Wenn es nur nach Fleiss gehen würde wären viel mehr Menschen schwerreich.
Von: Martin am 19.10.2011
Hallo Reinhold, ich möchte Dir zustimmen.
Von: Katrin Aldag am 21.10.2011
>>Wenn es nur nach Fleiss gehen würde wären viel mehr Menschen schwerreich.

Liebe Barbara,

ich glaube aber auch, wenn es nur oder in erster Linie nach dem Herzen gehen würde, wären auch viele Menschen schwerreich (wenn du Erfolg mit Reichtum gleich setzt).

Was aus dem Herzen kommt, sind Gefühle. Gefühle sind nichts wirklich Beständiges, sie schwanken und wechseln. Ich würde nie auf einem Gefühl etwas aufbauen als wichtigste Basis. Zu oft ist es so, dass man anfangs für eine Sache leidenschaftlich brennt, doch dann schieben sich plötzlich Schwierigkeiten und Hindernisse in den Weg, gefolgt von Bedenken, Zweifeln, Unsicherheiten. Schon ist das große Feuer mal ganz schnell ein kleines Flämmchen. Wenn es an dem Punkt nicht noch weitere Dinge gibt, auf die ich bauen kann - Wissen und Informationen, Erfahrungen, Überlegungen, das Wissen um meine Fähigkeiten und Stärken, Unterstützung durch andere Menschen und der Glaube an die Sache an sich, habe ich verloren.

Ich denke, der wichtigste Satz steht ganz am Ende - es ist die Kombination all dieser Faktoren, die es ausmacht, ob man ein Projekt erfolgreich und dauerhaft voranbringen kann. Was da im Vordergrund steht - das Brennen für die Sache, der Fleiß, Ausdauer, Wissen oder einfach mal nur Zähne zusammenbeißen und Durchhalten, das wechselt bei mir von Zeit zu Zeit. In jedem Fall brauche ich immer dann eher die verlässlichen bleibenden Faktoren, um durchzuhalten. Das leidenschaftliche Brennen im Herzen ist eher ein gutes und auch notwendiges Startkapital.

Viele Grüße
Katrin
Von: Franz Schederecker am 22.10.2011
Was ich glaube?

Laßt euch nicht aus der Ruhe bringen!
Gesund ernähren, das Dasein geniesen, die Sinne schärfen, und sonst am Ufer des Lebens sitzen und warten bis deine toten Feinde vorbei treiben. FXS
Von: Gitte Härter am 24.10.2011
Guten Tag allerseits,

herzlichen Dank an alle für die angeregte Diskussion und die vielen schönen Ergänzungen. Besonders lustig ist ja auch "Po nach oben - Fuß nach vorn" ...grin

@Maria: Über den Käsevergleich habe ich sehr gelacht! Danke!

@Claudia: Hihihi, das ist ja ein lustiges Tool zur Analyse des Schreibstils.

-----

@Herr Rohnacher und Martin

Schön, dass Sie den Newsletter sonst so gerne lesen.

Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass im Idealfall das eine das andere beinhaltet oder gar befeuert. Insofern ist das Brennen, die Begeisterung, das Wollen in Aktion sicherlich gleichbedeutend zu den Statements, die ich bringe.

Mir ging es um das NUR, und da sehe ich schon einen großen Unterschied. Ich wollte ausdrücken, dass es nicht ausreicht, nur begeistert zu sein, nur zu wünschen, zu glauben oder gar zu versuchen, sich den Erfolg buchstäblich herbeizuzaubern. Da kam der Satz mit den toten Katzen her, was überspitzt ausgedrückt ist aber durchaus aktuell ist: Aberglaube, Magie und sonstiger Zauber ist eine Riesenbranche und nach wie vor sehr weit verbreitet.

Nun sind mir zwei Dinge noch sehr wichtig: 1. Das ist ein reiner Meinungsartikel mit meinen subjektiven Ansichten. 2. Ich finde: Alles, was man glaubt, wenn es Rückenwind zum TUN gibt, hat seine Berechtigung.

Viele Grüße
Gitte
Von: Silke Bicker am 25.10.2011
Hallo,

"Aberglaube, Magie und sonstiger Zauber ist eine Riesenbranche"

Dazu kann ich nur zustimmen. Im Sommer bin ich für Kräuterführungen auf einem Kunsthandwerkermarkt gebucht worden. Passte thematisch, weil das Gelände einen Kräutergarten beherbergt. Während der Pausen schlenderte ich über den Markt und fand Artikel wie "der getöpferte Brunnen sprudelt speziell energetisch nur für Sie sobald Sie ihn berühren" oder Filz, dass mit Wassersteinen/ Trommelsteinen zusätzlich magisch bearbeitet wurde. Die Leute wenden sich von den Kirchen ab und hin zum Aberglauben/ zur Magie oder what ever.
Dubiose Heil-Kundler gibt es in jedem spirituellen Portal. Augen auf und staunen.

Grüße,
Silke

 

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