Erfolgsprinzipien

4 Punkte für eine perfekte Selbstständigkeit - Teil 1

Ralf Senftleben • 25.03.2009 • email Weiterempfehlen

Meine Idee von einer perfekten Selbstständigkeit ist, dass ich

  1. die Dinge tue, die ich gerne tue,

  2. für die Menschen, die ich gerne mag,

  3. zusammen mit den Partnern und Mitarbeitern, die mir wichtig sind und mit denen ich gut zusammenarbeite

  4. und profitabel soll das Ganze natürlich auch sein grin

In 4 Beiträgen über die nächsten Tage möchte ich diese Punkte nacheinander kurz zum Thema machen. Fangen wir mit dem ersten Punkt an:

In einer guten Selbstständigkeit, tue ich hauptsächlich die Dinge, die ich gerne tue. Natürlich nicht zu 100% – das wäre eher unrealistisch. Ich denke, in jedem Beruf gibt es Tätigkeiten, die man nicht so gerne mag. Bei mir persönlich ist das alles, was mit dem typischen „Kleinscheiß“ zu tun hat, mit Buchhaltung, Belegen und Bürokratie. Zum Glück kann ich viel davon an unseren wunderbaren Steuerberater abgeben.

In einer guten Selbstständigkeit, sollte man in meinen Augen mindestens zu 70-80% Dinge tun, die einem Spaß machen, die einem am Herzen liegen und vor allem: die man auch gut kann. Und hier zähle ich alle Unternehmensbereiche hinzu, wie Produktion/Diensterbringung, Marketing/Verkaufen, Organisation/Management, Finanzen und Strategie/Unternehmensentwicklung.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Mögen Sie die Tätigkeiten, die fest zu Ihrer Selbstständigkeit gehören?

Zu wieviel % besteht Ihr Geschäft für Sie aus Tätigkeiten, die Sie gerne tun?

Die perfekte Selbstständigkeit:
Teil 1: Dinge gern tun
Teil 2: Für Menschen, die ich mag
Teil 3: Mit Menschen, mit denen ich gut zusammenarbeite
Teil 4: Und profitabel muss es sein

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: MCarla am 25.03.2009
Hallo Herr Senftleben,

ich stimme Ihnen voll und ganz zu, denn aus genau diesem Grund sind wir doch selbstständig geworden. Das heißt nicht, dass ich in meiner Zeit als Angestellter nicht auch viel Spass an und mit der Arbeit hatte. Aber es ist halt noch etwas anderes, wenn ich dann auch noch weiss, dass die Früchte meines Spass sich auf meinem Bankkonto niederschlagen.

Um ihre Frage zu beantworten - ich denke 80 bis 90% dessen, was zu meiner Tätigkeit gehört macht mir Spass und mit den restlichen 10% kann ich gut leben.

Viele Grüße und ich bin schon auf die nächsten Artikel gespannt.

Mario Carla
Von: Angelika Kindt am 30.03.2009
Hallo, Herr Senftleben, Sie schreiben mir aus der Seele....dieser "Kleinscheiß", dafür braucht es ein gutes Netzwerk (Steuerberater, PC Fachmann/frau).Ansonsten macht mir meine Arbeit seit 18 Jahren Freude, Spaß und ich habe die nettesten Kunden, die es gibt...vielleicht hat Beruf doch ein bissel was mit Berufung zu tun:))) solange die Professionalität nicht auf der Strecke bleibt.
Von: Gitte Härter am 30.03.2009
Du hast mich ganz kirre gemacht mit Deinem Artikel, Ralf.

Seitdem sehe ich den Unattraktivanteil in allen Dingen, die ich gerne mache.

Ich schreibe gerne, aber ich hasse Nachbearbeitung und Korrekturlesen. Ich mag es, wenn Rechnungen bezahlt werden, aber ich hasse es, Rechnungen zu schreiben. Und so geht's immer weiter. AAAAAAAAH ... :-o
Von: Amos Ruwwe am 01.04.2009
Ja, ich mag meine Arbeit. Insgesamt. wieviel Prozent dabei unattraktiv sind, kann ich garnicht sagen. Das Gesamte ist mir so nahe und freut mich, das unattraktives nicht ins Gewicht fällt. Märchen erzählen, in Kliniken, in Schulen, in Kindergärten und überall da, wo sich Menschen auf ihre inneren Bilder einlassen wollen, ist für mich als Erzähler eine Bereicherung und auch für die jeweiligen Zuhörer. Der Applaus ist immer eine schöne Bestätigung, das mein Beruf für mich passt.
Von: Ursula Kruck-Hantschel am 04.04.2009
Hallo und Guten Morgen,

ich denke, es ist immer eine Sache der Perspektive.

Die Kunst der Selbstständigkeit beginnt dann, wenn Du versuchst "Das Beste aus jeder Situation zu machen".

Filtere ich nach:
das tue ich gerne - das nicht,
den mag - den mach ich nicht,
mit dem kann - mit dem nicht,

zeigt das eine Menge Herausforderungen.

1. Lerne das Beste draus zu machen!
2. Lerne die Dinge zu mögen!
3. Lerne Dich und die Menschen zu mögen.
4. Räume ein Quäntchen Platz ein, um auch mal Mensch zu sein!

Herzliche Grüße aus der frühlingshaften Hessischen Toscana
Ursula

 

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