Einfach keine E-Mails lesen
Hier kommt wieder mal ein Eintrag vom Pausatheniker [von lat. Pausenschwäche]. Ich hatte mir letztes Jahr ja abgewöhnt, abends und am Wochenende zu arbeiten. Und wenn es nicht gerade wirklich was Dringendes gibt, halte ich das auch gut ein.
Nun gibt es aber nicht wirklich einen Tag, an dem ich nicht online bin. Wenn ich online bin, checke ich natürlich immer meine E-Mails.
Oder besser: habe gecheckt. Denn ich bin drauf gekommen, dass es mir viel besser gelingt, die Arbeit abends und am Wochenende auszublenden, wenn ich nicht weiß, wer mir warum was gemailt hat. Und so ist es tatsächlich so, dass ich am Freitagnachmittag meine Mails checke und dann erst wieder am Montag.
Erstaunlicherweise macht es einen Unterschied, ob ich etwas lese und nicht tue oder ob ich erst gar nicht weiß, was gekommen ist. Vermutlich, weil jede E-Mail mich sofort gedanklich zurück in die Arbeit zieht, auch wenn ich sie nicht aktuell erledige und sogar wenn nichts Großartiges drinsteht.
Immer wieder eine Überraschung.
Wie halten Sie es mit den E-Mails in den Freizeitstunden?
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Anmerkungen & Kommentare
Viele Grüße,
Silke
da es immer wieder schwer fällt Heim und Arbeit absolut zu trennen. DANKE liebe schwäbische Grüsse evi
ewig ließ ich nichts von mir hören. Aber jetzt.
Ihre Kickletter lese ich immer gerne und finde unglaublich viele Anregungen. Merci beaucoup!
Mit Mails ist es bei mir so, dass die Neugierde siegt und ich immer mal wieder am Wochenende reinschaue. Richtig Dringendes ist meist nicht dabei, außer ich habe mal etwas verpennt. Und dann bin ich froh, dass ich es auch in der Freizeit sehe und schnell reagieren kann.
Ansonsten maile ich den netten Menschen sehr gerne und mit Leichtigkeit und viel Spaß.
Eines schließe ich allerdings nicht aus: dass ich in einem Jahr das krasse Gegenteil mache und ebenfalls Wochenend-Abstinenzler in Sachen Mails sein werde. Möglich, dass es mir auch irgendwann auf die Nerven geht.
Aber noch flutscht es auch samstags oder sonntags allerbestens in die Tasten.
Einen Sack voller Grüße aus dem Schwabenland!
Ulrich Schweizer
nach dem Marathon meine erste Reaktion auf etwas. Mir gefällt der Newsletter und gerade die Frage mit den E-Mails habe ich mir auch schon gestellt. Seid ich ein Iphone habe neige ich dazu, meine E-Mails überall zu lesen. Das bringt mich auch am Wochenende immer wieder aus meiner Freizeit heraus. Deshalb habe ich ausprobiert diese Funktion beim Iphone abzuschalten und fühle mich nach einem E-Mail-freien Wochenende gleich viel erholter.
Liebe Grüße
Melanie
Damit meine Mailflut (und auch die in meinem Verantwortunsgbereich) eingedämmt wird, habe ich den Mittwoch als "E-Mail-freien Tag" erklärt. Das bedeutet, dass intern miteinander gesprochen werden muss und keine Mails tolleriert werden. Extern erscheint im Abwesenheitsassistent, dass wir uns über Anrufe freuen, aber am Mittwoch keine Mails lesen oder versenden, sondern nur telefonisch erreichbar sind... Zuerst war die Idee etwas verrückt, hat aber schon einige Nachahmer gefunden. Es geht wirklich ohne.... Versuchen Sie es selbst einmal. Viel Spass und Gruss aus der Schweiz, W. Heeb
- Ihr gebt richtig gute Tipps, dafür Danke!...
- bei mir ist das so, dass Arbeit und Freizeit eins sind...
- dies hat sich in den letzten Jahren so entwickeln können...
- mein Mann ist selber gross und hat eigene Interessen und unsere Tochter lebt ihr eigenes Leben...
- für mich ist das ideal...
- alles Gute
Deswegen übe ich schon eine Weile Freitagabend das letzte Mal und Sonntagabend das erste Mal wieder reinzugucken in die Mails. Da ich meine Newsletter oftmals Sonntag abends verfasse, passt das ganz gut.
Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich übe ja noch
alles Liebe
Barbara
Das hier finde ich übrigens ganz großartig:
---schnipp--
habe ich den Mittwoch als "E-Mail-freien Tag" erklärt. Das bedeutet, dass intern miteinander gesprochen werden muss und keine Mails tolleriert werden. Extern erscheint im Abwesenheitsassistent, dass wir uns über Anrufe freuen, aber am Mittwoch keine Mails lesen oder versenden, sondern nur telefonisch erreichbar sind... Zuerst war die Idee etwas verrückt, hat aber schon einige Nachahmer gefunden.
---schnapp---
... vor allen Dingen, dass Sie es sogar in den Abwesenheitsassistenten schreiben. Super!
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