Lohnt sich ein E-Mail-Newsletter für Ihr Business?
Das Schöne am „Prinzip E-Mail-Newsletter“ ist, dass sowohl Versender als auch Empfänger eine Menge davon haben:
Für Sie als Betreiber ist es ein wichtiges, schnelles und kostengünstiges Akquise- und Kundenbindungswerkzeug.
Für Ihre Leserschaft bietet er die Möglichkeit, mehr von Ihnen zu erfahren, Tipps und Informationen geschenkt zu bekommen und über Neuigkeiten informiert zu bleiben.
Die Einsatzmöglichkeiten eines Newsletters sind vielfältig, zum Beispiel:
- Ein Baumaschinenhersteller informiert halbjährlich über neue Maschinen und Zubehör.
- Ein Buchautor informiert Interessenten über Termine von Lesereisen und Neuerscheinungen.
- Ein Verband informiert vierteljährlich über neue Mitglieder, Marktentwicklungen und gesetzliche Neuerungen.
- Eine PR-Fachfrau sendet ihren Kunden monatliche Tipps rund um die Öffentlichkeitsarbeit.
- Ein Unternehmensberater, der sich auf Ärzte spezialisieren möchte, verschickt alle zwei Wochen einen Tipp zu Patientengesprächen und Praxisorganisation.
- Ein Heilpraktiker gibt wöchentlich Tipps und Informationen rund um Entspannungstechniken und informiert parallel über neue Kurse, die er dazu anbietet.
- Ein Computertrainer verschickt täglich einen kurzen Praxis-Tipp zum cleveren Umgang mit MS Office.
- Ein Webprogrammierer vermietet Blogsysteme und verkauft als Bonus einen wöchentlichen Newsletter rund um Blog-Bestückung, -Betreuung und -Marketing.
Leser
- bekommen also interessante Anregungen, Tipps und Informationen,
- werden über neue Leistungen/Produkte informiert,
- erhalten mehr Einblicke in das Unternehmen – bei Einzelunternehmen: Ihre Person.
Dadurch sind Sie nicht nur in unmittelbarem Kontakt und können von Weiterempfehlungen profitieren. Noch viel wichtiger ist es, dass Sie Ihrer Leserschaft kontinuierlich im Gedächtnis sind, wenn Ihr Newsletter echten Mehrwert für sie bringt, sie Ihnen dankbar für die guten Anregungen und Tipps sind und der Weg, sich an Sie zu wenden, wenn sie Ihre Leistungen/Produkte brauchen, bereitet ist.
Für Sie selbst bietet ein Newsletter ebenfalls viele Vorteile:
- Sie bieten Service.
- Sie nutzen ein kostengünstige Akquise- und Kundenbindungswerkzeug.
- Sie können sich und Ihre Kompetenz greifbar machen.
- Sie haben die Möglichkeit, Leistungen/Produkte näher vorzustellen.
- Sie können sich eventuell mit einem Newsletter auch eine zusätzliche Einnahmequelle (durch die Mitwirkung an Partnerprogrammen oder Anzeigenverkauft) erschließen.
Newsletter können natürlich auch
- ein kostenpflichtiges Produkt (beziehungsweise Bestandteil davon) sein.
E-Mail-Newsletter werden gerne abonniert, sofern sie aus Leserperspektive gehaltvoll sind. Und wenn dazu noch der Ablauf des Abonnements und die Form stimmen, bleiben Ihnen Ihre Abonnenten nicht nur gerne treu, sondern empfehlen Ihren Newsletter auch weiter.
Ist ein Newsletter sinnvoll für Ihre Zwecke?
Das kommt darauf an.
Ausschlaggebend für die Entscheidung, ob ein Newsletter lohnenswert für Ihr Business ist, sind folgende Faktoren:
- Was genau bezwecken Sie/was wollen Sie mit dem Newsletter erreichen?
- Haben Sie überhaupt interessante, für Ihre Leserschaft relevante Inhalte?
- Können Sie Newsletter-Inhalte mit einem dem angestrebten Ergebnis angemessenen Aufwand an Zeit, Geld und Energie erstellen beziehungsweise aufbereiten?
Auch relevant: Der Arbeitsaufwand
Bei der Frage, ob ein Newsletter sinnvoll für Ihre Zwecke ist, spielt natürlich auch das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis eine Rolle – und vor allen Dingen, ob Sie überhaupt die Ressourcen für einen Newsletter haben.
Denn ein E-Mail-Newsletter bedeutet durchaus eine Menge Arbeit. Leider ist es ein klassischer Fehler, den Aufwand für Akquise- und Marketingmaßnahmen, die über das Internet laufen, zu unterschätzen.
Ein Newsletter bedeutet für Sie ein festes Engagement, das heißt, dass Sie mit dem Projekt Newsletter auch die damit verbundene Arbeit fest übernehmen müssen, wenn der Newsletter auch wirklich Ergebnisse bringen soll. Dazu gehört:
- Das Bewerben des Newsletters: Gewinnen neuer Abonnenten.
- Das regelmäßige Bestücken Ihres Newsletters (inklusive vorausschauendem, marketingrelevantem Planen von Themen/Angeboten).
- Die „Pflege“ und Wartung: Fragen rund um das Newsletter-Abonnement, das Ummelden von Adressen oder die Kündigung, individuelle Fragen Ihrer Leser, die sich durch den Newsletter ergeben.
- Den rechtzeitigen Versand (auch in Zeiten, in denen Sie unterwegs oder in Urlaub sind).
- Das Integrieren Ihres Newsletters in Ihren Unternehmensauftritt und Verweben mit Ihren sonstigen Akquise- und Werbemaßnahmen.
All diese Zusatzaufgaben, die mit einem E-Mail-Newsletter einhergehen, müssen natürlich von vornherein mit in die Bilanz einfließen, ob sich ein Newsletter überhaupt rechnet.
Sie werden in jeder Lektion des Kurses ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie hoch der Aufwand ist – und wie Sie bestimmte Bereiche natürlich durchaus durch die Planung und Inhalte steuern können.
Das ist ein kleiner Auszug aus unserem Selbstlernkurs Kunden gewinnen und binden mit einem E-Mail-Newsletter
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Anmerkungen & Kommentare
oh, wie schön, dass Du meine Texte vermisst hast.
Dankeschön für Deine Erfahrungen zum Thema Newsletter (nicht nur zum Kurs!): die meisten Selbstständigen unterschätzen das mit der Arbeit, die da auf einen zukommt. Aber wenn man es klug für sein Marketing nutzt und vor allen Dingen auch Spaß daran hat, seinen Lesern echten Mehrwert zu bieten - um dann auch viele Leser und noch schöneres Feedback zu bekommen - dann macht es wirklich Spaß.
Dass du deinen Newsletter so gerne und mit Leidenschaft schreibst, ist großartig. Nicht zuletzt, weil man das Texten auch immer anmerkt!
Herzliche Grüße
Gitte
ich habe in meiner ehemaligen IT-Firma die HTML-Newsletter erstellt und versendet. Das war eine Menge Arbeit. Die Mails waren in der Anrede persönlich und grafisch aufwendig.
Ich stelle bei mir selbst aber fest, dass ich vermutlich nur die 20% meiner täglichen E-Mails lese (zu wenig Zeit hierfür).
Lohnt sich also die ganze Mühe? Ich glaube schon (Website-Statistik steigt) und als Alternative fällt mir mir nur Facebook ein (Bin aber kein Fan davon).
Schöne Grüße
Armin
PS: Ich habe mal einen Newsletter von DrWeb erhälten, der wurde später eingestellt und durch RSS ersetzt. Wobei für RSS-Feeds finde ich auch kaum Zeit diese zu lesen (deshalb hab ich momentan keine abonniert).
bitte entschuldigen Sie, dass ich etwas verzögert antworte - diese Woche habe ich eine Menge umd die Ohren.
Es stimmt schon, dass ein Newsletter viel Arbeit macht - technisch ist das nicht tragisch: man muss es halt einmal alles einrichten und mit sinnvollen Programmen arbeiten, damit man nicht lauter manuelle Arbeit damit hat. Doch wirklich gute Inhalte zu erstellen und das eben kontinuierlich, das braucht seine Zeit.
Darum ist es auch immer sehr wichtig, zu überprüfen, ob für das eigene Business und für die eigene "Neigung" das Schreiben bzw. das Internet der beste Weg ist.
Für uns beispielsweise (also nicht nur unternehmenskick.de, sondern bei Ralf auch zeitzuleben.de und auf unserer über zehn Jahre lang betriebenen Seite selbstmarketing.de bzw. jetzt schreibnudel.de) sind E-Mail-Newsletter - in Verbindung mit unseren Websites - das perfekte und fast ausschließliche Marketingwerkzeug (RSS ist da inbegriffen).
Der Newsletter sorgt nicht nur jedes Mal dafür, dass neue Bestellungen reinkommen (und das ist IMMER am Newsletterversandtag erhöht), sondern er sorgt auch dafür, dass Newsletter-Inhalte weitergeschickt und dadurch neue Webbesucher und Newsletter-Abonnenten gewonnen werden.
Das wiederum sorgt für einen qualifizierten Newsletter-Leserstamm. Nicht wie so viele, die einfach irgendwelche Mailadressen in ihren Verteiler stopfen, sondern wirklich ausschließlich Leute, die selbst abonnieren und damit auch lesen möchten. Und nur die nutzen auch was.
Der Newsletter stellt, wenn er wirklichen Nutzen für die Leser bietet, eine echte Win-Win-Geschichte dar.
Früher haben wir ja schwerpunktmäßig Coachings und Trainings gemacht und auch da sind sehr viele Webbesucher erst zu Newsletter-Lesern und dann zu Kunden geworden.
Dennoch heißt das nicht, dass es immer so ist. Ich habe oft Kunden, denen ich abrate, einen Newsletter zu machen, einfach weil es speziell für ihr Business eher in Arbeit ausartet als Nutzen bringt. Manchmal ist es angezeigter, sich auf regionales Marketing zu konzentrieren. Manchmal gibt es nicht so wahnsinnig viel Neues bzw. der ganze Aufwand - auch beim Schreiben - wäre zu hoch.
Das mit der Zeit, die sich Leute für Newsletter & Co. nehmen bzw. was sie als Medium bevorzugen, ist auch völlig unterschiedlich.
Wir hören beispielsweise extrem oft von Lesern, dass sie von allen Newslettern, die sie bekommen, nur unseren wirklich immer lesen. Das freut uns, aber es kommt auch nicht von ungefähr, denn unser Newsletter enthält eben nicht nur lauter Eigenwerbung oder oberflächliche schnell hingeschriebene Tipps. Das macht sich schon bemerkbar.
Viele Grüße
Gitte
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Gitte Härter •
schön, wieder von dir zu lesen, das hat mir regelrecht gefehlt
Newsletter schreiben ist inzwischen meine Leidenschaft geworden. Ich mache das sehr gerne. Unter anderem hat mir dabei auch in meiner Anfangsphase der o.g. Selbstlernkurs von euch sehr geholfen. Ich schaue auch jetzt hin und wieder mal in die Unterlagen rein um mich zu erinnern oder Impulse geben zu lassen.
Den Aufwand, der ein Newsletter macht, hatte auch ich extrem unterschätzt und meine Hochachtung vor Menschen, die regelmässig gute Newsletter versenden, ist durch meine eigene, teilweise nervenzerfetzende (mit Computer anschreien, Zähne knirschen wenn die 17. Fassung bei der gesendeten Kontrollfassung immer noch anders aussieht als im Programm...)Erfahrung enorm gewachsen.
Aber es ist auch wunderbar, wenn Feedbacks kommen, dass der Newsletter "die pure Heilung ist" wie ich unlängst lesen durfte
Dir einen schönen Start ins neue Jahr
alles Liebe Barbara