Kleine Energieschübe
Wenn Sie viel sitzen oder ständig stehen, ächzt irgendwann der Körper. Und wenn Sie viel zu tun haben, ächzt Ihr Gehirn auch ... oder besser: beides lechzt hin und wieder nach einer Pause. Hier einige Ideen für Sie, auch wenn Sie wenig Zeit haben oder eher nicht zu den Leuten gehören, die zwischendurch immer mal bewusst Pause machen
Einfach mal kurz auf den Boden legen
Legen Sie sich auf den Rücken: am besten direkt auf den Teppich, eine Decke oder eine Gymnastikmatte. Nicht Bett oder Couch – der etwas härtere Untergrund ist sehr angenehm für den Rücken. Probieren Sie aus, ob es Ihnen angenehmer ist, die Füße zu strecken oder aufzustellen: Sie können die Füße auch einfach etwas weiter als hüftbreit aufstellen und die Knie zueinander fallen lassen.
Die Offenbarung hatte ich kürzlich bei einer Wirbelsäulenstunde im Fitnessstudio: Ein halb aufgeblasener Ball kommt beim Liegen zwischen die Schulterblätter. Meine Güte, das tut gut! Nun einfach loslassen und ein paar Minuten daliegen. Eine Wohltat bei all dem Sitzen und Stehen. Und wenn Sie lustig sind, bleiben Sie einfach länger liegen.
Wenn Sie sich auch so einen Ball zulegen möchten: Es ist ein ganz weiches Material - die Bälle werden oft für Yoga oder Pilates benutzt. Ich habe diesen hier:
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... oder mit etwas Bewegung
Ich bin ja selbst nicht der Held mit dem Pausenmachen, weshalb es Mitte Januar nach unserer Newsletterpause, wie schon angesprochen, eine Work-Life-Balance-Aktion geben wird, bei der Sie mitmachen können ... aber Christine ist da wirklich gut drin.
Sie hat über die Jahre auf unserer anderen Website zahlreiche praktische Übungen für zwischendurch zusammengestellt. Lesen und bewegen Sie sich mal durch!
Was sind Ihre kleinen Pausen- und Energietank-Tipps?
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Anmerkungen & Kommentare
... ja, das mit so einem Ball und nebenbei kneten, das ist auch ein guter Hinweis - kann man sich gut angewöhnen.
Genau wie so "hin und wieder mal aufstehen" oder einfach sich richtig durchschütteln. Kleine Sache, großer Effekt. Nur drandenken muss man, so lange es noch keine Gewohnheit ist.
Herzlichen Dank für Deine zahlreichen interessanten und hilfreichen Kommentare dieses Jahr ... und auf wiederlesen im nächsten
Gitte
erst einmal wünsche ich dir auch ein wunderbares work-life-gebalanctes und gleichzeitig erfolgreiches und freude- volles Neues Jahr!!
Deine Anregung mal wieder richtig - bei mir mangelt es ja auch weniger an der Kenntnis kleiner Ausgleichsübungen (da ich ja in einem früheren Leben Yogalehrerin war) - ich muss es im Rausch der Tiefe nur auch tun, d.h. dran denken.
Daher: kleine Erinnerungsanker auf den SChreibtisch und neben den PC legen. Und zum Handkneten habe ich sogar einen Extra- Gummiring (und durch die Krücken sind meine Hände eh völlig verkrampft), dann habe ich neulich einen Massagering für die Finger entdeckt, ist auch wunderbar.
Vor allem aber mein Rücken: flach liegen oder über den Ball hängen- au ja!!
Und am PC kann ich Brahma Mudra machen (Kopf- Halswirbelsäule drehen und dehnen) und Parvatasana- die Berghaltung- dehnt wunderbar den Rücken.
Habe ich übrigens bei Online- Seminaren den Teilnehmern auch jeden Tag eine Übung geschickt (mit Beschreibung, Fotos oder gezeichneten Strichmännchen) - das geht alles!
Immerhin humpele ich jetzt schon jeden Tag mit Krücken der Hügel rauf und runter - mitten am Tag, was ich mir früher nie gegönnt habe. Ist doch schon ein guter Start zu, Januar- Thema WLB!
Alles Liebe
Zamyat
herzlichen Dank für die guten Wünsche zum neuen Jahr - die gebe ich direkt zurück, ach nein: zurückgeben tu ich sie natürlich nicht, sondern ich geb Dir "neue"
Ja, immer mal zwischendrin aufstehen, strecken oder nach unten hängen lassen, den Kopf drehen oder die Schultern kreisen lassen, sowas sind effektive Kleinigkeiten, die gut tun, und die man sich auch gut angewöhnen kann.
Dass Du bei Online-Seminaren den Teilnehmern Übungen mit Strichzeichnungen geschickt hast, ist eine tolle Idee! So ein Erinnerungsservice nützt ganz viel. Bei unserem April-Workshop letztes Jahr - und auch danach einige Male - hat mir Martina (vielleicht liest Du ja mit?) immer zwischendrin eine Erinnerungsmail zum Aufspringen, auf der Stelle rennen und durchschütteln geschickt. Das war toll und lustig noch dazu.
Schön, dass Du wieder mobiler bist mit Deinem Fuß. Man merkt ja immer erst mit so einer Einschränkung, wie gut sonst alles funktioniert. Immer diese "Selbstverständlichkeiten" ...
Einen schönen Tag
Gitte
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Gitte Härter •
ich besitze auch so einen Ball für meine Pilates Übungen. Es ist wirklich ein phantastisches Instrument für Entspannungsübungen. Aber auch sehr wirksam für Pilates Geschichten, da er sehr individuelle aufpumpbar ist.
Inzwischen habe ich mir auch am Schreibtisch ein paar Dinge angewöhnt, wie zum Beispiel mal Kopfrollübungen zu machen, damit die Halswirbelsäule entlastet und mobilisiert wird. Sehr achte ich jetzt darauf, dass ich mit meinen Füssen, wenn ich sitze auf den Boden richtig aufsetzen kann, damit ich gerade sitzen kann.
Meine neueste Errungenschaft ist ein Jonglierball aus so Häkelstoff gefüllt mit, ich glaube, so Getreidekörnern. Den Ball habe ich immer auf dem Schreibtisch liegen und knete ihn, wenn ich telefoniere oder nachdenke. Das ist sehr gut für die Schultern und vor allem für die Maushand. Eine weitere Nebenwirkung ist das Training der Beweglichkeit der Hand sowie deren Muskeltonus.
Ich hoffe, Ihr alle hattet schöne, geruhsame und vor allem fröhliche Weihnachtstage im Kreis Eurer Lieben und wünsche jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und für das neue Jahr, dass es erfolgreich beginnt und jeder seine Wünsche realisieren kann.
Liebe Grüße
Maria