Die Work-Life-Balance-Challenge
Bitte verzeihen Sie mir den Anglizismus, aber „Balance Challenge“ klingt einfach cooler als „Herausforderung“. Wie ich im Dezember schon angekündigt habe, lade ich Sie ein, mit mir zwei Monate lang an Ihrer Work-Life-Balance zu arbeiten.
Darum geht es:
Wie ich schon ein paar Mal in Blogbeiträgen gestanden habe, bin ich nicht so der Held, was ein ausgewogenes Arbeits- und Privatleben angeht. Auch als Angestellte habe ich viel zu viel gearbeitet. Aber ich empfinde das meistens nicht als zu viel, weil ich prinzipiell gerne arbeite.
Die Einschränkung bezieht sich darauf, dass es – wie bei Ihnen sicherlich auch – manchmal schon Phasen gibt, wo zu viel auf einmal kommt oder sich irgendwelche Termine ballen, dann ist es nicht immer der Bringer. Unabhängig davon arbeite ich einfach gerne und viel.
Der Tag hat aber nun mal nur 24 Stunden, und wenn man
viel arbeitet, bleiben andere Dinge auf der Strecke. Wenn ich mir dann so
Beiträge von Ralf (Energie-Management)
oder Christine (Wie
rund und erfüllend ist Ihr Leben) durchlese, dann schaue ich gen Himmel und
fange an zu pfeifen. ![]()
Da ich annehme, dass ich bei Weitem nicht die Einzige bin, die oft ihre Freizeit etwas arg strapaziert oder sich in sehr arbeitsreichen Phasen schlichtweg vernachlässigt, was Ernährung und Pausen angeht, dachte ich mir, vielleicht haben Sie ja Lust, mit mir gemeinsam die nächsten zwei Monate zu schauen, wie Ihre Bilanz so aussieht:
- Wie viele Arbeitsstunden haben Sie genau? Wie viel Freizeit?
- Womit verbringen Sie Ihre Freizeit? Nehmen Sie sich Zeit für Bewegung, Freunde, Hobbys oder Rumhängen, konzentrieren Sie sich darauf dann auch und genießen Sie es? Oder sind Sie gedanklich eigentlich woanders, sagen Privattermine doch in letzter Sekunde ab oder denken in der Sportstunde an die Arbeit?
- Wie sieht es mit Schlaf und Ernährung aus?
Die Work-Life-Balance-Challenge:
- Dauer: bis 16. März
- Ihre Aufgabe: Sie arbeiten für sich oder posten Ihre Ziele und
Fortschritte hier im Blog. Es ist KEIN BETREUTER KURS. Durch das
Veröffentlichen Ihrer Ziele und Ihrer persönlichen Wochenbilanz
schaffen Sie Öffentlichkeit, die meistens dazu nutzt, besser am Ball zu
bleiben.
Start ist die Status-quo-Woche: Eine Woche lang führen Sie mit einem Formular Protokoll über Ihre Zeit. Darauf basierend setzen Sie Ihre individuellen Ziele, die Sie angehen möchte: Wovon mehr, wovon weniger – oder was Sie gerne zusätzlich einbauen möchten. Wenn Sie „offen“, also hier im Blog mitmachen möchten, schreiben Sie dies in die Kommentare:
- Was ist die Erkenntnis der Status-quo-Woche?
- Was ist das Gesamtziel?
- Was ist das kleine Ziel für die kommende Woche?
Ich fasse die Namen aller Teilnehmer und ihre Ziele zusammen und setze sie unter diesen Blogbeitrag, damit es übersichtlich bleibt.
- Jede weitere Woche nehmen Sie sich ein kleines Ziel vor, das Sie in dieser Woche dann umsetzen – am Ende der Woche ziehen Sie Zwischenbilanz im Kommentar: Wie gut haben Sie diese Woche Ihr kleines Ziel umgesetzt? Wo möchten Sie nächste Woche nachbessern beziehungsweise was werden Sie als nächstes kleines Ziel für die kommende Woche angehen?
Wenn Sie mitmachen möchten, laden Sie sich hier das Formular und die genaue Beschreibung der Work-Life-Balance-Challenge herunter:
Machen Sie mit?
Herzliche Grüße,
Ihre Gitte Härter
PS: Natürlich können Sie auch mitmachen, wenn Ihr Ziel genau umgekehrt ist: Vielleicht arbeiten Sie ja zu wenig – auch wenn Sie vielleicht von früh bis spät am Schreibtisch sitzen.
PPS: Wenn Sie diesen Beitrag erst später lesen oder gerade keine Zeit haben, mitzumachen: Keine Bange. Sie können mit dem Formular und der Beschreibung in Eigenregie an Ihrer Work-Life-Balance arbeiten. Es ist alles genau beschrieben.
PPPS: Das Formular zum Ausfüllen gibt es auch
in einer Version
für MS-Word (ohne die detaillierte Beschreibung der Challenge)
Nachtrag vom 26. Januar:
Die Teilnehmer
Ich habe einige E-Mails von Mitlesern bekommen, die für sich selbst arbeiten und im Blog nur still mitlesen möchten. Offen hier im Blog machen mit:
Zamyat
Insgesamt möchte ich ändern:
- mindestens zwei Mal im Monat einen freien Tag, in den anderen Wochen einen freien Nachmittag.
- pünktliche Mittagspausen (12:30 Uhr-15:00 Uhr)
- 18 Uhr aus dem Büro, in Ausnahmefällen am allerspätestens um 19 Uhr
- Weniger Fernsehen
- regelmäßig Yoga und wieder walken, wenn mein Fuß wieder geheilt ist :-(
Karin
Ziel: Eine anständige Mittagspause zu pflegen... das heißt, was Nettes zum Essen zaubern, in Ruhe essen und ein Päuschen einlegen - mit oder ohne Kaffee, je nach Lust und Laune.
Heike
- Nur solche Aufträge annehmen, die mir Freude und Energie bringen.
- Joggingaktivitäten wieder aufnehmen (Frische-Luft-Versorgung), mind. 2/die Woche
- Meine Mikrowellen-Kochzeit von 2 Minuten auf 3 erhöhen und nebenbei meine Superbrain-Yoga-Übung praktizieren und nicht wie wild im Haus umherirren: Faxen/Ablegen/kurz eine Mail beantworten
- Bei der Abendlektüre nicht über die Müdigkeit hinweg noch eins draufsetzen wollen.
- In den frühen Morgenstunden meine Kreativität nutzen und evtl. von zu Hause aus konzentriert weiterarbeiten.
- Gezielte Internetrecherche, gezielte und wenige Forenteilnahme.
Petra
- das morgendliche Zimmerradeln möchte ich von 20 auf 30 Minuten ausdehnen und dieses blöde Gefühl von Zeitverschwendung und in-Eile-sein loswerden
- heute beginne ich den länger geplanten AOK-Präventionskurs "Ernährungsumstellung und Nordic Walking". Solche Kurse geraten bei mir immer leicht ins Abseits und werden vergessen/ausgeblendet.
- Ich werde eine weitere Farbe für selbstbestimmte Arbeiten einführen, die für mich selbst wichtig sind (die Arbeit an einem Buch) und vorerst kein Geld einbringt.. Selbständige Geschäfts-Tätigkeit ist zwar auch selbstbestimmt, aber da steht doch die freiwillig übernommene Verpflichtung gegenüber Vertragspartnern im Vordergrund, mitsamt Termindruck.
Gitte
Also bei mir ist die WLB-Challenge ein kleiner, aber wesentlicher Baustein einer größeren Neuordnung, die ich heuer vornehme. Ich mache so eine richtige Zäsur, sortiere meine Arbeitsbereiche und –schwerpunkte neu. Mehr Fokus auf das Wesentliche und mehr Fokus auf mich selbst. Hauptziel in den nächsten acht Wochen: Mein Bewegungspensum verdoppeln (auch draußen) und Entspannungspausen lernen.
Wenn Sie noch dazustoßen möchten, schreiben Sie einfach hier in die Kommentare Ihre Ziele für die Gesamtzeit bis Mitte März und schließen sich dann den jeweiligen Wochenbeiträgen an. Macht gar nichts, wenn Sie etwas später einsteigen:
Sie können diesen Beitrag
kommentieren oder ihn an einen Freund oder Bekannten
weiterempfehlen
oder
Twitter den Beitrag.
Anmerkungen & Kommentare
schön, wenn Sie mitmachen: Zum Abändern haben wir die Datei (also nur die Tabelle) auch noch in der Word-Version angehängt.
Da jeder unterschiedliche Zeiten hat, ist es nicht möglich, es allgemein passend zu machen. Darum die Word-Variante zum individuellen Anpassen.
Viele Grüße
Gitte Härter
Ja, also mir fehlen vorne auch deutlich einige Stunden, aber das kann ich mir ja eh selbst basteln....(in die PDF kann ich ja eh nicht reinschreiben, oder wie ist das gedacht?)
Zumindest heute bin ich nämlich wieder irre früh aufgewacht 4:30 Uhr oder noch früher) und dann irgenwann auch sehr früh aufgestanden und habe aber Yoga gemacht etc. Bin ich affenstolz und kann so meinen Plan gleich nett ausfüllen.
Und wenn ich gleich schlagartig vom PC springe, bin ich zumindest heute mit der Mittagspause auch ganz gut in der Zeit.
Also, es kommt gerade richtig, weil ich jetzt auch noch was Freiraum habe, meine Zeit zu gestalten bevor die Seminare Anfang Februar losgehen. Das heißt, jetzt schon mal schöne neue Gewohnheiten installieren kann, die ich dann auch unter Sonderbedingungen eher einhalte.
Und zum anderen hexe ich gerade an so vielen Projekten und das gleichzeitig mit großer Begeisterung (es gibt aber einfach so viel tolle Dinge, die ich machen kann, lernen, gestalten, planen und umsetzen)...
Und morgen steht mein "Freier Tag" an - jodelidi - den ich schon lange nicht mehr gemacht habe, aber jetzt!! Einen ganzen Tag auf den Kopp hauen, mitten in der Woche, das finde ich noch immer das g....ste. Nette Verabredungen beim Lieblingsitaliener, Köln- Bummel, Kino - heißaßa....
Und das ich das hier veröffentliche, "zwingt" mich natürlich auch dazu, es wirklich zu tun
Zusammen geht es auch viel leichter und macht vor allem viiiel mehr Spaß, wenn man noch andere Workaholics sieht
Auf in die Pause!
Zamyat
ja, jetzt geht's los.
Nochmal zu den Formularen:
- Die PDF-Datei enthält eine Tabelle und die genaue Beschreibung. Bitte genau durchlesen. Wenn die Zeiten passen, kann man in der PDF-Datei direkt seinen Status-Quo-eintragen.
- Für alle, bei denen die Zeiten im PDF nicht passen, gibt es im PS noch die Tabelle selbst im Word-Format. Dort könnt Ihr individuell Eure Zeiten abändern und ausdrucken.
Und wenn jemand kein Word hat, dann halt einfach einmalig am PDF handschriftlich die Zeiten ändern. Es ist ja nur eine läppische Tabelle, die das halbstündige Protokollführen für eine einzige Woche erleichtern soll.
--
Eine gute Pause
Gitte
gleich noch ne Frage (hänge also immer noch am PC, statt in der Mittagspause, weil es mal wieder nicht so klappt....)
- wie kriege ich die Farbe in die Spalten? Ich kriege sie nur hinter ein geschriebenes Wort - und eben nur so lang, wie das Wort ist...
du hast aber so schöne Blanko-Farben da, die die ganzen Kästchen ausfüllen.
Aber gerade lese ich, das ich es ja mit der Hand markieren soll....hühü... und tüftele ewig in der Tabelle rum.. grrr..
Also: typischer Ausschnitt von vorschnellem Chaos
Weg hier...
Z.
danke für die nette Anregung - vor allem zum "Jahresbeginn" meiner noch gefaßten guten Vorsätze.
Habe gleich das Formular um eine Zeilen oberhalb und sehr viele Zeilen unterhalb erweitert. Schließlich soll ich ja aufschreiben, was ich tatsächlich WANN mache.
LG
Sylvia
Als Noch-Nicht-So-Lange-Selbständig-Arbeitender habe ich noch Mühe zu erkennen, was den eigentlich Arbeit ist.
Klar: Wenn ich ein Seminar vorbereite, ist das Arbeit.
Aber wenn ich die neusten Beiträge von anderen Blogs lese - einerseits zur Inspiration für eigene Blogbeiträge und andererseits um auf dem aktuellen Stand zu bleiben - ist das schon ein Grenzbereich.
Oder wenn ich mich heute Nachmittag mit einer Kollegin auf einen Kaffee treffe, einfach weil sie ein sehr netter Mensch ist und weil sie vielleicht als Multiplikatorin wirken kann, ist das dann Arbeit? Hier gehts ja auch ums Netzwerken und um dass Sichtbar-Werden/-Sein.
Und wenn ich am Abend ein Glas Wein trinke und ein Buch über Motivation lese, einfach weil es mich interessiert und weil ich vielleicht eine Idee übernehmen kann: Ist das dann Arbeit?
Tja, schlussendlich kommt es wahrscheinlich gar nicht so sehr auf den Kategorienamen an als vielmehr auf die Pflege aller Bereiche, eben des Körpers (Bewegung, Sport, Ernährung), des Sozialen, des Intellektuellen und des Spirituellen. Ich achte sehr darauf die Dinge zu tun, die mir Energie geben und nicht Energie entziehen.
Liebe Grüsse
Ivan
ja, genau das geht jetzt bei mir auch los, dass ich überlege, was ist denn was??
Mein erster Widerspruch tauchte auf, als du schriebst: Lesen ist keine "Entspannung". Für mich ist auf der Couch liegen, Tee trinken und Krimi oder Roman schmökern der Inbegriff von Entspannung...
Aber natürlich geht es darum, dass wir für uns selber schauen, wie alles im Gleichgewicht ist (Danke Herr Blatter für diesen hilfreichen Hinweis!).
Trotzdem fände ich hier solche Diskussionen auch interessant, weil das genau wieder ein Punkt sein kann, wo ich mir selbst in die Tasche lügen könnte.
Hilfreich finde ich auch den Hinweis, wenn wir beispielsweise realtiv unproduktiv im Internet rumsurfen, uns auf Foren rumtreiben (wie gerade
Schwierig finde ich für mich auch (und das habe ich daher für mich geändert) Haushalt, Familie und Freizeit in eins zu packen.
Für mich macht es emotional und auch sonst einen Unterschied, ob ich einkaufe, koche (was noch ok ist), grässliche Hausarbeit mache, meine Mutter im Pflegeheim besuche oder wirklich "Freizeit" mache, eben ein Buch lese, Freunde treffe oder ins Kino gehe.
In all den Fällen "arbeite" ich zwar nicht in meinem Job, aber so der ganze Orga- Alltagskram bis hin zu Ärzten etc. erlebe ich wirklich nicht als Freizeit. Die möchte ich zusätzlich haben:-).
Und ist Yoga jetzt Bewegung oder Entspannung:-).? Und die Krankengymnastik für meinen gebrochene Fuß? Im Moment eindeutig Entspannung, weil ich da gemütlich liege und jemand an mir rumknetet- ist immer nett...
Und eben auch Fortbildungen und Netzwerktreffen... Da hatte ich in meiner bisherigen Variante immer ne extra Farbe - natürlich hat das oft was mit Arbeit zu tun -obwohl ich seit diesem Jahr schon die zweite FoBi gemacht habe, die nur für mich persönlich war- da sehe ich schon einen riesen Fortschritt in Richtung WLB!!).
Wie ordne ich das ein? Wo es doch so einen riesigen Spaß macht und Befriedigung gibt etc.? Aber der Spaß ist ja nicht das Kriterium, weil uns die Arbeit ja auch so Spaß macht. Das ist ja gerade die "Gefahr". Mensch, ist das ein Wirrwarr
Also, da wird ungeheuer viel losgetreten - und allein diese Klärung für sich und damit zu sehen: was sind die Dinge, wo ich wirklich auftanke und was NICHTS mit Arbeit zu tun hat - und wieviel gönne ich mir davon? Das ist wohl Sinn dieser Aktion - oder?
schön: da kommen ja doch einige zusammen.
Zunächst einmal: Macht keine Wissenschaft draus. Es geht tatsächlich darum, in dieser Woche mal - durchaus streng und genau - zu verfolgen "Wie verläuft mein Alltag ab".
Und gerade darum ist es wichtig, ECHTE KONZENTRIERTE ARBEIT von "wurschteln" oder auch von "das ist ja auch irgendwie kreativ oder auch plaudern könnte ja was bewirken" zu unterscheiden.
Oder irgendwie-schon-interessantes Surfen und Weiterbilden oder Netzwerken in Foren hin zu gezielter echter Recherche, mit der ich hier und jetzt etwas mache.
Oder auch: ECHTE Entspannung für den Körper oder wo fläzen und lesen oder Filmgucken (was keineswegs eine echte Entspannung für Körper und Geist ist, auch wenn das selbst als Entspannungsprogramm empfunden ist).
Es geht also nicht um richtig oder falsch oder um genau, sondern um explizites Ergründen: Wie verbringe ich meine Zeit? Und wie zielgerichtet und konzentriert ist eine Aktivität mal und mal nicht.
Wenn Ivan mit der Kollegin ins Café geht und da drei Stunden sitzt: ein halbe Stunde plant Ihr die Feinheiten für eine Geschäftsidee und zweieinhalb Stunden plaudert ihr noch so ganz interessant, dann wird eben eine halbe Stunde ausgefüllt und zweieinhalb schraffiert oder mit "Freizeit/Arbeit-Farbe zweifarbig angezeichnet".
Der Grund (und das Verbildlichen mit den Farben und dem Schraffieren) ist ja nur, dass Ihr für Euch ehrlich feststellt: Wie verbringe ich die Zeit.
Daraus lässt sich nämlich, WENN IHR DAS STRENG UNTERTEILT, wahnsinnig viel am Ende der Woche rauslesen: Dass Ihr vielleicht viel arbeitet, aber wenige Stunden wirklich konzentriert (= hier kann etwas gestrafft werden), dass bestimmte Dinge, bspw. ECHTE Entspannung viel zu kurz kommt, wie das bei mir der Fall ist: ich hatte bei meiner Woche gerade mal eine einzige Stunde pro Woche, wo ich komplette Entspannung für Körper und Geist hatte ohne irgendwelche Ablenkungen, die das Gehirn oder den Körper aufputschen.
Und Ihr seht dann auch, ob es Muster gibt, dass Ihr bspw. immer um eine bestimmte Zeit nur schraffierte Arbeitsfelder habt, weil Ihr da geistig nicht so auf der Höhe seid oder weil Ihr da durch andere Störungen regelmäßig wurschtelt.
Oft weiß man diese Dinge irgendwie schon im Kopf. Aber wenn Ihr es jetzt mal richtig streng einordnet, fallen Euch die Augen aus dem Kopf am Wochen-Ende, weil sich ganz klare Muster und Ungleichgewichte (oder auch Bestätigung, was schon im Lot ist) herausstellt.
Am Ende werdet Ihr ganz subjektiv mit der einigermaßen objektiven Wochenprotokoll weiterarbeiten. Insofern: Einfach immer fragen vor dem Eintragen "War das jetzt effektiv xy oder z", was ich gemacht habe, war es konzentriert durchgezogen oder war es doch nur schraffiert.
Nicht die Sachen schon von vornherein umdeuteln.
Viel Spaß
Gitte
das hat es noch mal klarer gemacht und auf den Punkt gebracht!
nun habei ch drei Tage lang bunte Streifen gemalt und finde es bereits jetzt äußerst spannend.
Vielen Dank für diese Anregung - bin mal gespannt, wie es in vier Wochen aussieht...oder gar in acht
Liebe Grüße
Karin
Ivan
ist dieses "Projekt" auch so gedacht, dass wir hier durchaus solche Gedanken und Fragen diskutieren können?
Bei mir tauchen nämlich viele auf - und ich möchte da keine "Wissenschaft" draus machen, es macht mir aber Spaß, mich darüber auszutauschen und mir damit selbst klarer zu werden.
Oder wird das hier zu unübersichtlich?
Ich habe ja keine Ahnung, wie viele mitmachen werden, aber wenn wir alle hier unsere Erkenntnisse und Ziele verkünden wird es sicher....
Habe heute (leider erst so spät) auch in meinem Blog darüber berichtet und da ich nicht weiß, ob hier eben auch solche Diskussionen und Fragen ihren Raum haben, diese auch erst mal auf mein Blog gepackt (die Fragen werden morgen da veröffentlicht).
Auf Antwort freue ich mich!
Mit balancierten Grüßen
Zamyat
ich hoffe, Euch geht's schon wie Karin: fleißig bunte Streifen und die ersten Augenöffner
Das mit der "keinen Wissenschaft" bezog sich entsprechend auch nur auf das Ausfüllen des Formulars.
Natürlich ist es willkommen und erwünscht und bereichernd, sich allgemein während der nächsten acht Wochen auszutauschen!
Ende der Woche werden wir wissen, wieviele tatsächlich so richtig "formell" mitmachen und die acht Wochen gemeinsam durchziehen.
Ich habe mir gerade vorhin, als ich vom Sport zurückbin, auch überlegt, dass es viel schlauer ist, jede Woche dann Einzelbeiträge zu öffnen und das hier im Beitrag oben nur zu verlinken. Dann wird es übersichtlicher.
Und wenn sich aus einer Diskussion ein spannendes großes Thema herausbildet, schreiben wir einfach noch einen Extra-Artikel, der ein Thema vertieft - wie Ralf das gestern schon mit den Pausen gemacht hat.
Insofern: Austausch jederzeit, die Kommentare dürfen mit Fragen und Tipps brummen.
Und die Einzelziele pro Teilnehmer mit Fortschritt fasse ich dann ja eh immer nochmal innerhalb des Beitrags zusammen, so dass das nicht in den Kommentaren untergehen wird.
Viel Spaß erstmal noch beim Strichemalen und einen schönen Tag
Gitte
Die Unterscheidung bei der Arbeit (bei mir rot) in konzentrierte Arbeit und rumwurschteln durch Schraffur zu kennzeichnen finde ich gut.
Nur erhebt sich da bei mir noch eine andere Frage, die aber mit meiner bisherigen Einteilung/ Wertigkeit zu tun hat.
Ich unterscheide immer zwischen "inhaltlicher Arbeit" - das ist die, die ich selber höher einschätze wie Seminare vorbereiten, Bücher schreiben etc. und dann den ganzen Orga- Kram wie Telefon, E-Mails etc. Marketing hängt irgendwo dazwischen.
Nun gehören aber E-Mails und Telefonate mit Kunden natürlich auch zu meinem Job.
Male ich das jetzt schön rot an, wenn ich es gebündelt bewerkstelligt habe, es wirklich notwendig war und stringent - oder schraffiert (weil es für mich eben keine "inhaltliche" Arbeit ist)?
Wie seht ihr das bei eurer Arbeit? Habt ihr da auch so unterschiedliche Bewertungen?
Würde mich einfach interessieren.
Bunt malende Grüße
Zamyat
also ich unterscheide hier nicht zwischen verschiedenen Kategorien an Arbeit, sondern wirklich nur zwischen "konzentriert durchziehen" und "Wurtschtelzeiten".
Für mich hat das gereicht, weil ich im wesentlichen ja die Balance mehr herstellen möchte. Und dadurch, dass ich sehr viel Arbeitszeiten habe und für mich einfach mehr Freizeit schaffen beziehungsweise mir erstmal angewöhnen werde
Bei Deinem Beispiel stutze ich natürlich, weil Du ja die Verwaltung (etwa Kundenanrufe oder Organisation eines Seminarraumes) als wichtigen Arbeitsbestandteil hast, damit das andere überhaupt funktionieren kann. Ein Seminar ohne Organisation und Kundeninformation funktioniert ja nicht. Natürlich wäre es wichtig, das zu unterscheiden, wenn Du aus irgendeinem Grund über Gebühr Verwaltungsaufwand hättest.
In manchen Firmen, fällt mir da gerade ein, werden ganze Abteilungen als wichtiger und in den Mittelpunkt gestellt und andere nicht. So ist oft der Vertrieb hoch im Kurs, weil der unmittelbar Geld bringt. Was gleichzeitig Quatsch ist, weil der Vertrieb kann ja nur verkaufen, was produziert wurde und die Firma würde ohne Buchhaltungsabteilung gar nicht funktionieren.
Insofern ist die Frage wohl: Welche Unterteilung macht ggf. für Dich zusätzlich Sinn ... und vor allen Dingen wird es spannend bei der näheren Bewertung Deiner verschiedenen "Kategorien" an Arbeit, also ob Du etwas ungeliebter oder als unwichtig ansiehst und was die Folge daraus ist (es gibt ja unwichtige Dinge, die man vielleicht wegtun oder auf ein Minimum reduzieren kann ... aber es gibt auch Dinge, die gar nicht unwichtig sind, die man selbst nur als unwichtig wertet, weil man keine Lust drauf hat ...
Viele Grüße
Gitte
ja mit den "Bewertungen", das scheint so ein Punkt bei mir zu sein, der zieht sich auch durch meine Freizeit.
TV glotzen ist da am negativsten bewertet und lesen ist viel besser, noch "höherwertiger" ist malen oder Klavier spielen oder in Konzerte gehen etc.
Was aber sowohl in der Freizeit als auch bei der Arbeit nichts damit zu tun hat, was ich lieber mache.
Ich gucke total gerne Fernsehen (leider).
Ich lese und schreibe auch gerne E-Mails und oft telefoniere ich auch gerne, finde es eine nette Unterbrechung. Trotzdem habe ich diese Bewertung im Kopf. Hmmm *Stirn runzel*
Interessant finde ich deinen Vergleich mit Abteilungen in einem Unternehmen. Ich werde sie vielleicht auch mal so betrachten und ihnen Namen geben
Vor allem verbringe ich eben oft mehr Zeit mit der niedriger bewerteten Arbeit als mit der höher bewerteten. (Von wegen wegschieben.)Obwohl ich die auch gerne mache! Ich liebe es, vier Stunden konzentriert an einer Sache zu arbeiten, wenn ich weiß, da ist kein Termin im Nacken.
Irgendwie schimmern da vielleicht auch Selbst- Saboteure durch.?? Interessant- auf was ich hier durch dieses Thema alles stoße...
Liebe Grüße
Zamyat
Wie und wo geht es denn jetzt los? Mit Erkenntnissen aus der 1. Wochen und Zielen?
Wundere mich, dass noch niemand hier aufgetaucht ist inklusive Gitte...,
denn das Ende der Woche ist ja nun erreicht.
Oder sollte ich die einzige sein, die mitmacht? Kann ich mir nicht vorstellen.
Oder gibt's einen Extra- Thread, den ich nicht gefunden habe?
Fragende Grüße
Zamyat
ja, es ist genau wie oben beschrieben:
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Wenn Sie „offen“, also hier im Blog mitmachen möchten, schreiben Sie dies in die Kommentare:
- Was ist die Erkenntnis der Status-quo-Woche?
- Was ist das Gesamtziel?
- Was ist das kleine Ziel für die kommende Woche?
Ich fasse die Namen aller Teilnehmer und ihre Ziele zusammen und setze sie unter diesen Blogbeitrag, damit es übersichtlich bleibt.
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Jetzt ist ja gerade mal Samstag früh. Nicht jeder ist schon wach oder fertig oder hat sein Resümée gezogen - oder ist am Wochenende überhaupt im Netz. Und manche arbeiten am Wochenende auch, so dass das Ende der Woche für sie am Sonntag sein wird.
Die Willigen, die im Blog mitmachen möchten (inklusive mir) , tragen sich im Laufe des Wochenendes oder am Montag früh mit diesen Zielen hier in den Kommentaren ein. Ich fasse dann am Montag alle Teilnehmer mit ihren Zielen zusammen und trage sie oben ins "Starterfeld" in diesen Beitrag ein - und ich eröffne dann einen neuen Beitrag mit den Zielen der Woche 1, wo dann über den Verlauf und am Ende über die Fortschritte dort gesprochen werden können.
Ansonsten kann ich Dir sagen, dass ich auf jeden Fall mitmache (eh klar). Und dass ich schon ein paar E-Mails bekommen habe, dass Leute mitmachen, sich aber noch nicht sicher waren, sich öffentlich zu bekennen
Wir werden sehen.
Du kannst also jederzeit schon loslegen.
Ein schönes Wochenende
Gitte
Also bei mir ist die WLB-Challenge ein kleiner, aber wesentlicher Baustein einer größeren Neuordnung, die ich heuer vornehme. Ich mache so eine richtige Zäsur, sortiere meine Arbeitsbereiche und –schwerpunkte neu, werde beispielsweise zu meiner Leidenschaft „schreiben“ demnächst auch Präsenz-Wochenkurse anbieten. Und ich habe schon damit angefangen, Dinge abzulehnen, die zwar ganz nett und interessant wären, die aber doch wieder nur Zeit blockieren, um mich noch stärker auf das Wesentliche zu fokussieren bei höherem Anteil an Freizeit.
Da ich immer viel mache und tue und es immer noch etwas zum Umsetzen oder eine neue Idee gibt, vergesse ich gerne den Ausgleich, mein Gehirn ist arg strapaziert und ich bekomme definitiv zu wenig Sauerstoff
- Ich gehe 2-3 x pro Woche ins Fitnessstudio und will mein Bewegungspensum gerne verdoppeln. Für’s Erste werde ich nächste Woche mal zusätzlich zum Sport 2 x einen Spaziergang machen (ich habe den Englischen Garten vor der Türe, aber einfach so durch die Gegend gehen, praktisch „sinnlos“, kommt bei mir nie vor – ich will mal lernen, absichtslos durch die Pampa zu gehen).
- Mit Pausen hab ich’s auch nicht so: Ich würde mich nie einfach vor meine Tasse Kaffee setzen und sonst nichts machen. Insofern ist das besonders tricky. Ich will mal schauen, dass ich nächste Woche jeden Tag (mal vormittags, mal nachmittags) zwei kurze echte Unterbrechungen mache, in denen ich wirklich nichts nebenher mache. Mich auf meinen Ball legen oder ein schönes Musikstück hören – aber nicht nebenbei irgendwas machen. Das kann ich nur ein paar Minuten, aber wie ich kürzlich erst wieder gehört habe: Schon eine kurze Zeit wirklich fokussiert im Hier und Jetzt mal zu sein, soll bereits gute Auswirkungen haben.
- Und ich werde meinen Computer früher ausmachen (da ich im Home Office bin, läuft der nämlich normalerweise meistens bis ich ins Bett gehe, und wenn mir noch was einfällt oder abends noch eine E-Mail kommt, dann mach ich immer noch was).
Es ist wirklich lustig, wenn man das so liest, sowas Banales anzutraineren. Ich schreibe mit links ein Buch, aber Pausen muss ich auf meine alten Tage üben ... hihi.
Passend zum Thema hat Ralf einen Beitrag auf zeitzuleben.de geschrieben: Manchmal sind es die einfachen Dinge, die die größte Wirkung haben - Er stellt eine Methode von Jörg Weisner vor, wie ein Armband beim Antrainieren neuer Gewohnheiten nützlich sein kann.
Erkenntnisse dieser Woche zu WLB
* Wenn ich morgens als erstes konzentriert (3-4 Stunden) an einer "inhaltlichen Sache" arbeite, ist das sehr effektiv und befriedigend.
* Ich verbringe fast noch mehr Zeit mit E-Mails, Telefonaten, aber auch Blogs und Foren. Vielleicht kann ich da noch deutlicher unterscheiden (und auch zeitlich aufteilen) zwischen notwendigen Dingen (Arbeit), die mit meinem Job zu tun haben und freiwilliger Kür. (Kommt mir gerade so als Idee).
* Gerade nachmittags mache ich bisher mehr so Wurschtelkram.
* Wenn ich morgens schon um 7 Uhr am Tisch sitze, dann schaffe ich bis mittags fast 7 Stunden! Also im Grunde ein kompletter Arbeitstag.
Dann kann ich ja nachmittags ruhig mit so anderen Dingen verbringen.
Diese Woche
Das scheint eine Ausnahmewoche zu sein oder es färbt schon ab:
Erfolge
- immerhin schon drei mal morgens Yoga gemacht und einen Morgen meditiert
- einen halben freien Tag gemacht
- morgens konzentrierte inhaltliche Arbeit (außer Dienstag- da wollte ich ja auch eigentlich frei machen und Donnerstag- dam musste ich zum Arzt und einkaufen.
- für morgen Abend habe ich mir noch ne Ayurveda Massage gegönnt (Sonntagabend!)- das ist die totale Entspannung wo ich wirklich NICHTS tue, nur liegen und genießen.
Verbesserungswürdig
- Mittagspausen immer erst ab 14 Uhr oder noch später!
- bis 20:15 am PC
- nachmittags viel in Blogs und Foren- >> das vielleicht gezielt auf den Nachmittag legen und auf eine Stunde beschränken. Limit setzen und Klingel an!
Ziele
Insgesamt möchte ich ändern:
*Mindestens zwei Mal im Monat einen freien Tag, in den anderen Wochen einen freien Nachmittag.
*Pünktliche Mittagspausen (12:30 Uhr-15:00 Uhr)
*18 Uhr aus dem Büro, in Ausnahmefällen am allerspätestens um 19 Uhr
* Weniger Fernsehen
* Regelmäßig Yoga und wieder walken, wenn mein Fuß wieder geheilt ist :-(
1. Woche
Pünktliche Mittagspausen (12:30 Uhr - 15:00 Uhr)
Da mir das offensichtlich so schwer fällt, reicht das als Ziel für die 1. Woche! Und ich wäre affenstolz, wenn ich das hinkriege.
Was ich noch gar nicht schaffe und doch mal schaffen möchte:
* Pünktliche Mittagspause (12:30Uhr)
* abends um 18 Uhr mit der Arbeit aufhören und mir Zeit nehmen für
aufräumen, vor allem auch Schreibtisch und Büro; Ritual zum Beenden
Haushalt
zeichnen,malen, Klavier spielen, Yoga, walken etc.
ich war ehrlich gesagt, nicht ganz so konsequent mit den Striche malen. 2 Tage haben mir quasi schon ausgereicht, um mein altes "Problem" zu erkennen: Ähnlich wie Gitte kenne ich keine Pausen. Mein Kopf rattert, tickt den ganzen Tag, ist überladen und die Folge ist: am Wochenende bin ich so platt, dass ich viel nachschlafen muss. Geht man den Ursachen nach, erkenne ich, dass ich aufgrund meiner angeborenen Gutmütigkeit, vieles anziehe (auch die Verantwortung anderer), zusätzliche Aufträge annehme.
Daraus ergeben sich meine Wochenziele, übergeordneten Ziele:
- Nur solche Aufträge annehmen, die mir Freude und Energie bringen. Erstes Erfolgserlebnis gestern abend: Ein Bekannter fragte mich, ob ich seine Steuererklärung mache (von 2006+2007). Er hat eine letzte Frist und eine Pfändungsandrohung. "Nee, sagte ich: Ich muss mich auf mein Kerngeschäft fokussieren und außerdem arbeite ich nicht gerne unter extremen Termindruck. Mein Inhouse-Seminar Anfang Februar steht an 1.Stelle!" Ich war richtig stolz, denn mit ihm zusammen zu arbeiten, wäre der Energieverlust pur - nämlich hinter seinen Belegen hinterher zu rennen.
- Joggingaktivitäten wieder aufnehmen (Frische-Luft-Versorgung), mind. 2/die Woche
- Meine Mikrowellen-Kochzeit von 2 Minuten auf 3 erhöhen und nebenbei meine Superbrain-Yoga-Übung praktizieren und nicht wie wild im Haus umherirren: Faxen/Ablegen/kurz eine Mail beantworten
- Bei der Abendlektüre nicht über die Müdigkeit hinweg noch eins draufsetzen wollen.
- In den frühen Morgenstunden meine Kreativität nutzen und evtl. von zu Hause aus konzentriert weiterarbeiten.
- Gezielte Internetrecherche, gezielte und wenige Forenteilnahme.
Sodele, ist doch die Menge zusammengekommen. Starten werde ich heute mit der Pause verknüpft mit der Yoga-Übung. Heute abend geht es auf die Laufbahn.
Herzliche Grüße,
eine gute Woche Euch allen,
Heike
Ich weiß absolut nicht wie ich teilnehmen kann. Habe schon die erste Woche fleißig eingetragen( Blatt ausgedruckt und gemalt). Wie kann ich denn nun mit Euch allen zusammen arbeiten? Bitte Erklärung für jemand, der sich absolut nicht auskennt mit dem PC.
Gruß Barbara
wie schön: da kommen ja doch ein paar Leutchen zusammen. Ich trage am frühen Nachmittag alle bisherigen Mitmachenden samt ihrer Ziele nach und eröffne für uns alle dann einen Extra-Beitrag für die Wochenziele der ersten Woche. Dort können wir dann diskutieren, wie die erste Woche so läuft.
Barbara: Mitmachen ist ganz einfach. Sie ziehen Ihre Rückschlüsse aus der Woche, in der Sie fleißig protokolliert und eingezeichnet haben, wie Sie Ihre Zeit verbringen. Daraus ergibt sich dann grundsätzlich ein oder mehrere Ziele, was Sie in Ihrer Work-Life-Balance optimieren möchten.
Und Sie brechen ein paar erste klitzkleine Ziele herunter, die Sie jetzt in dieser Woche schon im Auge behalten und umsetzen möchten. Die Einträge von Zamyat, Heike und mir geben ja schon schönen Aufschluss, wie solche kleinen Ziele aussehen können.
Ich habe noch ein paar Rückmeldungen per E-Mail bekommen und hoffe, dass sich noch einige entschließen, öffentlich mitzumachen.
Bis nachher gleich
Gitte
mein Ergebnis für die vergangene Woche
1. das morgendliche Zimmerradeln möchte ich von 20 auf 30 Minuten ausdehnen und dieses blöde Gefühl von Zeitverschwendung und in-Eile-sein loswerden
2. heute beginne ich den länger geplanten AOK-Präventionskurs "Ernährungsumstellung und Nordic Walking". Solche Kurse geraten bei mir immer leicht ins Abseits und werden vergessen/ausgeblendet. Erst am vergangenen Samstag habe ich über der Hausarbeit vergessen, an einer anderen Veranstaltung von rein privatem Interesse teilzunehmen. FREUD läßt grüßen, mein Unterbewußtsein hat effektiv dafür gesorgt, dass mein Terminkalender vorübergehend unsichtbar war; sowas macht es öfter...
3. Ich habe diese Woche 4 Tage voll gearbeitet, am Freitag war der Vormittag wegen Familienpflichten zwar in 7 unterschiedlich lange Phasen von Arbeit fürs Geschäft und Arbeit für die Familie zerrupft, aber ich habe trotzdem alle wichtigen Aufgaben erledigt, ohne mich gestresst zu fühlen. Den Nachmittag habe ich mit Lesen verbracht, ganz privat. Warum ich das nach Ihren Regeln nicht als Enspannung werten soll, wenn ich zB die ZEIT vollständig durchgearbeitet habe, kann ich nicht verstehen.
4. Ich werde eine weitere Farbe für selbstbestimmte Arbeiten einführen, die für mich selbst wichtig sind (die Arbeit an einem Buch) und vorerst kein Geld einbringt.. Selbständige Geschäfts-Tätigkeit ist zwar auch selbstbestimmt, aber da steht doch die freiwillig übernommene Verpflichtung gegenüber Vertragspartnern im Vordergrund, mitsamt Termindruck.
Viele Grüße
Petra Bergermann
Ist sonst keiner hier?
Mein Fazit für Woche 2:
Die halbe Stunde Zimmerfahrradfahren pro Arbietstag habe ich durchgehalten, ausser am Freitag, da war mein Ablauf anders als sonst. Aber zwei Stunden pro Woche sind ja auch ganz schön und im Rahmen des Empfohlenen.
Für diese 3. Woche habe ich mir vorgenommen, mehr auf die gerechte Aufteilung meiner Zeit auf die Felder zu achten:
a) geschäftliche Arbeit
b) Familienarbeit incl. Haushalt
c) Arbeit an persönlichen Projekten
d) Entspannung und Erholung
Ich wünsche allen Teilnehmern eine gute und ertragreiche Woche mit gutem Ausgleich zwischen Arbeiten aller Art und frei gestalteter Zeit.
Viele Grüße
Petra Bergermann
vielen Dank für Ihren Zwischenbericht. Das klingt ja sehr gut mit dem Radlfahren: 2 Stunden pro Woche ist sehr gut! Gerade, wenn man bedenkt, wie schnell die Tage oft relativ "bewegungslos" vorbeigehen.
Damit es übersichtlicher ist, mache ich zu jeder Woche einen eigenen Beitrag auf (den ich oben am Ende des Beitrags auch jeweils verlinke): Dort fasse ich dann jeweils immer zusammen, wie die letzte Woche war und was die neuen Ziele sind.
Darum ist hier auch niemand mehr in den Kommentaren gewesen: Woche 1
Heute Mittag mache ich dann einen neuen Beitrag zur Woche 2 auf. Da können Sie sich dann auch zwischendrin mit unserem WLB-Grüppchen austauschen
Einen guten Start in die neue Woche
Gitte
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Gitte Härter •
den Formularen "Work-Life Balance"
Kleine Anregung dazu bitte die Tageszeiten etwas abändern.
Morgens vermisse ich ein bis zwei Stunden früher Eintragungsmöglichkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hildebrand