Selbstmanagement

Dünner Geduldsfaden

Gitte Härter • 14.09.2010 • email Weiterempfehlen

imageZur Zeit ist mein Geduldsfaden ziemlich dünn. Ich bin sicher, die meisten von Ihnen kennen das auch: in einer Phase, wo man viel zu viel gearbeitet hat, keinen rechten Ausgleich hatte oder zu viel dummes Zeug auf einmal kommt, bleibt die Geduld auf der Strecke. Mir geht das zumindest so. Ich scharre dann schneller mit den Füßen, rolle wild mit den Augen und reagiere noch impulsiver als sonst.

Das ist nicht immer gut, besonders im Business. Denn Geduld geht mit Besonnenheit einher. Und Besonnenheit ist die Grundlage, wirklich gute Entscheidungen zu treffen, bedacht mit anderen umzugehen und vor allen Dingen nicht auf 180 zu sein.

Auf der anderen Seite sind wir auch alle nur Menschen. Wir sind nicht immer perfekt, verhalten uns auch schon mal blöd oder haben hin und wieder keine Lust, irgendetwas zu tun.

Bitte nicht verwechseln mit „Das ist okay.“ Denn natürlich kann so ein Verhalten so nachvollziehbar es vielleicht sein mag, durchaus unser Unternehmen und unser Image stören. Es kann dazu führen, dass ein Neukunde sich anders entscheidet oder ein bestehender Kunde enttäuscht ist. Vor allen Dingen aber nimmt es natürlich auch Lebensqualität.

Es gibt den schönen Spruch „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung“. Der trifft durchaus zu. Und so ist der dünne Geduldsfaden natürlich gleichzeitig ein Alarmsignal: Achtung. Fahr mal einen Gang zurück. Krieg dich wieder ein.  tongue wink

Was tun Sie in solchen Phasen?

 

Sie können diesen Beitrag kommentieren oder ihn an einen Freund oder Bekannten email weiterempfehlen oder Ich lese: Dünner GeduldsfadenTwitter den Beitrag.

 

Anmerkungen & Kommentare

Von: Sandra am 14.09.2010
Egal wie viel man doch zu tun hat, man sollte sich nach der Arbeit unbedingt einen Ausgleich schaffen!!!
Ich gehe dann oft spazieren, mache Sport oder telefoniere einfach mal wieder mit einer Freundin. Diese Zeit für sich muss man sich einfach nehmen, sonst kommt man schnell an seine Grenzen. Und hier helfen nicht nur gute Vorsätze, man muss es wirklich durchziehen, am besten gleich einen ganzen "Trainingsplan" aufstellen...z.B. Dienstags um 20 Uhr gehe ich laufen usw. Es ist doch wichtig, dass wir uns wohlfühlen. Schließlich soll die Arbeit ja auch weiterhin Spaß machen.
Von: Bernd Klaus Achter am 14.09.2010
Ich gehe in den Garten und betrachte meine (noch) wunderschön blühenden Dahlien.
Von: Volkert Brammer am 14.09.2010
Abschalten, rausgehen, sich woanders austoben. Wenn man merkt, Kundenkontakt geht gar nicht, gibt es doch zum Glück den Anrufbeantworter. Und man kann in Ruhe sich das Anliegen des Anrufers anhören und sich auf das Gespräch vorbereiten...

Was mir in besonders angespannten Phasen hilft, ist der Kontakt zu anderen, mir wohlgesonnenen Menschen, die einfach nur zuhören sollen. Kein Kommentar, kein Ratschlag, kein "is-ja-nicht-so-schlimm". Sich einfach mal ausquatschen erleichtert. Schwierig finde ich, das auch möglichst schnell zu machen - Einzelkämpfer- und Mannsein lassen grüßen wink
Und wenn ich eine Rückmeldung brauche, kann ich nachfragen und bekomme interessante Bemerkungen und auch Zuspruch. Das relativiert oft die Situation, manchmal setzt es auch wieder Energie frei.

Auch sehr hilfreich: Kein schlechtes Gewissen, sondern es sich verzeihen. Und wenn ich mal bei anderen daneben haue, kann ich als Unternehmer wieder Kontakt aufnehmen und vielleicht auch etwas gerade biegen smile
Von: Gitte Härter am 16.09.2010
Vielen Dank für Eure Tipps. Ich hoffe, da kommen noch eine Menge weitere dazu, denn das dürfte ein Thema sein, das mehr oder weniger jeden immer mal betrifft.

Einen schönen Tag
(eben blitzt hier die Sonne raus)
Gitte
Von: Ute am 20.09.2010
Ich mache mir in solchen Phasen auch mal bewußt, was denn das Gegenteil davon ist, nämlich die Mentalität "Komme ich heut nicht, komm ich morgen..." Meine Ungeduld hat durchaus positive Aspekte: sie bringt mich dazu, in den 2. Gang zu schalten, wo andere stehenbleiben.
Das scheint doch auch bei Ihnen zu funktionieren. Na, und so lange Sie noch den Hebel finden, mit dem Sie wieder runterschalten, wenn es Zeit dafür ist, ist doch alles bestens smile
Das ist kein Plädoyer für "Workoholismus", sondern für eine ganzheitliche Sicht auf das Thema.
Ich wünsche Ihnen, daß Sie Ihre Erfolge auch immer wieder genießen können.
Ute
Von: Gitte Härter am 21.09.2010
Das stimmt natürlich, Ute! - Ich merke die besonderen Phasen, wenn der Bogen überspannt ist, weil sich die Ungeduld auf meine Mitmenschen auswirkt und zu Unwirschheit (? ist das ein Wort ?) führt. Das ist dann zumindest das Alarmglöckchen, den Hebel zu suchen.

Viele Grüße
Gitte

 

Anmerkung schreiben

Bitte keine Firmen im Namensfeld und keine Webadresse oder sonstige Eigenwerbung im Kommentar.

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

 

 

Bestellen Sie unseren kostenlosen Kickletter: Jede Woche Tipps und Ideen für Ihre Selbstständigkeit.

 

E-Mail-Adresse:

RSSOder unseren RSS-Feed abonnieren.

 

Unsere aktuellen Selbstlernkurse:

 

Kategorien

 

Die letzten Kommentare

Die Kunden, die ich haben will: Filter setzen
Kerstin Frenzel  16.05

Die Kunden, die ich haben will: Filter setzen
Ulrike Bergmann  15.05

Wo stehe ich mit meinem Business?
Soheila Mojtabaei  15.05

Die Kunden, die ich haben will: Filter setzen
Sabine Weiss  15.05

Die Kunden, die ich haben will: Filter setzen
monika maria walter  14.05

 

7 Erfolgsfaktoren für Ihre Akquise!

Gute – und damit erfolgreiche – Akquise weist sieben wichtige Eigenschaften auf. Sie ist ...

111 Annahmen ...

... mit denen Selbstständige
meistens danebenliegen

 
 
Erfolgreiche E-Mail-NewsletterWebseiten, die verkaufenProfilbildung für Selbstständige