Erfolgsprinzipien

5 x mein neues Buch zu gewinnen: Wo haben Sie in Ihrem Business das Beste für sich herausgeholt?

Gitte Härter • 03.02.2011 • email Weiterempfehlen

imageSeit heute ist mein neues Buch 222 Tipps & Tricks für Gewinner: So holen Sie das Beste für sich heraus! bei amazon.de erhältlich (ganzes Inhaltsverzeichnis hier). Ein guter Anlass für ein Gewinnspiel!

Erzählen Sie uns in den Kommentaren, wo/wie Sie als Selbstständige/r das Beste für sich herausgeholt haben:

Haben Sie einmal ganz besonders gut verhandelt? Konnten Sie ein Missverständnis zu Ihren Gunsten klären? Oder handeln Sie nach einer generellen Devise, die Sie davor bewahrt, schlechte Deals anzunehmen oder sich sonstwie nicht so gut zu stellen?

Unter allen Erfahrungsberichten und Tipps verlose ich fünf Exemplare. Die Verlosung findet am 15. Februar statt.

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Peter Traa am 03.02.2011
Schöne Idee zur Selbstreflexion Gitte.
In mir taucht mein erstes Akquise-Gespräch als damals frisch ausgebildeter Trainer (1990) auf. Noch heute ist das mein Kunde. Ich hatte damals keinerlei Referenzen, "nur" mich. Ich hatte die Einstellung "entweder ihr sehr und nehmt mich so wie ich bin oder es passt einfach nicht". Und aus dieser Haltung heraus muss ich total authentisch rübergekommen sein. Der eine sagte zu seinem Kollegen: ich glaube, der kommt bei Gruppen gut an, was meinst du?" und er sagte: "Glaube ich auch, lass es uns versuchen".

Diese mir selbstvertrauende Haltung und in das "es passt oder passt nicht" hilft mir heute noch. Dadurch bin ich locker, stimmig und lebendig motiviert im Gespräch dabei und Gewinne oft grin)

Herzliche Grüße.

Peter
Von: 233 selzner am 03.02.2011
Bei uns ist der Kunde KEIN König!

Wir versuchen auftretende Missverständnisse u. Probleme mit möglichst klarer Kommunikation lösen.

Nützlich finden wir das Kommunikationsmodell von SCHULTZ v.Thun.
Unglaublich viele menschen kennen dieses Modell.

d.h. Letzte Woche habe ich einen Kunden (aus Sozialbranche) angerufen:

"lassen Sie uns über die letzten Mails sprechen - ich habe diese mit dem "Beziehungs-Ohr" gelesen...
sind Sie unzufrieden mit unserer Arbeit?? oder sehe ich das falsch...?"

Der Kunde meinte nur kurz Nein - und wir konnten sachlich alles klären was so anlag.

Die folgenden Mails des Kunden waren jedoch wesentlich freundlicher, höflicher und präziser geschrieben als vorher...

eine wahre Geschichte.
Gruß
Selzner
Von: 235 Corinna am 04.02.2011
Hallo Gitte, schon wieder eine tolle Idee von dir. Und wie immer können wir von anderen lernen. Viel Erfolg mit deinem Buch!

Ich kann Peter (oben) nur zustimmen. Bei mir ist es genauso. Ich will mich einfach nicht verbiegen. Benimm-Standards und Etikette halte ich ein. Aber ansonsten verlasse ich mich auf meine innere Stimme und bleibe ich selbst. Das klappt immer besser, je mehr ich mich mit meiner Person beschäftige. Unternehmenskick und Zeit-zu-leben haben einen großen Anteil daran. Danke schön an dieser Stelle, dass es euch gibt.

Mit meiner Einstellung habe ich bisher immer die Kunden bekommen, die ich brauchte (finanziell und zur persönlichen Weiterentwicklung).

Seit dem ich fest an mich glaube - und es hat gedauert, bis es "Klick" gemacht hat - öffnet sich tatsächlich jedes Mal eine neue Tür, wenn ich innerlich wirklich bereit bin, neue Wege einzuschlagen.

Jetzt bin ich im "Fluss", fühle mich glücklich und strahle das auch aus. Die Kunden merken das und bewundern mich dafür.
Von: (24) Angela Braun am 04.02.2011
Ich hole als Selbstständige das Beste aus mir heraus, seit ich einen 9 monatigen Selbst-Coachingkurs besucht habe.
Dadurch bin ich liebevoller und nachsichtiger mit mir selbst und kann Geduld haben, bis die Dinge sich in ihrem Tempo entfalten.
Zuvor habe ich mich selbst angetrieben wie ein unerbittlicher Sklaventreiber.

Schon ein paar Mal konnte ich Klienten den Speed drosseln, indem ich sagte, sie sollen - so gut sie es können - liebevoll und nachsichtig mit sich selbst sein.

Wenn der Druck raus ist, geht vieles ganz von allein besser!

Angela
Von: Afschin Kamrani am 04.02.2011
Ich habe mich von der Idee, jeden Auftrag haben zu wollen oder jedem Kunden recht machen zu wollen, verabschiedet. Ich versuche mehr Klarheit in meine Kommunikation reinzubringen. Weiter arbeite ich ausschließlich mit Kunden, wo die Chemie auf beiden Seiten stimmt.

Eine erhebliche Verbesserung, welche meine Tätigkeit nachhaltig verbessert hat, war meine Preispolitik. Ich habe aufgehört diese Discount-Mentalität mitzumachen und immer günstiger werden. Vor einem Jahr habe ich mich entschieden genau in die "Gegenrichtung" zu laufen. Ich biete hochwertige Leistungen und Produkte (Grafikdesign).

Ich nehme mir auch mal das recht einen Auftrag anzunehmen, wenn ich fühle, dass es zu Komplikationen kommen könnte. Hier höre ich auf mein Bauchgefühl. Das war ein Prozess, den ich erst lernen musst.

Herzliche Grüße
Afschin
Von: Silke Jäger am 04.02.2011
Ich habe mich mal bei Verhandlungen mit einem ziemlich großen potenziellen Kunden nicht einschüchtern lassen und bin mit dem Honorar nicht unter meine Schmerzgrenze gegangen. Den Auftrag habe ich natürlich nicht bekommen. Auch keine weiteren Aufträge dieses Kunden sind in Sicht. Aber mit der Zeit, die ich übrig hatte, habe ich ein eigenes Blog auf die Beine gestellt, das mir mittlerweile zwei regelmäßige Kunden beschert hat, die ordentlich zahlen und für die ich sehr gere arbeite. Das ist ein guter Lohn für die inneren Kämpfe, die ich damals auszufechten hatte.
Von: Gitte Härter am 04.02.2011
Wunderbar! Das sind ja schon schöne Erfahrungen und Tipps von Euch. Genau, Corinna: Da kann man wieder von anderen lernen.

PS @Peter: Mal sehen, ob Dein Gewinnerglück diesmal auch funktioniert. Ich werde am 15. Februar dann hochoffiziell blind auslosen.
Von: Anne Goldammer am 04.02.2011
In den knapp 2 Jahren Selbstständigkeit ist mir die Gefahr des immer-und-überall-100%-geben-Müssens bewusst geworden. Die Folge war die 7-Tage Woche. Seit meiner Erkenntnis hat deswegen der freie Samstag Einzug gehalten, welchen ich immer sehr genieße und mir auch gern etwas gönne.

Außerdem lege ich bewusst viel Wert auf Aktivitäten im Privatbereich, in der Partnerschaft, mit meinen Freunden und in meinen Hobbys.

Und nach dem Auftanken schaffe ich das 7-Tage-Pensum auch locker in 6 Tagen wink.
Von: Maria Sartori-Plebani am 05.02.2011
Mein erster Kurs "zu Hause" (ich lehre italienisch) hat mir den Kick gegeben (irgendwie à la "yes, we can" von Barack Obama). Wer waren meine Kunden / Schüler? Ein Versicherer und seine Frau.
Aber nicht irgendeiner, sondern der, der mich bei einem Unfall betreut hatte. (Auto kaputt, Maria unversehrt grin )Ich habe ihn glatt gefragt, ob er italienisch lernen bzw. vertiefen wollte. Und siehe da: Er hat zugestimmt!
Nach dem Prinzip: aus etwas Schlechtem (Autounfall) etwas Gutes herausholen (Italienisch-Kurs bei mir)
grin
Von: Rita am 05.02.2011
wenn ich eine Beratungsanfrage erhalte, erkundige ich mich telefonisch genau was erwartet wird. Beim Erstgespräch kläre ich am Schluss die Bereitschaft, ob wir weiterfahren wollen mit der Beratung. Falls es von einer Seite her nicht passt, erhält die Klientin eine Rechnung und ich frage später nach um mich über die Gründe zu informieren. Nach ein paar Sitzungen werten wir das Erreichte aus und ich frage konkret, ob und wie oft wir weiterfahren.
Von: Volkert Brammer am 05.02.2011
Hallo Gitte,
tolle Idee zur Selbstreflexion! Meine Erfolgsdevise heißt: Leidenschaft, Klarheit und strategische Stärken.
Leidenschaft: Ich arbeite ausschließlich zu Themen, die mir wichtig sind, die mir Freude machen und mit Menschen, die zu mir passen. Dazu passen heißt für mich auch, die meine Werte und Arbeitsweise teilen.

Klarheit: Ich habe klare Honorarsätze, eine klare Vorgehensweise für Auftragsgespräche und weiß auch, wofür ich nicht der Richtige bin. Das erspart mir und potenziellen Kunden viel Zeit und Energie. Und ich kann mich weiter um das Eigentliche kümmern:

Um meine strategische Stärken: Also das, womit ich Geld verdiene und was im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens stehen sollte. Die Konzentration auf diese Stärken gibt mir viel Kraft und ist seit letztem Sommer mein roter Faden im Business geworden.
Von: Ute Fritzsch am 05.02.2011
Hallo Gitte,
ich habe mich klar für das entschieden, was ich am besten kann, bleibe mir treu und verbiege mich nicht. das hatte zur Folge, das ich damit einige Aufträge erhalten habe und nun dabei bin, weitere Geschäftsbeziehungen und eine Zusammenarbeit mit einem weiteren Coach aufzubauen.
Ich denke, wer authentisch ist, bekommt die Kunden, die er haben will, ohne Zugeständnisse zu machen, die er sich eigentlich nicht leisten kann.

Liebe Grüße
Ute
Von: Evelyn-Alice Baudisch am 06.02.2011
Liebe Gitte,
Seit dem mir bewusst ist,wie toll es sein kann Urlaub und Weiterbildung zu verbinden,habe ich auch meine Klienten-Aquise völlig darauf eingestellt.
Die Kombination Coaching,Wandern und Meditation hier auf Mallorca zu verbinden, trifft auf Resonanz und wir werden auch von zufriedenen Gästen weiterempfohlen.
Das Netzwerk funktioniert perfekt.
Ich bin Dir dankbar Gitte, viel Motivation gefunden zu haben um meine Hürden zu überwinden,sowie
sich klar zu machen, WER man wirklich ist und WAS man zu bieten hat.
Danke für deine Tipps und für dein Buch wünsche ich dir einfach Bestseller-Ergebnisse.
Inselgürsse
Evelyn-Alice Baudisch
Von: Klara F. am 06.02.2011
Es ist noch nicht der 15. ... also mache ich auch noch mit bei der glückseligen Glückslotterie.

Gerne erzähle ich über meine größten Erfolge:

Einmal hat mir eine komplette reine Spaßaktion, die ich wirklich nur für mich zum Spaß gemacht hatte, nach drei Jahren hohe Summen an Einkommen, tiefste Zufriedenheit und einen weiteren Berufsinhalt beschert.


In den Finanzdingen am Erfolgreichsten (hier war der Erfolg der Übergang von den roten Zahlen in die grünen Zahlen) war das Hinsehen und das "nichts mehr unter den Teppich kehren" sowie das Entgegennehmen von Geld für meine Dienstleistungen.

Sehr erfolgreich war ich mal als Selbstständige, als ich einfach mal nach dem Zufallsprinzip eine unbekannte Person angerufen hatte, dann sofort erkannt hatte, dass das die perfekte Person für genau das war, die wir gebraucht haben. Also war hier der Erfolg das gute Gespür, die "richtigen" Menschen am "richtigen" Ort zu finden und dann auch noch für die Sache zu gewinnen (was sehr viel Geduld brauchte). Inzwischen arbeitet diese Person schon vier Jahre für den Betrieb, der mich damals mit der Suche beauftragte.

Oh, und noch einen Erfolg - ich hatte einen interessanten Auftrag für mich selbst entdeckt, es gab ihn noch nicht, nur in meiner Phantasie. Was ich mir da vorstellte, hab ich einfach schriftlich mitgeteilt, zwei Tage später hatte ich den Auftrag in der Tasche.

Sehr erfolgreich war ich einmal, als eine Arbeitskraft plötzlich ausgefallen war und ich für die Person einspringen musste oder konnte. Glücklicherweise. Lustig an der Geschichte ist, dass ich diese Person für diesen Auftrag selbst engagiert hatte.

So viele Erfolge...und dann erst noch die kleinen Erfolge. Ui, da braucht es dann wohl eine lange Blogrolle.

Danke für diese Idee und dann drücke ich mir mal schon die Daumen.
Von: Klara F. am 06.02.2011
Oh, noch was sehr Wichtiges, ich glaube in der Summe am Erfolgreichsten bin ich als Selbstständige durch das viele Ausprobieren von vielen unterschiedlichen Dingen. Und vielleicht auch noch, passend zum Titel des Buches, weil ich gerne lerne. Und schon deswegen will ich das Buch gewinnen. Ich finde es schön, den Erfolg zu vermehren.
Von: Monika Hirschmugl-Fuchs am 07.02.2011
Gerne gebe ich auch meinen Kommentar zu dieser netten Gewinnspielidee.
Das Beste für mich hole ich dann heraus, wenn ich zu Beginn jeder Arbeit so viel Klarheit über die Wünsche, Bedürfnisse ud Ziele meines Gegenübers schaffe, dass es mir gelingt gut zu formulieren, was ich wie dafür tun kann,wie die möglichen Ergebnisse aussehen könnten, worauf ich Einfluss habe und worauf nur mein Gegenüber, wie die bisher denkbaren Ergebnisse sein könnten und wie wir mit unerwarteten oder (zumindest von mir) erwarteten Änderungen umgehen.
Von: (75) Eva am 07.02.2011
Mir fällt hierzu ein Beispiel ein.
Bei einem Problemfall durch einen anderen Dienstleister wurde ich vom Kunden gefragt ob ich "mal eben schnell" das alles zurechtbiegen könnte und den entsprechenden Bericht erstellen würde. Der Kunde hatte die Aufgabe unterschätzt oder einfach sehr viel Vertrauen in mich. Mir war aber klar, dass ich das gar nicht leisten kann, es wäre sehr wahrscheinlich gewesen, dass der zu liefernde Endbericht aufgrund der Vorarbeit durch den anderen Dienstleister fehlerhaft gewesen wäre. Das wäre dann letztlich auf mich zurückgefallen, denn Schuldzuweisungen im Nachhinein sind weder sinnvoll noch professionell. Daher habe ich ganz klar abgelehnt, obwohl der Auftrag natürlich sehr lukrativ war, es wäre aber vermutlich der letzte Auftrag des Kunden gewesen. Wurde so akzeptiert und für den Kunden arbeite ich heute noch genauso viel.

Für mich war das Fazit: ich muss nicht alle Aufträge annehmen, ich sollte einerseits rational die Anfrage prüfen aber auch auf mein Bauchgefühl hören, ich sollte meine Fähigkeiten aber auch meien Grenzen kennen und letztlich ehrlich zu mir und meinem Gegenüber sein.
Von: Gitte Härter am 07.02.2011
Toll! Dankeschön für die vielen Erfahrungsberichte - da kommt ja auch schon viel an Inspiration (bzw. für einige LeserInnen sicher auch Bestätigung) zusammen. Mal sehen, was noch dazu kommt bevor ich nächste Woche feierlich zur Verlosung schreite. grin
Von: sam ( 120) am 07.02.2011
hallo, mache jetzt auch mal mit
nach fast 3 Jahren sebstständigkeit,(in meiner Branche) bin ich immer noch total begeistert und verblüfft, wenn Kunden wiederholt kommen, also Stammkunden werden. Begeistert, weil es meine Entscheidung von damals bestätigt, und verblüfft- das mir soviele Menschen vertrauen.

In Zeiten, wos mal nicht so rund läuft ist das Motivation pur für mich
sam
Von: Kati am 09.02.2011
Hallo, auch ich bin noch recht frisch in der Selbstständigkeit, aber hatte im letzten Jahr bzw. Anfang dieses Jahres schon ein tolles Erlebnis. In meinem Angestelltendasein war ich gut, in dem was ich tat und auch erfolgreich, aber ... es mussten immer 150% sein. Heute - in der Selbstständigkeit - laufe ich auch schon mal los, wenn z. B. eine Idee erst zu 80% gereift ist. Z.B. im letzten Jahr, als ich eine Idee bei einem Verlag platzierte und heute das Ergebnis in den Händen halte. Ein tolles Gefühl und viiiel entspannter (meistens jedenfalls).
Von: Markus am 09.02.2011
Guten Morgen,

wann ich das Beste für mich heraus geholt habe?

Da fällt mir spontan mein Konzept für neue Klienten ein. Ich las ein sehr gutes Buch und habe einige Elemente adaptiert und erweitert. Und das ergab dann mein Konzept, mit dem ich heute richtig gut fahre.

Konkret: Mit allen Klienten, die mit mir wegen eines Coachings Kontakt aufnehmen führe ich ein (kostenloses) telefonisches Vorgespräch. Dabei mag ich primär eine Idee davon bekommen, worum es bei dem Anrufer (zu dem Zeitpunkt ist er noch ein Anrufer) geht. Kann ich mir vorstellen, mit dieser mir bis dahin oft noch unbekannten Person zusammen zu arbeiten - an genau dieser Schwierigkeit, an eben jenem "Problem"? Um das einschätzen zu können, dafür ein Gefühl zu bekommen, mag ich ein bißchen was darüber hören, worum es der Betreffenden Person geht.

Wenn ich eine Idee habe, ein bestimmtes Gefühl, eine (für mich sehr konkrete Idee von: "Kann ich mir vorstellen"), lade ich den Anrufer in meine Praxis zu einem einstündigen Erstgespräch ein. Das ist Schritt zwei meiner Vorbereitung. Wie ich mir die Möglichkeit gebe, eine Idee davon zu bekommen, worum es dieser (für mich regelmäßig neuen) Person geht, so mag ich diesem Menschen auch die Möglichkeit geben, mich kennen zu lernen. Einen ersten Eindruck am Telefon, das ist in Ordnung. Aber darüber hinaus mag ich, dass meine Klienten mich auch mal "live" erleben. Eine Art gegenseitiges 'Beschnuppern'. In diesem zweiten Gespräch, werden die Inhalte des Telefonats vertieft. Und dieser Mensch hat Gelegenheit sich einen ganz echten Eindruck zu ermöglichen, wen er sich denn da als Coach ausgesucht hat. Genau, wie ich Gelegenheit habe, zu schauen, wer mich den da als Coach ausgewählt hat, und ob ich mir vorstellen kann, über das Telefonat hinaus mt dieser Person zusammen zu arbeiten. Thematisch und auch menschlich.

Wenn dieses Gespräch gut läuft. Wenn beide zufrieden sind, ist noch ein Schritt zu tun. Ich mag mit Klienten zusammen arbeiten, die wollen. Die gecoacht werden wollen. Die wirklich "Ja" sagen, zu dem Prozess, der dann anfängt. Und dafür bekommen - nach dem ersten Termin in meiner Praxis - alle meine Klienten meine Karte mit nach Hause (mehr als ein zusätzliches Nice, eine kleine Erinnerung, meine Nummer haben die ja in der Regel schon), und dann mindestens eine Woche Zeit zu überlegen, nachzuspüren, sich klar zu werden darüber, ob sie mit mir gemeinsam in einen Coachingprozess einsteigen möchten.

Frühestens eine Woche nach dem ersten Termin, gibt es dann den zweiten Termin. Der dauert eineinhalb bis zwei Stunden und ab da gehts dann mit dem "eigentlichen Prozess" los.

Auf diese Weise finden Klienten zu mir, die wollen. Die mit mir zusammen etwas neues erarbeiten, entdecken, sich selbst auf eine bestimmte Weise neu begegnen wollen. Und genau das ist, was ich will. Klienten, die auf diese sehr bestimmte Weise "wollen".
Seit ich mit diesem vorbereitenden Elementen arbeite, läuft meine Praxis besser, mehr und - und das ist mir wichtig - fühle ich mich noch mal besser, bei dem, was ich da tue. Eben weil ich so viele Möglichkeiten für die potentiellen Klienten schaffe auch Nein zu sagen. Vielleicht kommt deswegen so oft Ja. Das weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich mich mit diesem Prozess viel wohler fühle. Und insofern habe ich definitiv das Beste für mich heraus geholt.

Viele liebe Grüße

Markus
Von: [199] Iesis am 09.02.2011
[199] Iesis
April 1996: Ich war seit etwa drei Wochen arbeitslos. Die Arbeitslosigkeit kam plötzlich und unerwartet.

Seit etwa einem Jahr beschäftigte mich der Gedanke an (m)eine Selbstständigkeit. Ich hatte mich nie getraut. Warum nicht jetzt?

Der Mitarbeiter beim Arbeitsamt sagte, es sei ein Risiko sich auf eine Übergangshilfe zu verlassen, die Mittel seien nahezu verbraucht.

Mir kamen ganz kurz Zweifel. Doch dann spürte ich wie lebendig mich der Gedanke an meine Selbstständigkeit werden lies und ich vertraute diesem Gefühl. Ich unterschrieb und ging vertrauensvoll in einen neuen Lebensabschnitt, den der Selbstständigkeit.

Übrigens bekam ich an diesem Tag bereits die ersten beiden Aufträge ... und bis heute finde ich meinen Entschluss zur Selbstständigkeit immer noch so richtig gut.

Kamen mir in den vergangenen 15 Jahren Zweifel, habe ich mich von meinem „Lebendigkeits-Gefühl“ leiten lassen. Durchs Zeitnehmen, Hinspüren und Vertrauen zu meinem „Lebendigkeits-Gefühl“ habe ich immer wieder das Beste für mich rausholen können.
Von: Karl Hinkel am 09.02.2011
in einem traditionellen Bergmannsdorf Südwestfalens arbeitete ich seit der Einschulung auf einem Bauernhof. Immer, wenn wir etwas gesät hatten, kam auch etwas Sinnvolles heraus: Hafer, Weizen, Kartoffeln.
In der Berufsausbildung, konstruierte ich mit an Kunstoffmaschinen. Auch da braucht man viele Vorbereitungen, bis die fertigen Teile maßgenau aus der Form entnommen werden können.
Später fiel mir das Analogiedenken nicht so schwer, als ich am Ende meines Ingenieurstudiums Og Mandinos "The greatest Salesmen of the world" las, dass man überhaupt nur ernten kann, was man sät. "Stimmt!" sagte mein Unterbewusstsein. Ich hatte ja tausend Belege dafür.
In der Vertriebsschulung und den Übungen, Rollenspielen kommentierte der Coach: Sie sind aber gut trainierbar. Stimmte genau. Für mich war das alles so konkret, so nah, Technik zwar, aber man erntet nur, was man sät.
Aus allen diesen Maßnahmen nahm ich einige wichtige Knackepunkte mit, die ich nie vergaß. Einmal, ein sehr teures Training in London, der Profi auf der Bühne: "Whatever you do, Close continually!!!" Oh, das war klasse, so einfach, habe ich nie vergessen. Kontinuierlich abschließen. Das geht in der Praxis so: `Herr Kunde, wenn ich diesen Test jetzt noch bestehe, kriege ich dann den Auftrag?´ und `O.K, ich tue das für Sie, bekomme ich heute ein Letter of Intent?, kriege ich auch den Auftrag?´ - die unscheinbarsten Kunden sind oft die wichtigsten. So kann eine kleine Firma im Sauerland eine riesige Ausstrahlungswirkung haben, das wußte ich. Als ich 1982 als Neuling (aber vom Bauernhof kommend und nach all den tollen Coachingseminaren) die Firma Hasco in Lüdenscheid als strategischen Zulieferer der gesamten Werkzeug- und Formenbau-Branche abschließen konnte, da stand die Branche Kopf, ich selbst war innerhalb einer Woche bekannt wie der berühmte farbige Hund.
Wichtig: die Technologie war neu, der Interessent sagte: wenn Sie mir Referenzen bringen, dann unterschreibe ich. Ein anderer Interessent sagte das auch (eine bekannte Modelleisenbahnfirma) also ging ich zu beiden und sagte: "Jetzt kennen wir uns alle und wissen, was wir wollen. Ergo: Sie müssen beide am gleichen Tag unterschreiben!" Es klappte. Beide willigten ein. (ich kam mir vor wie das Tapfere Schneiderlein mit zwei dicken Markierungen auf dem Gürtel- Ihr kennt das...)
Aus dem unbekannten Anbieter im High Tech ist heute der Marktführer geworden. Alles ist wie ein Mosaik, in dem das fertige Bild mehr ist, als die Summe seiner Teile, die in einer Schachtel liegen.
Wenn nun die zahlreichen Tipps von dem mir sehr geschätzten Autor weiter helfen, vernetzt zu denken, sinnvolle Beziehungen intuitiv zu nutzen, Fähigkeiten noch besser anzuwenden, dann will ich gerne das versprochene Buch gewinnen und ansonsten mit einem Klick bei Amazon bestellen.
Herzlichst, Ihr Karl Hinkel
Von: Monika am 09.02.2011
Bin gerade von 2,5 Tagen Inselleben zurückgekommen, frisch gestärkt und lebendig - so eine tolle Auszeit, trotz und mit intensiver Arbeit: ich habe zusammen mit zwei sehr lieben Kolleginnen 25 Schülerinnen und Schüler zu Mediatoren (weiter) ausgebildet...
Warum erzähle ich das hier? Weil es für mich zum Thema gehört: das, was wir mit den Schülern versuchen, nämlich aus jedem und jeder das Beste herauszuholen, mit liebevollem Blick, zutrauendem Fordern, auch mal ins kalte Wasser springen (allerdings nicht wörtlich genommen, denn der See war so kalt, dass viele Eisplatten darauf geschwommen sind wink) - und zutrauen, genau das ist auch mein Rezept in der Selbständigkeit.
Eine meiner Schlüsselerfahrungen hatte ich relativ am Anfang der Selbständigkeit, als ich mich in einer Firma wegen einer Coaching-Anfrage vorstellte. Das Gespräch mit dem Geschäftsführer war sehr angenehm und ich merkte zugleich, dass er mir genau "auf den Zahn" fühlte. Bei der Frage, ob ich mich kompetent genug für ein Coaching seiner Mitarbeiter hielte - da ich "nur" eine Mediations- und keine direkte Coachingausbildung habe -, konnte ich sehr gelassen und ruhig mit einem klaren "Ja" antworten. Ich fühlte dieses Ja in mir und fühle es immer noch - hatte mir jedoch im Vorfeld keine Antwort "zurechtgelegt". Und ich glaube, genau diese spontane Antwort und Begründung hat ihn überzeugt, so dass ich den Auftrag bekam.

Danke, Gitte, für die Anregung, hier mal wieder hin zu denken, denn das stärkt mich auch im Blick auf das Jetzt und künftige Anfragen! War mir nicht mehr so im Bewusstsein wie jetzt wieder.

Sonnige Grüße von Monika grin
Von: Elwira am 09.02.2011
In meinem Business habe ich immer auf meine Weiterqualifizierung gesetzt und Nischen in anderen Länder gesucht und gefunden. Mit meinem in Deutschland erworbenen Wissen und Erfahrung war ich oft "DIE ERSTE" und somit ohne viel Konkurrenz. Das Andere was mir gut geholfen hat, war meine Intuition und Mut neue Wege zu gehen, neue Menschen und neue Kulturen kennenzulernen. Nun lebe und arbeite ich in Polen und bin sehr zufrieden.
Danke sehr Gitte für Deine Anregungen!
Liebe Gruesse aus Polen

Elwira
Von: Dr. Sandra Müller am 09.02.2011
Liebe Frau Härter,
als ich die Kommentare unserer Kollegen auf der Seite gelesen habe, klangen mir viele Themen sehr vertraut: Kundenanliegen besser verstanden, Perfektionismus gelöst, selbstbewußt aufgetreten und so authentisch geblieben... Wenn ich "am Rad drehe" mache ich genau das: Erfolgsstrategien betrachten. Dann fällt mir wieder ein, dass - neben kleinen Malheurs - doch einfach viel sehr gut läuft. Und diese Erkenntnis hilft mir dann über viele kleine Klippen im Alltag.
Viele Grüße an andere Klippen-Springer, Sandra Müller
Von: Gitte Härter am 09.02.2011
Wow!

Dankeschön für die zahlreichen weiteren Erfahrungen und Tipps, wie Sie das Beste für sich herausgeholt haben/rausholen - das ist wirklich sehr schön zum Reflektieren und inspirierend.

Die Vielfalt finde ich besonders schön.

Und herzlichen Dank für das schöne Lob. grin
Von: Sonja M. Berndl am 11.02.2011
Hallo!

Das Beste war, meine Preise im Internet zu veröffentlichen! Im Rückblick kann ich sagen, dass das eine sehr, sehr gute Entscheidung war. Potentielle KundInnen, die über das Internet auf mich zukommen, wissen also schon, was sie investieren werden. Diskussionen über den Preis entfallen damit. Das macht das Leben federleicht... grin

Herzliche Grüße!

Sonja Berndl
Von: Gitte Härter am 14.02.2011
Dankeschön nochmal für die zahlreichen Beiträge. Die feierliche Verlosung ist morgen 12 Uhr. grin
Von: Monika Hirschmugl-Fuchs am 14.02.2011
Wir sind sicher schon alle sehr gespannt.Ich fand aber bereits die vielen Beiträge sehr spanned. Danke.
Ich wünsche einen schönen Valentinstag.
mit besten Grüßen
Monika Hirschmugl-Fuchs
Von: Sylvia Frevert am 14.02.2011
Ein Buch gewinnen ... das ist für eine Viel-Leserin und Schreiberin wie mich, immer ein Anreiz. Dazu die Idee eines Erfahrungs-Austausches - ganz prima. Also los.

Mein Rezept ist ziemlich einfach. In Gesprächen möchte ein Mensch, auch ein Mensch im geschäftlichen Umfeld, verstanden und geschätzt werden. Ich gebe ihm dieses Gefühl durch aktives Zuhören mit Nachfragen. Dabei erfahre ich eine Menge (wer fragt, der führt) und mein Gegenüber hat nicht das Gefühl von verhärteten Fronten.

Ich habe beste Erfahrungen mit Zuhören, Informationen mitnehmen und dann - ganz wichtig!!! - aufschreiben, schriftlichen Status Quo wenn möglich austauschen und danach Vereinbaren eines weiteren Gesprächsermins gemacht.

Begründung: Schreiben ist Reflektion. Schreiben schafft Klarheit ... und ganz nebenbei in strittigen Situationen auch Fakten ... womit wir dann bei der eigenen Fürsorge wären.

Grüße vom Teut ... und danke für die vielen interessanten Beiträge

Sylvia Frevert
Von: Gitte Härter am 15.02.2011
Trommelwirbel! Eben habe ich aus einer Schlüssel mit zusammengefalteten Papierstückerln fünf Namen ausgelost.

Gewonnen haben:

===================================

- Angela Braun
- Sonja M. Berndl
- Volkert Brammert
- Klara Fischer
und
- Rita

===================================

Gratuliere!
Ich maile die Gewinner gleich auch noch an.

Einen schönen Tag
- und herzlichen Dank nochmal an alle Mitmacher -
Gitte
Von: sam ( 120) am 15.02.2011
OK, bin nicht dabei, tja da musste ich es mir doch gerade bestellen...
Ich krieg den Inhalt schon raus ...
grin
den Gewinnern herzlichen Glückwunsch
wir "sehen" uns beim Marathon
sam
Von: Maria Sartori-Plebani am 15.02.2011
Herzliche Glückwünsche an die Gewinner,
ICh bin nicht unter den Gewinnern, so habe ich das Buch schon gekauft, und darin geblättert: was ich bis jetzzt gelesen habe ist vielversprechend....
Der Umschlag und das handliche Format gefallen mir auch sehr gut.
Von: Gitte Härter am 16.02.2011
@sam + Maria

grin !

 

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