Eine verdammt schwierige Frage
Heute habe ich eine kniffelige Frage für Sie. Sind Sie bereit? O.k. ...
Wenn Sie bei irgendeiner Lotterie eine lebenslange Sofortrente über monatlich 10.000 Euro gewinnen würden, würden Sie dann beruflich weiter das tun, was Sie im Augenblick tun?
Oder würden Sie Ihre Selbstständigkeit an den Nagel hängen?
Oder würden Sie dann andere Produkte oder Leistungen anbieten?
Haben Sie darauf sofort eine Antwort parat? Oder müssten Sie darüber länger nachdenken?
Sie sagen jetzt vielleicht, dass es ja nichts bringt, sich so etwas vorzustellen. Aber die Antwort auf diese Frage kann einige interessante Erkenntnisse zum Vorschein bringen.
Zum Beispiel zeigt unsere Antwort, wie zufrieden wir mit unserer augenblicklichen Situation sind. Glücklich kann sich hier der schätzen, der sagt: „Ich würde genau das Gleiche weitermachen“, denn der ist offensichtlich vollkommen zufrieden und arbeitet nicht oder zumindest nicht nur für das Geld.
Und wenn Sie Ihre Selbstständigkeit sofort beenden würden, dann sind Sie in einer wenig beneidenswerten Situation. Denn dann arbeiten Sie offensichtlich nur wegen der Sachzwänge, wegen des Geldes und wegen der vermeintlichen Sicherheit.
Oder wenn Sie zwar weiter selbstständig arbeiten, aber dann etwas anderes anbieten würden, dann könnten Sie sich die folgende Frage stellen:
Warum tue ich eigentlich noch nicht das, was ich eigentlich tun möchte? Und was müsste ich tun, um dahin zu kommen, wo ich eigentlich hin möchte?
Aber die Frage von oben offenbart noch eine weiteren Aspekt, und zwar:
Wie wohl fühle ich mich grundsätzlich im Geschäftsleben, wo es darum geht, (sich) zu verkaufen, zu verhandeln, Risiken einzugehen und so weiter?
Wenn Sie grundsätzlich gerne weiter die Dinge tun würden, die Sie tun, aber nicht mehr gegen Geld, dann könnte das ein Hinweis darauf sein, dass Sie vielleicht in einem Angestelltenverhältnis besser aufgehoben wären, wo man sich nicht ständig selbst verkaufen muss und eine größere, gefühlte Grundsicherheit hat.
Wie ist das also bei Ihnen? Was würden Sie tun, wenn Sie eine lebenslange monatliche Rente über 10.000 Euro bekommen würden? (Ich hoffe, Sie sagen jetzt nicht, dass Sie mit 10.000 Euro im Monat nun wirklich nicht auskommen würden
).
Wenn man über dieses Thema nachdenkt, stößt man auf weitere interessante Fragen:
- Warum bin ich selbstständig? Ist es – wenigstens ein wenig – meine Berufung? Oder ist in erster Linie eine Möglichkeit, meine Brötchen zu verdienen?
- Ist es erstrebenswert, nur für Geld zu arbeiten?
- Welche Rolle soll das Thema Erfüllung und Spaß in meiner Selbstständigkeit spielen?
- Wenn ich am liebsten etwas anderes tun würde, was hält mich davon ab? Welche Sachzwänge, Schuldgefühle, Ängste oder innere Blockaden?
Wenn man sich intensiv mit der Frage von oben beschäftigt, kann man sich selbst eine gehörige Portion Selbsterkenntnis verabreichen. Und damit bin ich auch schon am Ende meiner Gedanken. Ich hoffe, es war Ihnen heute nicht zu philosophisch ![]()
Wie ist das also bei Ihnen? Was würden Sie im Fall einer Sofortrente tun?
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Anmerkungen & Kommentare
die "verdammt schwierige" Frage ist eigentlich gar nicht schwer - ich hatte die Frage ehrlich gesagt am Anfang gar nicht gesehen, weil ich eine schwierige Frage gesucht habe
Aber natürlich hast Du Recht - wer Selbständigkeit nicht l(i)ebt, der ist dort falsch aufgehoben - einige Sachzwänge hin oder her. Und natürlich gibt es Tage, an denen man keine Lust hat oder genervt ist, aber zumindest bei mir halten die sich in engen Grenzen.
Selbständig und glücklich damit,
Marc
Mein Ziel wäre es aber dann, den Lowbudget-Unternehmen und diversen Künstlern und Vereinen mehr unter die Arme zu greifen.
Zwischendurch einfach mal Gratis-Homepage-Gestaltung betreiben!
Wenn ich wüßte, dass ich jeden Monat 10.000€ aus einem Lotteriegewinn bekäme, dann würde ich viel Geld in Marketing und Mitarbeiter stecken. Die Firma vorantreiben um später noch mehr Geld raus holen zu können. Also das Geld quasi selbst verzinsen. Existenzielle Ängste sind dann eh aus dem Weg geräumt, sodass man sich guten Gewissens auf andere Projekte konzentrieren kann.
Aber ich glaube, zuerst gibt es einen Monat Sonnen-Urlaub, um mir darüber genauer Gedanken zu machen
Es gab zu diesem Thema im Oktober eine schöne Blogparade, an der ich auch teilgenommen habe:
erfolgdurchglueck.de/blog
Der Unterschied bestand nur darin, dass es dort nicht um eine Sofortrente, sondern um eine Einmalzahlung von 1.000.000 Euro ging.
als Rente schon..
Aufgeben würde ich das, was ich tue auch für €20.000 nicht, denn mein Fokus ist es, das Leben von Menschen POSITIV zu beeinflussen und vorallem Frauen dabei zu unterstützen Ihre Gottgegeben Qualitäten und Fähigkeiten KLUG und erolgreich zu nutzen.
Wenn eine Frau IHR Leben und somit das Leben Ihrer Familie verändert ist mir DAS viel MEHR als €20.000 wert!
Ihnen weiterhin VIEL Erfolg und DANKE , für IHre immerwährend positiven Denkanstöße!
Liebe Grüße
Ihre Birgit J
das ist ja grausam, kein einziger Unglücklicher, Unzufriedener dabei? Der erst mal eine Auszeit nimmt und die 10000 Euro genießt, vielleicht auch in wärmeren Gefilden? Das alles würde ich erstmal tun. Ausruhen, nachdenken, mir eine Auszeit gönnen ohne auf die elenden Rechnungen schauen zu müssen. Keinen Kunden anrufen, keine Marketingideen in die Welt setzen, sondern tief durchatmen und hören was sich alles in mir regen würde.
Trotzdem bin ich nicht unglücklich mit meiner Arbeit. Auch nicht mit der Selbstständigkeit, ich kann mir gar nichts anderes vorstellen, da ich schon mein ganzes Berufsleben selbstständig bin und mich von Zeit zu Zeit immer wieder neu erfinden musste.
Nur an eigenen, sinnvollen Projekten arbeiten und keine Existenzangst dabei zu haben, das würde mir an dieser reizvollen Sofortrente am meisten gefallen.
Von daher - ich würde sie gerne annehmen und erstmal nach Spanien fahren.
Guido Kratz
ich würde eher sagen, es ist eine schöne Frage anstatt einer Schwierigen.
Auch ich würde, wie einige vor mir, genau dasselbe weitermachen, was ich bisher mache. Ich kann mir zur Zeit nichts anderes vorstellen, was mir so viel Freude bereitet, wie meine Arbeit (außer meinem Kind). Aber dieser Spagat ist ein anderes Thema.
Viele Grüße
Sabine
da Du, scheint's, ein Thema aus meinem Newsletter aufgegriffen hast, weißt Du, wo ich einzuordnen bin.
Ich habe bald 20 Jahre gebraucht, um anzukommen und das zu finden, was zu mir passt. Die lange Suche und ein bisschen Nachhilfe vom Schicksal haben sich gelohnt: Ich lasse mich hier nicht mehr wegjagen. Selbst für Geld nicht. *schmunzel*
(Nebenbei: Wenn Du die wirklich Zufriedenen finden willst, dreh die Frage doch mal um: "Wenn Sie 10.000 EUR im Monat bekommen würden und dafür z.B. als Angestellter arbeiten müssten (beliebig zu ergänzen), würden Sie das dann tun?")
LG Heike
Als Selbständiger arbeite ich genau das was ich will, das habe ich aber auch mehr als 35 Jahr im Angestelltenverhältniss getan. Noch nie habe ich in meinem Arbeitsleben vorrangig für Geld gearbeitet, sondern immer nur, weil die Arbeit mich interessierte und Freude machte. Hat bis hierhin gut funktioniert.
Danke für den anregenden Gedanken an Ralf, danke für die Antorten hier.
Gruß Amos Ruwwe
Das ist mir gerade wieder durch diesen Newsletter so richtig klar geworden.
Allen einen tollen Wochenstart und herzliche Grüße aus Köln
Beatrice Legien-Flandergan
ein schönes Thema für einen Montagmorgen!!
Also ich würde sofort auf meine Lieblings-Insel fahren, mir dort eine schöne Ferien-Wohnung suchen, um mir zwischen der Arbeit immer mal wieder Auszeiten gönnen zu können und ansonsten, weiter machen wie bisher, weils mir einen Riesen Spaß macht. Ohne dem wäre ich sicher nicht glücklich.
Meine erste Reaktion wäre: aufatmen. Die zweite: die finanzielle Ordnung wiederherstellen (nach Trennung und Arbeitslosigkeit). Die dritte: mich freuen, freuen und freuen. Im Anschluß würde ich meine Lieben und mich mit einer wunderbaren Reise verwöhnen und mich weiter über mein Glück freuen.Wenn ich meine Gedanken wieder sortiert habe, lasse ich andere an meinem Glück teilhaben, denen es nicht so gut geht.
Ich würde meiner jetzigen Arbeit nachgehen, weil sie mir wirklich gefällt. Ergänzend würde ich mich im Bereich des Heilens (Shiatsu, etc.) verwöhnen lassen um mich später in einem dieser Bereiche ausbilden zu lassen. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist (schließlich habe ich ja jetzt den finanziellen Atem alles in Ruhe angehen zu können) würde ich meine Arbeit in einigen Jahren aufgeben, um mich voll und ganz der Heilung von Menschen zu widmen.
Ein schöne Vorstellung, wer weiß. Alle Träume beginnen zuerst einmal in Gedanken.
Herzliche Grüße sendet Ihnen
Birgit
Es erinnert mich an eine Übung aus einem Seminar mit Rick Jarrow, wo eine ähnliche Frage gestellt wurde (mit einer riesigen Summe) und dann noch eine zweite: Was würden Sie machen, wenn Sie nur noch zwei Jahre zu leben hätten?
Danach wurden beide Listen verglichen. Das, was auf beiden Listen stand, DAS war einem wirklich wichtig.
Nun zu deiner Frage:
(hier scheinen ja wirklich fast alle 100% glücklich und zufrieden zu sein):
- ich würde mich entspannen! Finanzielle Unsicherheit (vor allem auch auf meine Rente bezogen) könnte ich loslassen - wunderbar
- ich würde noch öfter in die Türkei (oder ähnliche Länder) reisen und von dort aus Online- Seminare und vor Ort Präsenzseminare anbieten
-ebenfalls meine Bücher dort schreiben
- ich würde mir Mitarbeiter leisten für den ganzen Orga-Kram
- ich würde mit meinem WLB vielleicht noch schneller voran kommen, mir eine Höchst-Seminarzahl setzen (nur so und so viele Tage im Monat) und meine "Freien Tag" noch konsequenter umsetzen.
Und sicher noch ne Menge mehr...
Es ist keinesfalls so, dass mir meine Arbeit keine Befriedigung gibt- im Gegenteil. Sie belebt und freut mich. Doch nicht alle Umstände sind absolut top und ich arbeite durchaus für Geld. Allerdings mit dem, was mir am meisten Spaß macht und ich am besten kann. Doch es könnte durchaus etwas weniger (Arbeit) sein für etwas mehr Geld
Daher bin ich ja auch auf dem Weg zu neuen und weiteren Geschäftsmodellen, wo ich nicht nur Zeit gegen Geld tausche.
wie die meisten anderen würde ich genau das tun, was ich jetzt auch tue, aber wahrscheinlich etwas komfortabler.
Gemäß dem alten asiatischen Sprichwort: "Deine Bestimmung kannst Du nicht finden. Sie findet Dich, wenn Du so weit bist." mache ich jetzt nach vielen Jahren Arbeitslosigkeit bzw. ständig befristeter und ungeliebter Jobs genau das, was mir Spaß macht. Ich bin seit 2005 als Büroservice selbstständig. Mein Büro ist der Wintergarten meiner Wohnung mit einer Größe von ca. 4 m². Etwas mehr Platz wäre also nicht schlecht, aber es geht auch so. Ich bin wirklich glücklich mit dem, was ich mache.
Mit 10.000 € im Monat würde ich nach gründlicher Planung ein Bürohaus eröffnen, in dem ich kostengünstige Büroarbeit für alle, die sich keine Sekretärin leisten können, anbiete. Ein Schreibwarenladen, in dem "normale", aber auch exklusive Büroutensilien angeboten werden, wird integriert. Ich würde junge Menschen ausbilden und Ihnen damit etwas Hoffnung geben. Yoga- und Tai-Chi-Kurse in den Pausen im betriebseigenen Relax-Raum würden meinen Mitarbeiterinnen und mir die notwendige Entspannung für zwischendurch bringen. Ein Kindergarten für den Nachwuchs der Angestellten wäre natürlich inklusive, denn wer für mich arbeitet, soll unbelastet und gern für mich arbeiten.
Viele Grüße aus Stendal
Marina
als 1. würde ich mich darüber sehr freuen,
und als 2. selbstverständlich meine bisherige Strategie samt Perspektiven für demnächst Global 60 bis 100 Millionen neue Jobs, mit Top Wertschöpfung und einzigartigen Gewinnen, aus einer neuen und paradoxen Basis-Innovation gegen den Klimawandel in alle Hemisphären weiter forcieren.
Nichts - außer der Tod - bringt mich aus dieser Schiene.
MFG
Fennek
Ich finde es ja sehr cool, dass so viele dabei sind, bei denen 10.000 € nicht so viel ändern würde und die auch dann weiter das tun würden, was sie jetzt tun.
Das ist schon ein großes Privileg, beruflich die Dinge tun zu dürfen, die einem wichtig sind und die einem Spaß machen. Als Selbstständiger ist es natürlich einfacher, das zu erreichen, als als Angestellter. Aber ich kenne auch einige frustrierter Selbstständiger, die glauben, in ihrer Situation festzustecken und nur wegen der Sachzwänge oder wegen des Geldes nichts ändern.
Ich denke jedenfalls, dass das etwas ist, wofür man sehr dankbar sein darf. Und das ist tatsächlich der Aspekt an der Selbstständigkeit, der mir am allerwichtigsten ist: Frei sein, tun können, was mir wichtig ist und was mir Spaß macht und mich jederzeit neu entscheiden zu können.
Ein Hoch auf die Selbstständigkeit
Schöne Grüße,
Ralf
Ich lese den Newsletter zwar schon länger, habe aber noch nie kommentiert:
Da ich mich erst vor einem halben Jahr selbständig gemacht habe, würde mir die Sofortrente bestimmt ein paar schlecht geschlafene Nächte ersparen! Dieser Druck "oh, im nächsten Monat noch zu wenig Aufträge" lastet wohl schon auf mir!
Grundsätzlich würde ich die Idee meines Geschäfts (nämlich durch professionelles Ordnen mehr "Licht-Luft-Lebensraum" in Wohnungen und Büros und somit in die Welt zu bringen) beibehalten, denn nach den meisten Terminen denke ich "wow, war das heute wieder gut!". Dieses Glücksgefühl möchte ich echt nicht missen! Die Idee mit dem Urlaub zwischendurch würde ich aber auch gerne verwirklichen:-)
Ich wäre allerdings schon mit einer Sofortrente von 3000,-€ sehr zufrieden, ich bin da eher genügsam. Vielleicht sollte ich den Werbebrief der "Aktion-Mensch" von heute doch wieder aus dem Altpapier nehmen?!
Viele aufgeräumte Grüße aus Aachen,
Susanne
ich würde genau das weitermachen, was ich jetzt mache, nur könnte ich es ein bißchen relaxter machen.
Allerdings würde ich mir auch erst eine kurze Auszeit können, da ich 7 sehr harte Jahre hinter mir habe.
Liebe Grüße
Monika Walter
Mette Kramer
ich habe mich in vielen Beiträgen auch wiedergefunden. Es scheint doch bei uns Selbständigen hier viele zu geben, die tatsächlich "ihrs" machen. Bei mir würde sich auch nicht viel ändern, ausser, dass ich sehr viel entspannter arbeiten würde, weil der existenzielle Druck weg wäre.
Die kreativen Auszeiten, die ich mir jetzt auch, aber immer mit Bauchweh gönne, würden ohne Bauchweh sein und so lang werden wie sie halt nötig sind.
Aber ansonsten würde ich meine jetzige Arbeit weiter vorantreiben. Die Idee ist einfach viel zu faszinierend als dass sie mich ruhen ließe.
Achja und ich könnte mir einfach so die Weiterbildung besuchen, die ich spannend finde, egal wo sie sind auf der Welt, und die ich mir jetzt verkneife, weil das Geld und die Zeit fehlt.
in diesem Sinne visualisiere ich mir mal immer schon die 10000 im Monat!
herzliche Grüße
Barbara
@Ralf "Ich denke jedenfalls, dass das etwas ist, wofür man sehr dankbar sein darf. Und das ist tatsächlich der Aspekt an der Selbstständigkeit, der mir am allerwichtigsten ist: Frei sein, tun können, was mir wichtig ist und was mir Spaß macht und mich jederzeit neu entscheiden zu können."
Das sehe ich genauso, wie du Ralf!
Aber ich habe noch mal drüber nachgedacht beim Sport heute nachmittag und möchte sagen, wenn ich die 10.000 € Monatsrente auch bis an mein Lebensende hätte - ich würde weiter arbeiten und es keinem anmerken lassen, das ich diese Rente hätte. @Mette - so sehe ich es auch: Wer rastet, der rostet.
schöne Frage! Und eine ganz spontane Antwort, über die ich nicht lange nachdenken muss (ich habe deine Email erst heute gelesen, da ich gestern außer Haus war):
Mit 10.000,- Euro Sofortrente würde ich ERST RECHT genau das weitermachen, was ich jetzt tue!!! Denn momentan bin ich noch in der Startphase, verdiene noch keinen Lebensunterhalt damit und hätte gern mehr Kapital zur Verfügung, um in Marketing, Mitarbeiter, Atelier- und Lagerfläche und und und zu investieren...
Es beruhigt mich zwar, dass ich diese Frage in Sachen Zufriedenheit so spontan beantworten konnte. Auf der anderen Seite beunruhigt es mich leider, dass ich eben wegen des noch fehlenden Lebensunterhaltes genau diese Leidenschaft vielleicht nicht mehr lange genug weitermachen kann, um den Erfolg zu erleben... :-(
Aber ich bin eine unverbesserliche Optimistin!!! Ich schaffe das schon! Und vielleicht habe ich meine 10.000,- Euro irgendwann auch ohne Lotteriegewinn!
Herzliche Grüße
Andrea
das war wirklich nicht schwer - sofort weiß ich, dass ich alles so weiter machen würde. Eher noch ein bißchen investieren.
Was aber auch stimmt: Die Verkäuferin "in mir" ist nicht meine starke Seite.
Allerdings schätze ich an der Selbständigkeit, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffen kann.
Und dass ich Lernen kann, was ich für nötig halte.
Hab gehört, dass man auch verkaufen lernen kann.
Viel Spaß und ERfolg allen,
Elke
...und doch gefällt mir irgendwie die oft ersichtliche Gleichheit nicht,
alles wie bisher zu machen ?
Jede/r ist in ihrer / seiner Spirale, aus der es äußerst schwierig ist heraus zu kommen.
Sind wir nicht im Asiatischen Jahthundertt ?
Hat die gesamte Gesellschaft die letzten 20 Jahre nicht nur von der Substanz gelebt ?
Wird nicht gegenwärtig der für Deutschland jemals größte Schuldenberg aufgebaut ?
Haben wir in der Gesellschaft für die nächsten Generationen nicht eine Verpflichtung ?
Ich denke, gar mancher Pareadigmenwechsel wäre besser !
MFG
Fennek
Danke für den Denkanstoß!
Alexandra Stender
gibt es tatsächlich keine kritisch progessiv
oder unbeliebten Querdenker mehr ?
Jede/r will zur Quelle
- aber nicht gegen den Strom schwimmen ?
Was wird aus dem einst teuer aufbereitet Freien Westen ?
Was wird so aus Europa ?
MFG
Fennek
ich denke, gerade weil wir Querdenker sind, sind wir selbständig (und ich bin das gerne!)
Nicht die meckern und sich über andere beschweren, werden die Welt verändern, sondern diejenigen die eine Vision haben und entsprechend handeln.
Mach Dein Ding und kümmere Dich nicht soviel um andere Leute.
es geht um vorgelebte Verantwortung - und nicht um andere Leute.
Wie lange waren Sie in meinen Mokassin ?
MfG
Fennek
Ich wollte durch meinen Kommentar nur zum Ausdruck bringen, dass ich eine chancenorientierte Ausrichtung, die zu aktivem Handel führt, für sinnvoller halte, als eine problemorientierte Ausrichtung, die hauptsächlich die Fehler anderer Leute sieht.
Ich möchte mich aber keinesfalls streiten. Menschen, die vorgelebte Verantwortung leben, unterstütze ich.
Eine Vision durch eine Selbstständigkeit leben zu wollen, heißt auch immer Mut und eine zeitlang arge Entbehrungen ertragen. Da würde sich eine schöne monatliche Rente schon sehr gut anfühlen.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderschönen Abend.
Herzliche Grüße,
Beatrice
wenn ich nicht so denken würde, könnte ich nicht eine global einzigartige Strategie Innovation zur Realisierung bringen.
Um die Zukunft richtig zu gestalten, reicht mir viel leer oder verbogen vorgelebtes oder vorgekautes Denken unserer Eliten in Deutschland + EU nicht mehr aus.
MFG
Fennek
ich komme erst heute dazu, auf diese hoch interessante Frage zu antworten, weil wir gestern Abend aus dem Sturm-Notstandsgebiet in Frankreich zurückgekehrt sind. Ohne Strom und Telefon konnte ich dort nicht arbeiten. Zum Glück brauche ich nicht zu schreiben, "ich würde", sondern "ich mache" beruflich weiter, wie es mir Freude unfd Befriedigung verschafft. Ich haben zwar nicht im Lotto gewonnen, sondern wurde vor 4 Jahren in den sogen. Vorruhestand geschickt. Ohne finanzielle Sorgen, baue ich mit seit einiger Zeit einen Internetvertrieb auf, in dem ich einen Coachingbrief für ganzheitliche Lebensgestaltung und einen kostenlosen Newsletter "Erfolgszitate" vertreibe.
Das macht mir sehr viel Freude und ich kann diese Sache in Deutschland, in Frankreich und auf der ganzen Welt ausüben. Ich denke gar nicht daran, nur noch "in Komfort" zu machen, sondern möchte weiter mit meinem Wissen Nutzen bieten.
Jürgen Gräbel
ich finde es traurig, dass hier quasi unterstellt wird, dass es für jeden von uns nur ein entweder - oder gibt. Habt Ihr den alle nur eine Leidenschaften als das, was Ihr momentan tut?
Ich bin seit über 30 Jahren selbstständiger Unternehmensberater und Mental Coach.
Obwohl ich diesen Beruf mit Leib und Seele ausübe, würde ich mir bei einer steuerfreien Sofortrente von 10.000 Euro
einige Dinge tun, für die ich eine ebenso große Leidenschaft empfinde wie für meinen Beruf, mit denen ich aber nicht so viel Geld verdienen kann um gut leben zu können.
seit 30 Jahren im Beruf, der gefällt, ist ein großer Unterschied zu einem recht jungen Neuanfang in der Selbstständigkeit wie z.B. bei mir. Da ist das lodernde Feuer sehr groß sowie die langfristige Perspektive auf mehr Erfolg und Selbstverwirklichung.
Vielleicht sieht es in ein paar Jahren anders aus. Aber erst einmal würde so eine Rente den finanziellen Druck nehmen beim Ausüben seiner Leidenschaften in der Selbstständigkeit.
Dass parallel auch das eine oder andere gleichzeitig aktiviert wird, was derzeit eher in den Hintergrund gerückt ist, schließt sich ja nicht aus.
Aber ging es generell nicht darum, ob das was wir derzeit tun auch das ist, was wir ohne finanziellen Grund tun würden, wenn genügend Geld fließen würde?
Herzliche Grüße,
Beatrice
seit einigen Stunden habe ich Kenntnis von diesem offensichtlich sehr spannenden Forum. Eine Hompage will ich mir erst einrichten und den Newsletter erhalte ich erstmalig kommenden Montag. Ich bin gespannt was mich an Informationen erwartet, oder wen ich kennenlerne um mich auszutauschen.
Die Antwort auf die Frage liegt für mich klar auf der Hand: ich würde trotz "Rente" meine Selbstständigkeit beibehalten. Ich liebe es mit Menschen in Kontakt zu treten, unterwegs zu sein, mich zu be-wegen, in doppelter Hinsicht; geistig dabei jung zu bleiben und unabhängig. Die Bewußtheit die ich durch zeitweilige "Hochspannung" in meinem Leben erlangt habe, hat mir eine unsagbare Reife zuteil werden lassen, für die ich unendlich dankbar bin. Diese Lebensqualität könnte ich dann mit noch mehr Gelassenheit leben und andere mehr daran teilhaben lassen.Und ich könnte mehr meinen anderen Berufungen nachgehen. Ich weiß, dass die Zeit kommen wird, auch diese auszuleben.
Meine guten Gedanken begleiten euch alle!
Beate Beyrich
mit 10000.-Euro würde ich mein noch notwendiges Angestelltenbein umgehend aufgeben, um mich voll und ganz der Selbständigkeit zu widmen und könnte die immer weider neuen Ideen schneller umsetzen. Gleichzeitig würde ich aber von diesem monatlichen Geschenk mindestens ein anderes Projekt gezielt mit Spenden unterstützen und ich bin schon etwas erstaunt, dass unter allen Kommentatoren niemand geäussert hat, er würde davon etwas ABGEBEN!
Herzliche Grüsse
Dagmar
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Ich würde genau das weiter machen, was ich jetzt auch mache. Allerdings mit dem beruhigenden Gefühl, dass ich mich auch langfristigeren Projekten widmen könnte, die nicht sofort und regelmäßig Umsatz und Gewinn bringen müssen, um damit die laufenden Kosten bestreiten und die Zeiten, in denen das Geschäft mal nicht so läuft, durch Rücklagenbildung absichern zu können.
Herzliche Grüße
Norbert