Die Frage aller Fragen
Glauben Sie an sich?
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Anmerkungen & Kommentare
Spass beseite.
Ja!
Aber es war nicht immer so und es gibt immer wieder mal Rückschläge.
Liebe Grüße
Mario Carla
Die Antwort fällt nicht immer gleich aus, wie es auch P. Breuch schrieb.
Die Antwort auf diese Frage fällt immer öfter positiv aus.
In Zeiten, wo dieser Glaube an sich etwas hinkt, gibt es ja zum Glück Coaches, die diesem Glauben wieder auf die Sprünge helfen. ( Outgesourcter Glaube an sich
Wichtig finde ich, trotz Zweifeln und trotz gelegentlicher Aufs und Abs in der eigenen Verfassung und Performance Ja zu sich zu sagen und es nicht allein vom Output und der Leistung abhängig zu machen. Und es ist einfach ein tolles Gefühl, zu denken: Ich glaube an mich, auch wenn...
Dieser Satz gibt gelassene Power und verführt nicht dazu, sich in die Tasche zu lügen..
In dem Sinne, grüßt eine, die an sich glaubt.
Eine gute und wichtige Frage.
Wer nicht an sich und seine Sache, sein Projekt, sein Unternehmen, seinen Erfolg - also an sich selbst - glaubt, wird nicht erfolgreich sein.
Wobei "erfolgreich" wiederum eine Frage der eigenen Definition ist.
Glauben Sie an sich?
Klasse Frage.
Ich hatte Phasen, in denen ich ganz und gar nicht an mich und meine Vorhaben geglaubt habe. Dennoch habe ich weitergemacht. Und irgendwie kam der Glaube an mein Vorhaben, an die Erreibarkeit meines Zieles und am mich zurück.
Kann die Frage "Glauben Sie an sich?" also isoliert nur im Blickwinkel auf die eigene Person gesehen werden? Muß hier nicht noch mit eingebunden werden, in welchem Zusammenhang ich einen Glauben an mich selbst habe?
Ich selbst kann freilich im äußerlich nicht auf Ziele, Vorhaben, Projekte und Personen bezogenen, beziehungslosen Raum, also im nur auf mich selbst bespiegelten Sinne antworten: "Ja, ich glaube an mich!" Ganz frei nach René Descartes "Ich glaube an mich - also bin ich!"
Doch muß jemand, der mit Fug und Recht von sich behauptet, an sich zu glauben, nicht von sich selbst wissen, aus welchem nachvollziehbaren Grund er an sich glaubt / glauben kann? Steht der Glaube an sich selbst damit nicht in Verbindung zu seinem gewählten Vorhaben oder Ziel?
Weiß und glaube ich, daß ich den Berg besteigen kann, weil ich es einfach mal so daher sage und behaupte? Oder kann ich an die Erreichung des Gipfels glauben, weil ich mich solide darauf vorbereitet habe?
Oder reicht der Glaube an sich selbst, daß man immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge tun und die besten Entscheidungen über das Wie treffen wird, um an das gewünschte Ziel zu kommen? Ganz im Sinne von "der Mensch denkt - und Gott lenkt." - Bin ich also mental stark genug, auch kritische Situationen erfolgreich zu überstehen?
Eine interessante Frage, Gitte.
Aber wahrscheinlich ist die Frage weniger zum philosphischen Abheben, sondern mehr im profanen Sinne gemeint.
In diesem Sinne ist die Antwort:
Ich hatte Phasen, in denen ich den Glauben an mich selbst wanken sah. Aber ich habe weitergemacht. Irgendwie kam dann der Glaube an mich und meine Möglichkeiten und Stärken dabei wieder in stabile Bahnen.
Selbstzweifel sind, denke ich, normal. Gerade dann, wenn man etwas Neues beginnt. Man muß halt nur aufpassen, daß die Selbst-Zweifel nicht die Oberhand bekommen, sondern nur dazu dienen, sich selbst zu prüfen.
Dem Beispiel mit der Sinuskurve von Patrick Breuch kann ich mich durchaus anschließen.
Punkt.
Herzliche Grüße aus Hamburg
Norbert
herzlichen Dank für Eure Antworten - die ja einerseits einen gemeinsamen Nenner hat und andererseits auch aufzeigt, wie komplex die Frage "eigentlich" ist. (Haha: bei 42 habe ich laut aufgelacht!)
War mir selbst gar nicht so klar, als ich sie gestellt habe. Ich dachte mehr an das prinzipielle "Glaubst Du an Dich" - um mal die Extreme zu nennen: manche Leute haben ein verinnerlichtes Grundvertrauen in sich und andere sind mit großen Selbstzweifeln beachtet oder lassen manchmal auch gar kein gutes Haar an sich (was sicherlich häufig auch mit dem Aufwachsen zu tun hat, denke ich).
Dann gibt's den Glauben an die Sache, vielleicht mein Unternehmen. Oder die vielen Beispiele, die Norbert angesprochen hat.
Dann gibt's die Tagesform oder die Phasen, die Patrick anspricht und die sicher jeder mal hat (wie man hier ja auch sieht und ich kenne das natürlich auch) - was sich natürlich weniger schlimm auswirkt, wenn die Basis des "eigentlich glaube ich schon an mich" da ist. Dann ist es, wie Patrick so schön beschrieben hat, so, dass man seine Kurve schon kennt - und die Lage und man selbst damit auch berechenbar ist.
Vermutlich ist es wichtig, sich diese verschiedenen Schichten mal jeweils näher anzugucken, um zu sehen: Wo wackelt's Fundament oder wo klappert gerade nur ein Fensterladen?
Einen schönen Abend
Gitte
Eine sehr bedeutsame Frage - und nicht immer leicht zu beantworten
Ja ich glaube an mich. Am Anfang fiel auch mir das etwas schwer, als ich noch nicht so genau wusste, wie, wo und in welcher wirklich zu mir passenden Branche soll ich beginnen. Da ich diese nun gefunden habe und auch nach den ersten Schulungen auf diesem Gebiet immer noch begeistert bin, muss ich noch verschiedene persönliche Barrieren/Blockaden abbauen um wirklich Erfolg zu haben. (Ich musste zuerst verschiedene Branchen als Freiberufler kennenlernen). Das ist meine (Noch-)Schwierigkeit, die ich als Herausforderung zu sehen und zu überwinden versuche. Deshalb "auf in den Kampf..." und weiter machen. Auch mir hat die Sinuskurve von Patrick als treffender Vergleich gefallen.
Herzliche Grüße aus München
Mette Kramer
ja, das Drumherum, in dem man sich bewegt - und gerade als Selbstständige/r etabliert, spielt natürlich noch eine große Rolle (danke für's Ergänzen!).
Gerade dieses Gefühl "da passt was noch nicht" ist ja immer ein guter Radar, näher hinzusehen - sagt sich so leicht: manche Menschen hadern da eher mit sich selbst als zu merken: Das isses irgendwie (noch) nicht.
Viel Erfolg!
Gitte
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