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Gemeinsame Firma oder Bürogemeinschaft: der kürzeste Marketingweg ist der Mensch

Gitte Härter • 22.09.2010 • email Weiterempfehlen

Wenn Sie gemeinsam mit einem oder mehreren Partnern Ihr Unternehmen führen oder wenn Sie sich die Räume teilen, dann ist einer der besten Marketingwege das persönliche Bekanntmachen.

Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich es als Kunde praktisch nie erlebe, dass ich genauer über die Leistungen der Kollegen informiert werde. Dabei werden wir alle sehr oft mit solchen Gemeinschaften konfrontiert:

  • Der Rechtsanwalt für Mietrecht hat einen Kollegen für Strafrecht und einen Steuerberater in der Kanzlei.
  • Der Friseur hat ein Zimmer an ein Nagelstudio vermietet.
  • Der Texter hat in der Bürogemeinschaft noch eine Grafikerin und PR-Frau.
  • Die Geschäftspartnerin der Kosmetikerin bietet medizinische Fußpflege.

Erstaunlicherweise werden diese Informationen oft nicht oder nur am Rande erwähnt.

Aber überlegen Sie sich doch mal: Wenn der Dienstleister, mit dem Sie total zufrieden sind, Sie persönlich von der anderen Person informiert, dann entsteht ein Band. Denn Sie übertragen Ihre Zufriedenheit automatisch auch auf die andere Person.

Dabei meine ich keineswegs nur die Information „mein Büronachbar macht xy“ und es ist auch nicht damit gemeint, dass Sie einfach gegenseitig Marketingaktionen machen (also beispielsweise Nagelstudio-Flyer an die Friseurkunden verteilen). Es geht um das persönliche Bekanntmachen, nicht um eine Werbeattacke!

Auf Gegenseitigkeit

Natürlich funktionieren solche Aktionen immer nur, wenn jeder auch wirklich mitmacht. Gerade in Bürogemeinschaften, wo man sonst nichts miteinander zu tun hat außer sich an der Kaffeemaschine zu treffen und abends „Auf wiedersehen!“ zu rufen, ist es eine gute Idee, sich untereinander etwas näher bekanntzumachen und sich so richtig über die Leistungen des anderen zu informieren.

Auf diese Weise bekommen Sie ein besseres Gefühl, wissen mehr über den anderen und empfehlen sich auch gerne weiter.

So können Sie Ihren Kunden nicht nur vom Kollegen vorschwärmen (und umgekehrt), sondern Sie können sie auch miteinander bekannt machen. Damit ist ein „Die Person kenne ich schon“ erreicht, das weitaus mehr bringt als ein Firmenschild oder ein Flyer.

 

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