Genießen Sie, was leicht fällt.
Viel zu oft konzentrieren wir uns auf das, was wir nicht können, wollen oder was uns Mühe macht. Und das, was uns leicht fällt, wird nicht großartig beachtet oder ist, wenn, dann irgendwie selbstverständlich. - Schade!
- Kennen Sie Ihre Talente oder die sichere Routine, die Sie sich über die Jahre in einer bestimmten Disziplin erarbeitet haben?
- Schätzen Sie Ihre persönlichen Eigenschaften, die vorteilhaft sind – ob das Ihre angeborene Genauigkeit ist, die Sie vorausschauend und weitgehend fehlerfrei arbeiten lässt, oder die Tatsache, dass Sie die Ruhe weghaben und sich das auch positiv auf andere auswirkt?
- Freuen Sie sich darüber, dass Sie etwas „mit links“ machen, wo andere (auch wenn Sie sich das vielleicht gar nicht vorstellen können) Stunden oder Tage brauchen?
Vielleicht neigen Sie sogar dazu, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil Ihnen Ihre Arbeit so leicht fällt, dass Sie eigentlich kaum Geld dafür verlangen „können“?
Setzen Sie sich mal gemütlich ein halbes Stündchen mit einem Zettel und Stift hin und denken Sie diese Fragen durch. Damit bringen Sie Ihr Gehirn auf das Gute, Leichte, Einfache – und können es dann im Alltag bewusster wahrnehmen und schätzen.
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Anmerkungen & Kommentare
das kenn ich auch: "Augen zu und durch" - und dann lieber einen Gewaltakt machen. Ist ein gutes Gefühl, etwas abzuschließen.
Viel Spaß bei Deinem neuen Projekt!
Schöne Grüße
Gitte
ein wenig anders möchte ich es sehen. Gut Ding will Weile haben und mit offenen Augen durch die Welt gehen, das erweitert zum einen den Blickwinkel und zum anderen den Horizont.
Ich lasse gerne die Zeit für mich arbeiten, da bleibt der Druck und "Gewaltakte" außen vor, es wird wesentlich kreativer und die Energie fließt und fließt - weitere Energien fließen ein....
Spielerische Leichtigkeit praktizieren und genießen, wie es sich entwickelt…..
Gewaltakte ohne Schlaf haben zu Folge, dass die Energie schwindet; Augen zu und durch, da könnte man vielleicht das eine und andere übersehen.
Vorweihnachtliche Grüße und
Ursula
Nächte durchmachen tu ich auch nicht ... das könnte ich gar nicht. Und das mit der Energie ist natürlich auch ein sehr wichtiger Punkt.
"Augen zu und durch" im Sinne von Brings-jetzt-in-einem-Aufwasch-hinter-Dich bei Sachen, die einen nerven, ist für mich genau richtig (da tickt ja auch wieder mal jeder anders).
Dass aber durch unser Nebengespräch mein Hauptpunkt jetzt nicht untergeht: Es ging mir ja vorrangig darum, dass die Eigenschaften oder Fähigkeiten, die man hat, die einem nützlich sind, die leicht fallen, die Spaß machen ... dass die auch mal in den Mittelpunkt dürfen und geschätzt werden.
Herzliche Grüße
und ein schönes Wochenende
Gitte
danke für Dein Feedback - ich schrieb bereits zu Deinem Thema:
Ich lasse gerne die Zeit für mich arbeiten, da bleibt der Druck und "Gewaltakte" außen vor, es wird wesentlich kreativer und die Energie fließt und fließt - weitere Energien fließen ein....
*Spielerische Leichtigkeit praktizieren und genießen, wie es sich entwickelt…..*
Das gehört zu meinen, wie es heute bezeichnet wird, Schlüsselkompetenzen, die ich an mir Schätze und gewinnbringend einfließen lasse.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Gewaltakte mitunter auch ihre negativen Seiten haben!
Ein wundeschönes Wochenende und viel Genuss von Weihnachtlichem
Ursula
Die Spielerische Leichtigkeit praktiziern und genießen, wie es sich entwickelt als wichtige Qualität: Natürlich!
Dass Gewaltakte immer Schattenseiten haben, glaube ich auch (das Wort klingt auch schon so brachial).
Und mit dem Genuss von Weihnachtlichen sollte ich mal lieber die Bremse reinhauen - Schokolaaaaaaade ...
Holldrio!
Gitte
"Gewaltakte" sehe ich auch eher als kontraproduktiv an. Da stimme ich zu. Und die Nächte (plural) durchzuarbeiten, kommt einem Raubbau an seiner Lebensgrundlage gleich. Auch hier stimme ich zu. Ich sehe diese oben angedeutete 42-Stunden-Aktion (Eine Nacht. Singular!) auch eher als einmalige Aktion an, die ich gut verkraften kann. Meine Aufmerksamkeit wurde dabei auch nicht geschmälert, da die nächtlichen Stunden hochkonzentriert waren. Nichts lenkte mich ab. Keine Anrufe, keine E-Mails, keine Geräusche von außen, kein fremdes Bier (...ach nein, daß gehört ja in einen Werbettrailer...
Letztlich ist es die Entscheidung eines jeden selbst, es zu handhaben, wie sie/er es will. Da tickt halt jeder etwas anders. Und das ist auch gut so.
Mir kommt hier noch ein Zitat von Ralf Senftleben in den Sinn: "Erledige das Wichtigste zuerst und weigere Dich mit Händen und Füßen, Dinge zu tun, die unwichtig sind."
In meinem Fall war es wichtig, richtig und leider auch termingebunden. Im nächsten Jahr werde ich eine vergleichbare Aufgabe anders angehen und terminieren. Nervig wird sie ohnedies bleiben.
Aber, um bei Ursulas Denkweise "anzudocken"...: Ich werde mir Gedanken machen, wie ich vergleichbare Aufgaben positiv sehen und vielleicht sogar emotional lieben kann, um zwar nicht "Panda rei!" in mir zu verankern, aber doch wenigstens das abweisende Gefühl von Nervigkeit und Lästigkeit gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Vielleicht ist hier der richtige Gedanke, sich mit den Aufgaben anzufreuden. Punkt.
Aber ich will hier noch auf den ursprünglichen Beitrag von Gitte eingehen:
Ich finde es toll, wenn ich Dinge erledige kann und Aufgaben habe, bei denen ich auf meine Stärken zurückgreifen kann. Insbesondere, wenn mich dabei noch der "Flow" erfaßt. Also das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Aufgabe. Ohne Anspannung. Mit Konzentriertheit, ohne sie erzwingen oder künstlich herbeiführen zu müssen.
Dabei kann es dann auch schon mal bis in die späte Nacht hinein gehen. Die Zeit fliegt nur so dahin. Aber diese Faktum wird nicht als Manko, sondern als Plus von mir wahrgenommen.
Deswegen aber auf meinen gerechten Lohn verzichten? Nööö.
Den Automechaniker bezahle ich ja letztlich auch nicht für die aufgewendeten Stunden, sondern für sein Gewußt-wo-und-wie. Ich stünde vielleicht zwei Tage an meinem Auto herum, er, der gelernte und geübte Wissende, zeigt wahrscheinlich nur einmal auf den Punkt, wo es hakt, macht hier, macht dort, dreht da, zieht woanders - und zack! das Problem ist behoben. In null komma nix.
Und schon bin ich um 400 Euro "ärmer". Aber um 36 Stunden "reicher", die ich vielleicht dafür gebraucht hätte.
Herzliche Grüße aus Hamburg
Norbert
Ich habe gerade Deinen Satz "Und mit dem Genuss von Weihnachtlichem sollte ich mal lieber die Bremse reinhauen - Schokolaaaaaaade ..." gelsen, Gitte.
Guter Gedanke
Gemäß dem Motto: "Man nimmt das meiste nicht zwischen Advent und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Advent zu."
Vorweihnachtliche Grüße und ein schönes Wochenende für Dich
Norbert
es kommt immer auf die Perspektive an, aus der man Situationen betrachtet und was man erreichen möchte!
So sehe ich auch das Business ganzheitlich, da ich ein "lateral" oder auch "horizontal" denkender Mensch bin.
Ich weiß, dass das dem typisch europäischen Denken mitunter Unverständnis entlockt
Viel Spaß bei Deinen Flugstunden! Wenn man einen Fallschirm benutzt, dann knallt man nicht hart auf dem Boden.
Mir fällt da ein Zitat ein, dass ich diese Woche las:
"Ein Vogel fliegt nie höher, als ihn seine Flügel tragen!".
Fröhliches Weihnachtsschlemmen allerseits und herzliche Grüße
Ursula
Du schreibst: "Es kommt immer auf die Perspektive an, aus der man Situationen betrachtet und was man erreichen möchte!"
Dieser Formulierung, dieser Definition stimmt ich zu. Das sehe ich auch so.
Du schreibst: "So sehe ich auch das Business ganzheitlich, da ich ein 'lateral' oder auch 'horizontal' denkender Mensch bin."
Hast Du da mal einen Link oder eine (Kurz-)Quelle, wo ich mir einen Überblick über "Laterales- oder horizontales Denken" verschaffen kann? Vor einigen Jahre hatte ich dazu (laterales Denken) mal eine Abhandlung von de Bono gelesen. Bei mir ist eigentlich nur hängen geblieben, daß man beim lateralen Denken "um die Ecke" und in gewissem Maße "unlogisch", aber auf jedem Fall "unkonventionell" denkt.
Für mich gilt bei Überlegungen, daß bis zu einem gewissen Grad alles mit allem zu tun hat. Dazu fällt mir ein interessantes und wissenschaftlich fundiertes Buch ein, das ich Mitte der neunziger Jahre gelesen habe: "Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen", von Dietrich Dörner. Vielleicht ist dieses Buch ja noch im Handel erhältlich.
Und... Den Hinweis mit dem Fallschirm nehme ich an...
Übrigens - und in diesem Zusammenhang - Dein Zitat "Ein Vogel fliegt nie höher, als ihn seine Flügel tragen!" gefällt mir.
Und ich schließe mich Deinen Wünschen an:
Fröhliches Weihnachtsschlemmen allerseits und herzliche Grüße
Norbert
"Wuschiger Flugsaurier" hat was ...
Das Buch, das Norbert anspricht, habe ich bei amazon gefunden: Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. von Dietrich Dörner
Holldrio
Gitte,
kurz angebunden, weil mitten in was drin
nun Norbert, eine Quelle zum horizontalen Denken, ein Link zum meinem Gehirn….
Immer, wenn ich Deine Zeilen lese, spüre ich stark das europäische Denken. Abstrakt und auf Logik konzentriert… So hast Du dies gelernt und wendest Du es an.
Leider wird in Europa die zweite Gehirnhälfte, die nicht auf Logik konzentriert ist, im Übungsprozess vernachlässigt und nicht trainiert.
In meine Trainings- und Coaching-Stunden, auf welcher Ebene auch immer, bekommt man dieses Denken vorgelebt (gratis), das ist eine besonders Schmankerl für die Kunden, Teilnehmer und Interessierten.
Außerdem vermittle ich das Entdecken und Anwenden des lateralen Denkens in besonderen Seminaren, auch, um die unternehmerische Weitsicht zu schulen und das ganzheitliche Denken wieder in Gang (Fluss) zu bringen.
Damit beschäftige ich mich seit 1994 mit wachsender Begeisterung & Erfolg.
Wie ich spüre hat Dich das laterale Denken bereits berührt und trägt Früchte, deine Sichtweise eine positive Schwingung angenommen und Dein Denkprozess fließt in eine konstruktive Richtung.
Verglichen mit Deinem vorangegangenen Text – „der abstürzende Saurier“ - bist du nun wieder flugbereit und packst sogar den Fallschirm ein!
Du lernst sehr schnell!
Vorweihnachtliche Grüße mit Lebkuchen und herrlich duftendem Kaffee
Ursula
spannendes Thema:
Um auf den ursprünglichen Beitrag von Gitte zurück zu kommen- das kenne ich sehr (vor allem von Teilnehmern), dass sie das, was ihnen leicht fällt, nicht würdigen können.
Wir sind so darauf getrimmt, dass Leistung und Anerkennung hart erarbeitet werden muss... grässlich!
In den letzten Jahren habe ich das aber immer besser bei mir selber sehen und genießen können. Es entspricht auch immer mehr meinem Weltbild.
"Es darf leicht sein!"
Und immer mehr habe ich dann auch bemerkt (und schlaue Menschen schreiben es auch in ihren schlauen Büchern), dass ich da sogar besonders gut bin. Das sind Gottes Geschenke, die ich mit auf diese Welt bringe- und "mein Job" besteht darin, genau das weiter zu geben. Und damit auch anderen wiederum zu zeigen, dass die Arbeit Spaß machen darf, leicht fallen darf- und trotzdem wert-voll ist und angemessen honoriert werden darf und soll.
Ich habe es auch durchaus schon von Teilnehmern leicht neidisch zu hören bekommen: "Und dafür wirst du bezahlt?"
Selbst habe ich mich auch kurz bei diesem gaanz kleinen schlechten Gewissen kurz erwischt, als ich im Oktober mein 1. Seminar in der Türkei gemacht habe. Es war einfach nur schön!! Aber eben auch für die Teilnehmer - sie haben so viel profitiert - und es ging ihnen aber auch rundum nur wohl.
Das zeigte noch einmal ganz klar: Arbeit, die leicht fällt und Spaß macht, ist oft auch die inhaltlich und qualitätsmäßig beste Arbeit!
Als nur Mut! Und immer weniger Aufträge annehmen, bei denen man "Gewalt" Aktionen durchführen muss - lieber Norbert.
Warum unliebsames tun wenn es viel Schöneres gibt??? Wo du dann auch wahrscheinlich viel besser bist?
Wir haben ja Gott sei Dank die Wahl!
Habe gerade mein 1. Seminar mit Krücken hinter mir (siehe mein Blog) - war prima:-). Kann jetzt schon etwas ohne Krücken humpeln, das macht das Leben sehr viel leichter
Schöne Grüße
Zamyat
bin überhaupt nicht weihnachtlich gestimmt, mit Sonnenschein und wildem Bücherschreiben...
eine Gehbehinderung verführt zur Langsamkeit
Du sprichst mir aus der Seele: Das Leben leicht nehmen und mit Leichtigkeit genießen, auch den Teil des Lebens, die wir Arbeit nennen
Auch ich kann berichten, dass das viele Menschen nicht verstehen können und die Neider wie Pilze aus dem Boden schießen.
Nach langem Training mit mir selber komme ich immer mehr dazu hin, dass mich das nicht mehr so berührt.
Schließlich ist jeder seines Glückes Schmied, so auch in der Wahl des Genusses.
Liebe Vorweihnachtsgrüße und gute Besserung wünsche ich Dir
Ursula
Deinem letzten Eintrag an Zamyat schließe ich mich an.
Jeder so wie er es mag. Ein jeder lebe nach seiner Fasson. Ohne aber die Grenzen der Entfaltung des anderen durch seine Lebensart einzuschränken.
Hierin liegt die Herausforderung.
Herzliche Grüße
Norbert
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Gitte Härter •
Derzeit mache ich Dinge, die mir schwer fallen, zu denen ich keine große Lust habe und die ich am liebsten schnell hinter mich bringen möchte.
Die letzte Nacht habe ich durchgearbeitet..., damit ich die Angelegenheit vom Tisch und abgeschlossen bekomme.
Allerdings kann ich mich nach dieser etwas nervigen und mühseligen Geschichte mit etwas befassen, zu dem ich so richtig Lust habe. Zwar muß ich mich hierzu erneut in das Thema einarbeiten, aber dazu habe so richtig Lust. Insbesondere schon deshalb, weil ich weiß, daß sich eine Gruppe von möglichen Geschäftspartnern auf das Ergebnis meiner Arbeit freut.
In die Aufgabe werde ich so richtig schön und tief eintauchen.
Ich bleibe hier mal so nebulös...
Herzliche Grüße
Norbert