Erfolgsprinzipien

Gittes bester Business-Tipp und die Ergebnisse unserer Blog-Parade

Gitte Härter • 04.08.2008 • email Weiterempfehlen

Vor vier Wochen haben wir eine Blogparade ins Leben gerufen und nachgefragt:

„Was ist der beste Tipp für Ihr Business, den Sie jemals bekommen/gelesen haben und an den Sie sich halten – und warum?“

Das Ergebnis: Ein wahres Füllhorn an vielseitigen und wichtigen Tipps!

Gleich stelle ich Ihnen die einzelnen Tipps und Tippgeber noch einmal näher vor. Die letzten Wochen habe ich immer, wenn ich unterwegs war, überlegt, was denn mein bester Business-Tipp ist. Sich auf einen einzigen, ultimativen Tipp festzulegen ist nämlich gar nicht so einfach!

Nach reiflicher Überlegung ist mein persönlicher bester Business-Tipp:

Arbeite nur mit netten Menschen

Weil beim Begriff „nett“ oft Missverständnisse entstehen: Für mich heißt „nett“ einfach freundlich und sympathisch. Ich will gut klarkommen mit Leuten. Ich möchte einen persönlichen Draht haben. Ich will locker mit anderen reden können, idealerweise scherzen. Ich mag gerne eine E-Mail schreiben oder zum Hörer greifen. Vor allen Dingen will ich mich freuen, wenn sich meine Kunden oder Kooperationspartner bei mir melden. Und ich möchte gerne begeistert anderen von ihnen erzählen.

Selbstständigkeit soll Freude machen. Das Fachliche ist nur eine Seite. Das Geldverdienen eine andere. Aber das Miteinander, das finde ich sehr wichtig.

Wenn ich im Vorfeld merke, das passt irgendwie nicht, dann nehme ich den Auftrag nicht an. Und wenn – was selten vorkommt – mir jemand gönnerhaft kommt oder mir den Eindruck vermittelt, ich müsse froh sein, für ihn arbeiten zu dürfen, dann winke ich direkt ab. So etwas brauche ich nicht. Und so jemandem will ich auch nicht mein Know-how schenken.

Ich habe immer wieder Selbstständige im Coaching, die von ihren Kunden eingeschüchtert sind, denen sich der Magen zusammenkrampft, wenn sie eine bestimmte Telefonnummer im Display sehen, oder die heimlich über einen Kunden schimpfen. Das schadet nicht nur der Beziehung zueinander und schwächt damit auch den fachlichen Teil, sondern mindert vor allen Dingen die Lebensqualität und den Spaß an der Arbeit.

Darum empfehle ich: Arbeiten Sie nur mit netten Menschen! Das bereichert ungemein – und Sie werden dadurch auch eine sehr viel engere Beziehung zu Ihren Auftraggebern aufbauen, was ganz nebenbei das Band zu Ihren Kunden stärkt und Ihnen außerdem vermehrt Weiterempfehlungen verschafft.

Und das ist das Allerbeste, das sich auch aus vielen der weiteren Tipps, die ich Ihnen gleich vorstelle, ergibt: Nicht taktieren, sondern sich einfach auf bestimmte Werte und Vorgehensweisen fokussieren. Das zieht zumeist eine ganze Kette positiver Auswirkungen nach sich.

 

Das war mein bester Tipp. Und hier finden Sie die zahlreichen Tipps der Blogs, die bei der Blogparade mitgemacht haben.

 

Tipp 1: Nimm nichts persönlich!

Frank Obels erzählt von diesem guten Tipp, den er selbst einmal bekommen hat, als er genervt von mosernden Kunden war. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 2: Rhythmus im Unternehmen.

Norbert Glaab schreibt: „Es ist der Handlungsrhythmus, der hilft, Ihre Aufmerksamkeit zu befreien für das, was erschaffen werden soll.“ In seinem Beitrag erklärt er wie Rhythmus Produktivität und Kreativität steigert. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 3: Ziele auch Ziele sein lassen.

Harald Dvorak meint: „Man soll nicht allzu verbissen an einem einmal gesetzten Ziel festhalten, da man sich damit möglicherweise verbaut, ein anderes, noch viel schöneres Ziel zu erreichen.” zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 4: Konzentration

Haris sagt: „Zu viele Menschen suchen nach der perfekten Geschäftsidee und wechseln jeden Monat in ein neues Feld. Ich denke einer der wichtigsten Ratschläge ist, sich auf ein Projekt zu konzentrieren und es zu vollenden, anstatt viele Baustellen zu hinterlassen.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 5: Kontinuität

Ralf fragt, ob man eigentlich auch an seiner eigenen Blogparade teilnehmen darf. Klar! Ralfs Tipp: „Es sind nicht die Dinge, die wir einmal tun, die unser Business erfolgreich machen, sondern die Dinge, die wir wieder und wieder und wieder und immer wieder tun.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 6: Überprüfe regelmäßig, ob du dein eigener Kunde sein möchtest.

Norbert Jothann greift aus seinem Erfahrungsschatz und aus der Beschäftigung mit dem Thema Kunden- und Serviceorientierung und kommt zu dieser wichtigen Empfehlung. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 7: Plan, Netzwerk, Begeisterungsfähigkeit

Burkhard Schneider hat gleich diese drei Tipps aufgeführt und erzählt unter anderem von Erfolgsteams und davon, wie wichtig es ist, zu 100 % von seiner Idee überzeugt zu sein – um andere ebenfalls zu begeistern und vor allen Dingen, um Durchhaltevermögen zu haben. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 8: Hinfallen kann jeder, aufstehen nicht.

Jochen Mai verweist auf seinen Tipp zum Thema Aufrappeln, wenn es nicht gut läuft oder es gar zum „Crash“ kommt: „Ob man diesen selbst verschuldet hat oder über andere stolpert, ist unerheblich. Das Resultat ist dasselbe: Man liegt rücklings auf dem Boden und strampelt im luftleeren Raum ums nackte Überleben. In solchen Situationen scheiden sich die Geister in solche, die sich schnell berappeln, und solche, die weiterzappeln.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 9: Under-promise, but over-deliver.

Omori gibt den Tipp „Versprich weniger, als Du leisten kannst, und liefere mehr, als Du versprochen hast“ und gibt zwei Gründe, warum das für ihn so wichtig ist. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 10: Jeden Tag eine Marketing-Aktivität!

Zamyat M. Klein erzählt, wie sie diesen nützlichen Tipp bei einer Fortbildung bei Monika Birkner gehört und seitdem wie selbstverständlich verinnerlicht hat. Wie und was sie genau macht, steht in ihrem Blog. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 11: Intensives Netzwerken

Kerstin Hoffmann berichtet, dass sie das Netzwerken schon von klein auf bei ihrem Vater Dieter gelernt hat: „Zum einen, indem ich einfach - zuerst unbewusst, viel später erst bewusst - erlebt habe, wie er das gemacht hat. Zum anderen durch einige wenige einprägsame Sätze, die er mir mitgegeben hat, lange bevor ich überhaupt an ein eigenes Berufsleben dachte.“ In ihrem Blog führt sie diese wichtigen Grundsätze für gutes Netzwerken näher aus. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 12: Der Glaube und christliche Werte im Geschäftsleben

Hans DeCuir schreibt: „Mein persönlicher Business-Tipp ist der Glaube an Jesus Christus und das Vorleben christlicher Werte im Geschäftsleben. Das gibt mir Kraft, meine Business-Ideen und Ruhe.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 13: Was würdest du tun, wenn Zeit und Geld keine Themen mehr wären?

Evelyne Laye sagt: „Mein bester Business-Tipp ist eine Gegenfrage und zielt nicht nur auf die Arbeit, sondern auf das ‚große Ganze’: Was würdest du tun, wenn Zeit und Geld keine Themen mehr wären?“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 14: Nimm den Seiteneingang.

Thomas H. Lemke stellt fest: „Wie viele Unternehmer und Selbstständige versuchen den ordentlichen und richtigen Weg zu gehen, den alle nehmen?“ ... und er erinnert sich an die Zeiten als Jugendlicher, wo man kreative Möglichkeiten fand, doch noch in die Disco zu kommen. Er fragt: „Welche Möglichkeiten habe ICH, auf MEINE ART, mit MEINEM NETZWERK, ins Spiel zu kommen oder mein Geschäft auszubauen?“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 15: Ziele hinterfragen

Albert Bloch sagt: „Es geht darum, sich Ziele zu setzen, diese aber auch immer wieder zu hinterfragen. Denn erst dann merkt man, ob die gesetzten Ziele überhaupt noch zu einem passen oder inzwischen eher hinderlich sind.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 16: Leidenschaft und Kampfesgeist

Heike Eberle gibt ihre beiden besten Tipps weiter: „Wohin Du auch gehst, gehe mit Deinem ganzen Herzen hin“ und „"Nicht aufgeben“. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 17: Umgehend antworten

Beatrix Schmiedel schreibt: „Einer der für mich wichtigsten Tipps war bisher: Beantworte Anfragen umgehend bzw. mit definiertem Termin, wann dein Angebot kommt.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 18: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Eugen sagt: „Das Leben – auch das geschäftliche – besteht aus vertanen Chancen, aus Liegengebliebenem. Traut euch mehr, die Dinge anzupacken, anstatt alles abzuwägen und bis zum Letzten durchzudenken.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 19: Wahrnehmen. Akzeptieren. Loslassen.

Andreas Frenzel greift gleich drei Tipps auf: „Regel 1: Nimm wahr, was ist. Regel 2: Akzeptiere, was ist. Regel 3: Lass los.“ und führt das etwas aus: zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 20: Probleme zu Projekten machen

Monika Birkner sagt: „Selbstständige bringen sicher schon von Natur aus einen hohen Grad an Initiative mit. Doch auch sie sind nicht davor gefeit, Probleme und Hindernisse zu erleben ...“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 21: Entscheidungen treffen

Henri Apell schreibt: „Ich habe mich früher oft vor Entscheidungen gedrückt und viel zu lange überlegt und geplant.“, und bringt einige Aspekte zum richtigen und schnellen Entscheiden zur Sprache. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 22: Leidenschaft

Schmarc spricht die Leidenschaft für eine Sache an und „es“ so gut wie möglich machen zu wollen, und greift dabei auch die Frage auf: Wie kommt man an Leidenschaft? zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 23: Vision haben und darauf zugehen.

Ivan Blatters wichtigster Tipp lautet: „Habe eine Vision und mache jeden Tag einen Schritt in die Richtung der Vision.“ – und das führt er in seinem Artikel weiter aus. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 24: Nicht mehr, sondern anders!

Réka Anna Horváth sagt: „Es ist nicht die große Menge der Arbeit, die zu ausgezeichneter Leistung führt.“ und gibt Tipps dazu, welche anderen – besseren Alternativen es dazu gibt, nur immer noch mehr arbeiten zu wollen. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 25: Mit Zweiflern umgehen

Dennis Erdmann schreibt: „Es geht um den Weg, das Ziel und die Zweifler auf dem Weg dorthin.“ zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 26: “Begin with the end in mind”

Kai-Jürgen Lietz sagt: „Wir sollten bereits bevor wir anfangen ein klares Bild davon haben, wie es einmal enden soll, forderte damals Steven Covey in seinem Bestseller ‚Seven Habits of highly effective people‘. Da es mir persönlich nicht leicht fällt, über meine Verdienste bis zu meinem Tod nachzudenken, habe ich das Ganze für mich vereinfacht ...“. Wie, das verrät Herr Lietz natürlich auch. zum ganzen Blog-Beitrag

Tipp 27: Ruhig bleiben, erst mal was anderes machen, sachlich reagieren ...

Ute hält sich an einen Tipp, den sie schon aus Kindertagen verinnerlicht hat: Es gibt niemals einen Grund, unhöflich zu reagieren: „Im Rahmen des beruflichen Lebens ist es meines Erachtens besonders wichtig, ruhig und sachlich zu bleiben. Im Familien- und Freundeskreis verzeihen die Betroffenen auch mal einen Ausrutscher, im Berufsleben kann das schon ziemlich schnell schief gehen.“ zum ganzen Blog-Beitrag

 

Und was ist Ihr bester Business-Tipp?

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Norbert am 04.08.2008
Hallo, Gitte!

Dem Inhalt Deines besten Blog-Beitrages kann ich mich nur anschließen.

Allerdings wird es nicht jedem leicht fallen, Aufträge abzulehnen, nur weil die Chemie zwischen Aufraggeber und Auftragnehmer nicht stimmt, wenn er die laufenden Kosten seiner Tätigkeit im Blick behält und begleichen muß.

Auch der Kontakt zu seiner Bankberaterin sollte von einer guten Chemie getragen sein.

Während meiner ersten Selbstständigkeit Anfang 1990er Jahre habe ich diesen Faktor ("Pflege einen guten Draht zu Deinem Berater bei deiner Hausbank") sträflich vernachlässigt. Seit Beginn meiner jetzigen Selbstständigkeit habe ich meine Bankberaterin bei meiner neuen Hausbank von Anfang an mit in meine Planungen und finanziellen Kapriolen einbezogen. Sie wußte immer genau, wie sich das Konto "entwickeln" wird. Das hat mir im letzten Jahr sehr geholfen, als es die eine oder andere "Minusdeckung" gab, und diesem Jahr, als es darum ging, den Überschuß sinnvoll und jederzeit verfügbar anzulegen. Meine Beraterin kam von sich aus auf mich zu, weil sie über die zusätzlichen Einnahmen informiert war.

Aber auch ein anfänglich netter Interessentenkontakt kann sich nach Auftragserteilung zu einem nur wenig netten Kundenkontakt verändern. Und wenn der Auftrag dann eine zwölfmonatige Rahmenvereinbarung beinhaltet, braucht es schon viel selbst aufgebrachter positiver Gedankenenergie, um diesen Kunden bis zum Ablauf des Jahres "nett" zu finden. wink

Ich bin begeistert, wie viele tolle Tipps und konkret anwendbare Hinweise bei Eurer Blog-Parade zusammengekommen sind.

Herzliche Grüße aus Hamburg
Norbert
Von: Frank Obels am 04.08.2008
Ja, es sind echt tolle Tipps zusammengekommen grin

Super Blogparade - danke dafür!

Beste Grüsse

Frank
Von: Claudia am 04.08.2008
Hallo,

super, die vielen tollen Tipps!
Vor allem "Arbeite nur mit netten Menschen" - das macht dann das Arbeiten noch angenehmer smile

Viele Gruesse,
Claudia
Von: Gitte Härter am 04.08.2008
Hallo zusammen,

gell: phänomenal, was wir da gemeinsam zusammenbekommen haben!

Das Schöne an der "Nettigkeit" ist ja, dass man das von sich aus - wie Norbert auch schon schreibt - angehen und fördern kann.

Christine und ich beglückwünschen uns seit Jahren immer wieder, was für überaus nette Kunden wir haben. Aber das kommt natürlich nicht von ungefähr.

1. Sind die meisten Menschen einfach nette Menschen!

2. Zeigen wir uns schon auf der Website ganz persönlich, so dass wir natürlich genau die Leute ansprechen, die das gut finden. Also eine Art "Filter durch Unternehmensauftritt".

Und 3. sind wir immer ganz normal und locker schon bei der ersten Anfrage. Und dann sind das unsere Gesprächspartner (oder "Lesepartner", wenn es per E-Mail ist) auch.

Insofern lässt sich ableiten. Um einen netten persönlichen Kontakt von Beginn an zu fördern:

- Zeigen Sie sich von Ihrer persönlichen und authentischen Seite. Nicht immer zu zurückhaltend und "businessmäßig" sein.

- Gehen Sie auf Ihr Gegenüber zu, das kann schon ein Nebensatz über's Wetter, die eigene Müdigkeit oder Urlaubsreife sein, der in einen Gruß eingeflochten ist, der eine Anlaufstelle für ein persönlicheres "Neben"gespräch gibt.

- Haben Sie ein Interesse an den *Menschen*, nicht nur an Aufträgen.


So, jetzt habe ich unbeabsichtigt den Artikel oben fortgeführt. Aber egal: Ist ja nützlich smile

Viele Grüße
Gitte
Von: Norbert am 04.08.2008
Hallo, Gitte!

Danke für's unbeabsichtigte Fortführen des Artikels. grin

Sehr interessant!

Herzliche Grüße aus Hamburg
Norbert
Von: Evelyne Laye am 05.08.2008
Hallo Gitte,

Es ist natürlich toll, wenn man mit netten Leuten zusammen arbeiten kann. Aber ich glaube, dass Kooperation mit allen Menschen funktionieren könnte, sofern man die anderen akzeptieren kann, so wie sie sind und selber genau weiß, was man will, also sich schon im Vorfeld entschieden und ausgerichtet hat. Naja, das erfordert schon ein wenig Selbsterkenntnis, um nicht zwanghaft automatisch zu reagieren, z.B. auf Aussagen, denen man nicht zustimmt.

Auf jeden Fall ist es eine sehr interessante Blogparade!

Herzliche Grüße
Evelyne
Von: crazydackel am 05.08.2008
Klasse!!! Vielen Dank!!!
Von: Gitte Härter am 05.08.2008
@Evelyne

Da haben Sie natürlich absolut recht: Natürlich ist - und sollte - eine gute Kooperation immer möglich sein, auch wenn die Chemie mal nicht stimmt. Letztlich ist es, wie Sie auch schreiben, immer eine Sache, bei der man viel von sich aus für das Gelingen beitragen kann. Und natürlich auch gerade an etwas schwierigeren Gegenüber kann man viel dazulernen, was Selbstmanagement und Kommunikation angeht.

Und "gute Grundstimmung" heißt ja auch nicht immer einer Meinung zu sein. Doch gerade dann hilft's, wenn nichts zwischen einem steht.

Ja, die Blogparade ist sehr interessant. Herzlichen Dank nochmal an Sie, denn Sie haben ja auch zum Gelingen mit beigetragen grin


@crazydackel
Hihi, "Dackel", gerade vor ein paar Tagen denke ich so "Ach, der verrückte Dackel war schon länger nicht mehr da" - et voilá, da isser.

Dankeschön!


Einen schönen Tag
Gitte
Von: Ute am 06.08.2008
Danke für die Auswertung und die aussagekräftige, knappe Zusammenfassung der vielen guten Tipps, hat Spaß gemacht.
Von: Zamyat M. Klein am 18.08.2008
Hallo Gitte,

das mit den "netten" Kunden finde ich klasse- das deckt sich mit dem, was ich bei einer Fortbildung (mal wieder bei Monika Birkner) gelernt und für mich erarbeitet habe. Da ging es darum, wie man die "idealen Kunden" anzieht- und jeder definierte das für sich.

Für mich gehört da genau das dazu: dass es nette unkomplizierte Menschen sind, mit denen ich gannz "normal" reden kann, bei denen ich authentisch bin etc.
Und ebenfalls gehört dazu (was du auch schreibst), dass ich mich auf meiner Webseite auch schon authentisch und persönlich zeige, so dass die Menschen wissen, was und wer sie erwartet.

Das hat auch meistens funktioniert. Und es gibt überall nette und "normale" Menschen - denn die sind manchmal vielleicht auch froh, dass sie keine Rolle spielen müssen, sondern sich normal geben können.

Und das mit dem Mut:
meine Erfahrung ist immer mehr: um so klarer ich mich für oder gegen eine Gruppe entscheide, um so deutlicher funktioniert es auch. So habe ich ja beschlossen, eine bestimmte Zielgruppe nicht weiter zu trainieren (blieb nur aus "Sicherheitsgründen" da) - und nachdem das wirklich definitiv war und ich alle Unterlagen verschenkt hatte- da öffneten sich schlagartig neue Tore und neue Wunschkunden kamen in Sicht.

"Der Affe muss den alten Ast loslassen, ehe er auf den neuen sprinen kann", - hat mir dabei sehr geholfen.

Sich von nicht-netten oder schwierigen Kunden trennen schafft Platz für neue nette Kunden! Da bin ich sicher.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen die passenden idealen netten Kunden!

Zamyat
Von: Gitte Härter am 18.08.2008
Hallo Zamyat,

ich hoffe, Du hattest einen wunderbaren und erholsamen Urlaub.

Vielen Dank für Deine Erfahrungen in puncto "nette Kunden". Das mit dem Platz-schaffen ist auf jeden Fall richtig ... aber es stimmt natürlich auch, dass es manchmal auch nervös macht, wenn man sich von etwas trennt.

Das ist ja ein wunderbarer Spruch:
_"Der Affe muss den alten Ast loslassen, ehe er auf den neuen springen kann."_

grin

Auf wiederlesen
Gitte

 

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